Freitag, 26.08., Delicate Arch und Dead Horse Point
Für die Kinder war dieser CG wirklich optimal, jede Menge zum Entdecken und Erkunden. Unser Jüngster führte mich gleich am frühen Morgen diese roten Elefantenrücken hoch, wobei er mir stolz die besten Wege zeigte. Unser Ältester hatte dann etwas abseits eine interessante Stelle ausgekundschaftet, die er mir zeigen wollte, – eine Aushöhlung im Fels, die an eine Kultstätte erinnerte, in der Umgebung unberührter Sanddünen .
Heute stand der Delicate Arch auf dem Programm. Die Wolfe Ranch war der Startpunkt, wo wir unser WoMo parkten. Der Trail führte über weite Strecken über ebenes felsiges Gelände, was ich zum Wandern ausgesprochen schön finde. Der Weg zog sich und der letzte Abschnitt führte über einen schmalen Pfad, neben steiler Felswand und Abgrund vorbei.
Dann tauchte der Delicate Arch auf. Er ist tatsächlich der Arch, der am stärksten beeindruckte. Aber es war nicht nur der Arch. Es war das ganze Rundherum, das schlichtweg grandios war. Ein weites, felsiges Amphitheater und krönender Abschluss der Arch ab Abgrund, mit weiter Landschaft dahinter. Es war nicht wirklich einsam hier, aber auch nicht überfüllt. Die Besucher verteilten sich auf den Rängen und warteten diszipliniert, bis der Bogen für das obligatorische Foto frei war. Zum Sonnenuntergang und mit klarem Sternenhimmel ist es hier sicher phantastisch. Eine organisierte Nachtwanderung wird wohl auch angeboten.
Am Rückweg warfen wir noch einen letzten Blick durch ein Felsfenster auf den Arch, das durch kurze Kletterei erreichbar war. Kleiner, aber intensiver Schreck nebenbei. Unsere Tochter hatte ein kleines Wassersprayfläschen dabei mit dem sie sich gerne einnebelte. So auch auf dem Sitzplatz in diesem Felsenfenster am Abgrund. Ihr entglitt das Fläschchen und es kullerte abwärts. Klara machte instinktiv einen Satz hinterher und wir hatten das Gefühl sie springt in die Tiefe – nichts passiert, Gott sei Dank. Das Fläschchen war weg und eine Etage tiefer hörte wir einen kurzen Aufschrei, aber ebenfalls nicht passiert. Auf der Rückfahrt machten wir einen Abstecher zum Balanced Rock, der unmittelbar an der Straße liegt und zur Window Section, wobei unsere Kinder im WoMo blieben, sie waren von Arches und Windows mittlerweile gesättigt.
Dann ging es weiter zum etwa 70 km entfernten Dead Horse Point. Am dortigen Kayenta CG kamen wir uns vor wie in der Savanne Afrikas. Wieder ein sehr schöner CG, mit überdachtem Sitzplatz und Grill, den wir abends nutzten und diesmal klappte es besser.
ich finde den Arches auch sehr beeindruckend und daher steht er nächstes Jahr wieder auf dem Programm. Durch das große Window hindurch kann man auf die andere Seite gehen und von dort hat man den tollen Turret-Arch genau in der Bogenmitte. Ein tolles Foto. Die Wanderung in der Fiery Furnace muss auch ganz Klasse sein.
LG Richard
Viele Grüße
Richard
Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.
Unser nächstes Ziel war der Dead-Horse-Point. Wir hatten am Kayenta CG die Site 17 gebucht:
Am Rim führte ein Weg mit schönen Ausblicken entlang. Das Panorama erinnerte an eine Mischung aus Grand Canyon und Monument Valley. Steile Abbruchkanten, lehmrote Felsen und am Grunde der Colorado.
Wir nutzten die schöne Picknick-Area und etliche von diesen putzigen Springmäusen, die wir schon von den letzten Campingplätzen her kannten kamen ohne Scheu angeschossen und holten sich die Krümel.
