waren -wohl wegen des Regens- durchaus erträglich, auch bei der Wanderung am Vortag.
Wir ließen die Goblins hinter uns und die markanten rot-weißen Felsen wurden abgelöst von imposanten grau-grünen Tafelbergen, die etwas Unwirkliches ausstrahlten. Diese Eindruck hatten wir im Übrigen während unserer Reise des Öfteren. Die Einfahrt in den Capital Reef Park war beeindruckend. Am Visitor-Center, wo man auch eine gute Rundumsicht hatte, machten wir kurz Halt, holten uns Informationsmaterial und steuerten den 1000-Lakes CG an. Wir hatten wieder vorgebucht, weil wir uns so sicherer fühlten, wäre aber nicht nötig gewesen. Mir persönlich hätte der Fruita CG, den man nicht vorbuchen kann, besser gefallen. Er liegt sehr idyllisch unter großen Bäumen und ich denke da hätten wir auch noch eine Site bekommen. Die Gegend war nicht überlaufen. Allerdings bevorzugen unsere Kinder Pool und sei er noch so klein. Der Pool hier hatte seinen Namen auf Grund seiner Ausmaße nicht wirklich verdient, aber den Kindern taugte er. Ausserdem gab es WiFi, was besonders unser Größter zu schätzen wusste. Die Stellplätze lagen zwar recht nah beieinander, aber wir hatten eine Site unmittelbar am Rand mit Blick auf rotes Felsmassiv und war o.k.
Abends gab es in dem kleinen Store sogar sehr gutes Brot, europäisches wie uns gesagt wurde und für den nächsten Morgen konnten wir frischgebackene Muffins bestellen.
Montag 29.08 Capitol Reef
Morgens zur Frühstückszeit, da war es noch recht frisch, holten wir unsere Muffins und ließen sie uns schmecken. Waren lecker. Bis wir loskamen zog es sich wie üblich etwas hin. Als nächstes wollten wir den Scenic Drive abfahren. Daraus wurde leider nichts, da der Scenic-Drive wegen Reparaturarbeiten gesperrt war, deshalb starteten wir bereits früher mit unserer Wanderung. Unsere Wanderungen wählten wir in der Regel aus einem Trail Guide, den wir uns im Visitor Center besorgten. Die Trails waren dort mit Schwierigkeitsgrad kurz beschrieben und für uns recht hilfreich. Wir wählten den Cohab-Trail (Datei speichern und Endung nach .gpx löschen), wieder eine schöne, abwechslungsreiche Wanderung durch eine Schlucht, die auch auf Anhöhen mit Ausblicken führte. Unterwegs begegneten uns nur selten andere Wanderer, dafür aber beim Rückweg ein ziemlich grosses Bighorn Schaf.
Auf dem Rückweg machten wir Station bei den Fruita Orchards, Obstgärten, die von den ehemaligen Mormonen, die früher dort lebten angelegt wurden. Dort konnte man Obst selbst pflücken. Wir trafen hier auf eine Mormonenfamilie, Mutter mit Tochter und Sohn. Die alte Dame hatte als Kind in Fruita gelebt und heute an ihrem Geburtstag wollte sie mit ihren Kindern Pfirsiche pflücken. Allerdings gab es heute nur Äpfel. Am späten Nachmittag kehrten wir zum CG zurück. Ein kurzer Regenschauer ließ den Tag ausklingen. Abends um 7 Uhr wurde am CG Dinner angeboten, das wir tags zuvor buchen konnten. Die Besitzerfamilie kochte wohl selbst. Das Essen war nicht schlecht, die Atmosphäre allerdings etwas eigen. Salat nahm man sich in der Küche aus großer Plastikschüssel in Styroporschalen, Getränke füllten wir ab aus Plastikcontainern ebenfalls in Styroporbecher. Aber wie gesagt Steak, Lachs und die Oven Potatoes mit den Cowboy Beans schmeckten.
diese Berge zu beiden Seiten der Straße zwischen Goblin Valley und Capitol Reef machen schon einen öden Eindruck -- es sei denn im Frühjahr: da blüht alles gelb.
Der Blick beim Frühstück über den Zaun des 1000 Lakes CG´s ist schon schön -- wir standen ähnlich.
Grüße
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
solche Treffen mit Einheimischen (früher und jetzt) gefallen mir auch und man sollte diese Möglichkeit nutzen. Ließt ihr euch erzählen ? war die Dame gesprächig ? Das msss für sie doch eine seltsame bis traurige Reaktion gewesen sein, wenn jetzt alle Vorbeifahrenden "ihre" Pfirsiche und Äpfel ernten .....
Grüße
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
wir haben uns eine gute halbe Stunde mit der schon etwas älteren, aber im Kopf noch topfitten Dame und ihren beiden (erwachsenen) Kindern unterhalten. Dabei wirkte sie keineswegs traurig, sie freute sich eher, dass die Bäume immer noch Abnehmer fanden. Sie hat auch unsere Kinder mit einbezogen und ein paar Wörter auf Deutsch, die sie noch kannte, genannt. Unser Kleinster, 6 Jahre, hat ihr dann auf englisch bis 20 vorgezählt. Insgesamt eine nette Abwechslung...
endlich unser "fiktiver Treffpunkt". Wir kamen am 30.8. im 1000 Lake RV an und liefen am übernächsten Tag ebenfalls den Cohab Canyon Trail. Euer Bild schaut mir nach Site 11 aus
Il mondo è un libro. Chi non viaggia ne legge una pagina soltanto( St. Agostino)
Christian: die genaue Site weiss ich leider nicht mehr, entweder 11 oder 13...
Morgens Abfahrt nach Escalante. Wir fuhren über die im Reiseführer sehr empfohlene #12 durch den Dixie-National Forest und können uns der Empfehlung anschließen. Nachdem wir die letzte Zeit nur durch felsige und sandige Landschaften kamen ohne viel Grün durchquerten wir nun ein ausgedehntes Waldgebiet . Die Straße zog sich auf knapp 3000m, was sich in unserer Fahrzeit niederschlug. Für die knapp 80 km bis zum Ziel benötigten wir doch gut 2 h. Nach Verlassen des Forstes hatten wir eine grandiose Aussicht auf das Grand Staircase Escalante Gebiet. Dummerweise hat uns auf der Strecke unser Fotoapparat im Stich gelassen. Entweder war die Einstellung verkehrt, jedenfalls merkten wir später, dass die Fotos überbelichtet waren. Interessanter Farbwechsel während der Fahrt. Anfänglich beeindruckende Felsenlandschaft in braunen und beigen Farbtönen, später als es tiefer ging kamen rote Farbschattierungen hinzu. Gegen Mittag erreichten wir den CG im Petrified Forest State Park am Wide Hollow Reservoir, einem See, der auch zur landwirtschaftlichen Bewässerung genutzt wird. Wieder ein sehr schöner CG. Wir durften uns eine von drei Sites mit Stromanschluss aussuchen und wählten die, die nächst zum See lag. Gleich am CG lagen einige versteinerte Baumreste und hier ging auch der Petrified Forest Trail ab, den wollten wir erwandern. Da jedoch ein Gewitter über dem See aufzog, disponierten wir um, fuhren einkaufen um unsere schwindenden Vorräte aufzufüllen und wollten dann die Hole in the Rock Road befahren. Die Straße sollte laut Reiseführer zumindest anfänglich gut befahrbar sein. Falls wir tatsächlich die richtige Abzweigung in die Road genommen haben, wobei wir uns nicht ganz sicher waren, so drehte wir jedoch bald wieder um, da wir den rumpeligen Schotterbelag dem WoMo doch nicht zumuten wollten. Den Rest des Tages verbrachten wir am See und beschlossen den Abend mit einem Lagerfeuer.
Für den nächsten Tag hatten wir die Lower Calf Creek Falls geplant. Als wir bei der Planung unserer Reise auf ein Bild von dem Wasserfall stießen war klar, da müssen wir hin.
Wir hatten auch einen spontanen Zwischenstop am Petrified Forest State Park um die Füsse ins Wasser zu stecken und den kleine Trail zu gehen. Dabei haben wir den Campground gesehen und waren erstaunt über die angenehme Lage, und haben ihn uns gemerkt. (mein weiss ja nie)
Allerdings mache ich mir Sorgen, dass wir nichts mehr von dir hören, du bist doch nicht etwa auf dem Lower Calf Creek Falls Trail verloren gegangen sein.
Mat frëndleche Gréiss, Claude
Scout Womo-Abenteuer.de
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In the end, it’s not the years in your life that count. It’s the life in your years.
Hi,
der Park ist gerade für Familien ein Traum.
Viele Grüße
Richard
Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.
waren -wohl wegen des Regens- durchaus erträglich, auch bei der Wanderung am Vortag.