Weiter ging es zum Goblin-Valley. Wir kamen durch kleine Ortschaften, die heruntergekommen wirkten. Einkaufsmöglichkeiten wurden ab jetzt rarer, die touristische Infrastruktur karger, was ich durchaus schätze. Bedauerlicherweise hatten wir es versäumt uns in Moab noch ausreichend einzudecken. Wir stießen zwar auf eine kleine Grocery, die war aber nicht mehr so gut sortiert und deutlich teurer. Nachmittags erreichten wir den Goblin Valley State Park. Wir hatten vorgebucht, wäre hier aber nicht nötig gewesen, es war wenig los. Der CG liegt inmitten einer Wüstengegend vor weiß-rot gebänderten Sandsteinfelsen, obenauf wimmelte es von skurrilen Figuren. Einfach phantastich. Man hatte das Gefühl, nicht nur die Natur har hier die Felsen geformt, da waren noch andere am Werk. Wieder ein optimaler CG für die Kinder. Die verschwanden gleich in den Felsen und erkundeten. Hinterher bekamen wir eine Führung. Wir wurden durch eine Minischlucht geführt und dann hinauf auf das oberste Plateau, wobei wir immer wieder auf Besonderheiten hingewiesen wurden.
Mit einem Lagerfeuer, wie es die Kinder mögen, beschlossen wir den Tag.
Sonntag 28.08. Letzte Nacht hatte es heftig gewittert und geregnet. Morgens ließ der Regen langsam nach. Dank überdachtem Sitzplatz konnten wir trotzdem draußen frühstücken und als wir unser Frühstück beendet hatten war der Regen vorbei. Bei bewölktem Himmel starteten wir unsere Wanderung, was uns temperaturmäßig ganz angenehm war. Wir hatten den Entrada-Canyon Trail gewählt. Eine kurzer (etwa 2 km, Hinweg), einfacher, aber trotzdem abenteuerlicher Weg, der gleich hinterm CG losging und zu den Goblins führte. Ein Weg der sich wirklich gelohnt hatte. Auf schmalen Pfaden ging es querfeldein über lehmige, rote Hügel, die eine Struktur wie faltige Elefantenhaut hatten, durch vom Wasser ausgewaschene kleine Schluchten Die Kinder fanden es toll.. Dann tauchten die Goblins auf, reizende knubbelige Gebilde, zwischen denen unsere Kinder begeistert herumsprangen. Am Rückweg lockerte die Bewölkung bereits auf und die Sonne kam durch. Nun mussten wir nur noch dumpen und Wasser auffüllen und dann brachen wir auf in Richtung Capitol Reef.
herrliche Eindrücke aus wunderbaren Parks Wir waren nur kurz im Goblin Valley, aber wie man an deinen Bildern erkennen kann, würde sich auch ein längerer Aufenthalt lohnen.
mir geht es wie Gisela, ich bin ja noch in der Planung für das nächste Jahr und überlege auch, den Goblin Valley SP noch einzubauen, Deine Fotos sind klasse. Wie waren denn die Temperaturen da? Ich möchte nicht zu viele Tage in den ganz heißen Gebieten einplanen, wir sind ja auch im Hochsommer da.
ich Reise immer noch gerne mit dir, deine Fotos sind wunderschön!!
Wir sind euch 2 Tage hinterhergereist, wir waren am 29. August am Dead Horse Point und standen witzigerweise auch auf Site 17, allerdings sassen wir unter dem Blechdach im Regen und konnten nicht zum Rim wandern.
Der Goblin Valley hat uns auch sehr gut gefallen, allerdings hatten wir dort nuch einen kurzen Zwischenstopp gemacht, wir waren am 30. August dort, da war es sehr heiss, du hattest also den richtigen kühlen Tag erwischt.
Mat frëndleche Gréiss, Claude
Scout Womo-Abenteuer.de
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In the end, it’s not the years in your life that count. It’s the life in your years.
Was passt an der Überschrift nicht??
Hi.
Ich habe die Überschrift von "Grand Canyon" in "Monument Valley" geändert.
Sorry für die Verwirrung.
;-)))
Viele Grüße, Michael
Scout Womo-Abenteuer.de
Unsere Reisen USA und Afrika: familie-becker-feldmann
Für die Kinder war dieser CG wirklich optimal, jede Menge zum Entdecken und Erkunden. Unser Jüngster führte mich gleich am frühen Morgen diese roten Elefantenrücken hoch, wobei er mir stolz die besten Wege zeigte. Unser Ältester hatte dann etwas abseits eine interessante Stelle ausgekundschaftet, die er mir zeigen wollte, – eine Aushöhlung im Fels, die an eine Kultstätte erinnerte, in der Umgebung unberührter Sanddünen .
Heute stand der Delicate Arch auf dem Programm. Die Wolfe Ranch war der Startpunkt, wo wir unser WoMo parkten. Der Trail führte über weite Strecken über ebenes felsiges Gelände, was ich zum Wandern ausgesprochen schön finde. Der Weg zog sich und der letzte Abschnitt führte über einen schmalen Pfad, neben steiler Felswand und Abgrund vorbei.
Dann tauchte der Delicate Arch auf. Er ist tatsächlich der Arch, der am stärksten beeindruckte. Aber es war nicht nur der Arch. Es war das ganze Rundherum, das schlichtweg grandios war. Ein weites, felsiges Amphitheater und krönender Abschluss der Arch ab Abgrund, mit weiter Landschaft dahinter. Es war nicht wirklich einsam hier, aber auch nicht überfüllt. Die Besucher verteilten sich auf den Rängen und warteten diszipliniert, bis der Bogen für das obligatorische Foto frei war. Zum Sonnenuntergang und mit klarem Sternenhimmel ist es hier sicher phantastisch. Eine organisierte Nachtwanderung wird wohl auch angeboten.
Am Rückweg warfen wir noch einen letzten Blick durch ein Felsfenster auf den Arch, das durch kurze Kletterei erreichbar war. Kleiner, aber intensiver Schreck nebenbei. Unsere Tochter hatte ein kleines Wassersprayfläschen dabei mit dem sie sich gerne einnebelte. So auch auf dem Sitzplatz in diesem Felsenfenster am Abgrund. Ihr entglitt das Fläschchen und es kullerte abwärts. Klara machte instinktiv einen Satz hinterher und wir hatten das Gefühl sie springt in die Tiefe – nichts passiert, Gott sei Dank. Das Fläschchen war weg und eine Etage tiefer hörte wir einen kurzen Aufschrei, aber ebenfalls nicht passiert. Auf der Rückfahrt machten wir einen Abstecher zum Balanced Rock, der unmittelbar an der Straße liegt und zur Window Section, wobei unsere Kinder im WoMo blieben, sie waren von Arches und Windows mittlerweile gesättigt.
Dann ging es weiter zum etwa 70 km entfernten Dead Horse Point. Am dortigen Kayenta CG kamen wir uns vor wie in der Savanne Afrikas. Wieder ein sehr schöner CG, mit überdachtem Sitzplatz und Grill, den wir abends nutzten und diesmal klappte es besser.
Hi,
ich finde den Arches auch sehr beeindruckend und daher steht er nächstes Jahr wieder auf dem Programm. Durch das große Window hindurch kann man auf die andere Seite gehen und von dort hat man den tollen Turret-Arch genau in der Bogenmitte. Ein tolles Foto. Die Wanderung in der Fiery Furnace muss auch ganz Klasse sein.
LG Richard
Viele Grüße
Richard
Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.
Unser nächstes Ziel war der Dead-Horse-Point. Wir hatten am Kayenta CG die Site 17 gebucht:
Am Rim führte ein Weg mit schönen Ausblicken entlang. Das Panorama erinnerte an eine Mischung aus Grand Canyon und Monument Valley. Steile Abbruchkanten, lehmrote Felsen und am Grunde der Colorado.
Wir nutzten die schöne Picknick-Area und etliche von diesen putzigen Springmäusen, die wir schon von den letzten Campingplätzen her kannten kamen ohne Scheu angeschossen und holten sich die Krümel.
Weiter ging es zum Goblin-Valley. Wir kamen durch kleine Ortschaften, die heruntergekommen wirkten. Einkaufsmöglichkeiten wurden ab jetzt rarer, die touristische Infrastruktur karger, was ich durchaus schätze. Bedauerlicherweise hatten wir es versäumt uns in Moab noch ausreichend einzudecken. Wir stießen zwar auf eine kleine Grocery, die war aber nicht mehr so gut sortiert und deutlich teurer. Nachmittags erreichten wir den Goblin Valley State Park. Wir hatten vorgebucht, wäre hier aber nicht nötig gewesen, es war wenig los. Der CG liegt inmitten einer Wüstengegend vor weiß-rot gebänderten Sandsteinfelsen, obenauf wimmelte es von skurrilen Figuren. Einfach phantastich. Man hatte das Gefühl, nicht nur die Natur har hier die Felsen geformt, da waren noch andere am Werk. Wieder ein optimaler CG für die Kinder. Die verschwanden gleich in den Felsen und erkundeten. Hinterher bekamen wir eine Führung. Wir wurden durch eine Minischlucht geführt und dann hinauf auf das oberste Plateau, wobei wir immer wieder auf Besonderheiten hingewiesen wurden.
Mit einem Lagerfeuer, wie es die Kinder mögen, beschlossen wir den Tag.
Sonntag 28.08.
Letzte Nacht hatte es heftig gewittert und geregnet. Morgens ließ der Regen langsam nach. Dank überdachtem Sitzplatz konnten wir trotzdem draußen frühstücken und als wir unser Frühstück beendet hatten war der Regen vorbei. Bei bewölktem Himmel starteten wir unsere Wanderung, was uns temperaturmäßig ganz angenehm war. Wir hatten den Entrada-Canyon Trail gewählt. Eine kurzer (etwa 2 km, Hinweg), einfacher, aber trotzdem abenteuerlicher Weg, der gleich hinterm CG losging und zu den Goblins führte. Ein Weg der sich wirklich gelohnt hatte. Auf schmalen Pfaden ging es querfeldein über lehmige, rote Hügel, die eine Struktur wie faltige Elefantenhaut hatten, durch vom Wasser ausgewaschene kleine Schluchten Die Kinder fanden es toll.. Dann tauchten die Goblins auf, reizende knubbelige Gebilde, zwischen denen unsere Kinder begeistert herumsprangen. Am Rückweg lockerte die Bewölkung bereits auf und die Sonne kam durch. Nun mussten wir nur noch dumpen und Wasser auffüllen und dann brachen wir auf in Richtung Capitol Reef.
Hallo Bonhomme,
Du hast den SP so schön beschrieben, jetzt bin ich ganz sicher, den müssen wir im nächsten Jahr besuchen!
Herzliche Grüsse Gisela
Hallo Bonhomme,
herrliche Eindrücke aus wunderbaren Parks
Wir waren nur kurz im Goblin Valley, aber wie man an deinen Bildern erkennen kann, würde sich auch ein längerer Aufenthalt lohnen.
Ich hätte sofort Lust, wieder dorthin zu reisen.
Viele Grüße
Sepp
Hallo Bonhomme,
mir geht es wie Gisela, ich bin ja noch in der Planung für das nächste Jahr und überlege auch, den Goblin Valley SP noch einzubauen, Deine Fotos sind klasse. Wie waren denn die Temperaturen da? Ich möchte nicht zu viele Tage in den ganz heißen Gebieten einplanen, wir sind ja auch im Hochsommer da.
Liebe Grüße
Susanne
Liebe Grüße
Susanne
Scout Womo-Abenteuer.de
Reiseberichte
Hallo Wolfgang,
ich Reise immer noch gerne mit dir, deine Fotos sind wunderschön!!
Wir sind euch 2 Tage hinterhergereist, wir waren am 29. August am Dead Horse Point und standen witzigerweise auch auf Site 17, allerdings sassen wir unter dem Blechdach im Regen und konnten nicht zum Rim wandern.
Der Goblin Valley hat uns auch sehr gut gefallen, allerdings hatten wir dort nuch einen kurzen Zwischenstopp gemacht, wir waren am 30. August dort, da war es sehr heiss, du hattest also den richtigen kühlen Tag erwischt.
Mat frëndleche Gréiss, Claude
Scout Womo-Abenteuer.de
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In the end, it’s not the years in your life that count. It’s the life in your years.