Wir ließen die Goblins hinter uns und die markanten rot-weißen Felsen wurden abgelöst von imposanten grau-grünen Tafelbergen, die etwas Unwirkliches ausstrahlten. Diese Eindruck hatten wir im Übrigen während unserer Reise des Öfteren. Die Einfahrt in den Capital Reef Park war beeindruckend. Am Visitor-Center, wo man auch eine gute Rundumsicht hatte, machten wir kurz Halt, holten uns Informationsmaterial und steuerten den 1000-Lakes CG an. Wir hatten wieder vorgebucht, weil wir uns so sicherer fühlten, wäre aber nicht nötig gewesen. Mir persönlich hätte der Fruita CG, den man nicht vorbuchen kann, besser gefallen. Er liegt sehr idyllisch unter großen Bäumen und ich denke da hätten wir auch noch eine Site bekommen. Die Gegend war nicht überlaufen. Allerdings bevorzugen unsere Kinder Pool und sei er noch so klein. Der Pool hier hatte seinen Namen auf Grund seiner Ausmaße nicht wirklich verdient, aber den Kindern taugte er. Ausserdem gab es WiFi, was besonders unser Größter zu schätzen wusste. Die Stellplätze lagen zwar recht nah beieinander, aber wir hatten eine Site unmittelbar am Rand mit Blick auf rotes Felsmassiv und war o.k.
Abends gab es in dem kleinen Store sogar sehr gutes Brot, europäisches wie uns gesagt wurde und für den nächsten Morgen konnten wir frischgebackene Muffins bestellen.
Montag 29.08 Capitol Reef
Morgens zur Frühstückszeit, da war es noch recht frisch, holten wir unsere Muffins und ließen sie uns schmecken. Waren lecker. Bis wir loskamen zog es sich wie üblich etwas hin. Als nächstes wollten wir den Scenic Drive abfahren. Daraus wurde leider nichts, da der Scenic-Drive wegen Reparaturarbeiten gesperrt war, deshalb starteten wir bereits früher mit unserer Wanderung. Unsere Wanderungen wählten wir in der Regel aus einem Trail Guide, den wir uns im Visitor Center besorgten. Die Trails waren dort mit Schwierigkeitsgrad kurz beschrieben und für uns recht hilfreich. Wir wählten den Cohab-Trail (Datei speichern und Endung nach .gpx löschen), wieder eine schöne, abwechslungsreiche Wanderung durch eine Schlucht, die auch auf Anhöhen mit Ausblicken führte. Unterwegs begegneten uns nur selten andere Wanderer, dafür aber beim Rückweg ein ziemlich grosses Bighorn Schaf.
Auf dem Rückweg machten wir Station bei den Fruita Orchards, Obstgärten, die von den ehemaligen Mormonen, die früher dort lebten angelegt wurden. Dort konnte man Obst selbst pflücken. Wir trafen hier auf eine Mormonenfamilie, Mutter mit Tochter und Sohn. Die alte Dame hatte als Kind in Fruita gelebt und heute an ihrem Geburtstag wollte sie mit ihren Kindern Pfirsiche pflücken. Allerdings gab es heute nur Äpfel. Am späten Nachmittag kehrten wir zum CG zurück. Ein kurzer Regenschauer ließ den Tag ausklingen. Abends um 7 Uhr wurde am CG Dinner angeboten, das wir tags zuvor buchen konnten. Die Besitzerfamilie kochte wohl selbst. Das Essen war nicht schlecht, die Atmosphäre allerdings etwas eigen. Salat nahm man sich in der Küche aus großer Plastikschüssel in Styroporschalen, Getränke füllten wir ab aus Plastikcontainern ebenfalls in Styroporbecher. Aber wie gesagt Steak, Lachs und die Oven Potatoes mit den Cowboy Beans schmeckten.
Hallo Wolfgang,
diese Berge zu beiden Seiten der Straße zwischen Goblin Valley und Capitol Reef machen schon einen öden Eindruck -- es sei denn im Frühjahr: da blüht alles gelb.
Der Blick beim Frühstück über den Zaun des 1000 Lakes CG´s ist schon schön -- wir standen ähnlich.
Grüße
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
Hallo Wolfgang,
solche Treffen mit Einheimischen (früher und jetzt) gefallen mir auch und man sollte diese Möglichkeit nutzen. Ließt ihr euch erzählen ? war die Dame gesprächig ? Das msss für sie doch eine seltsame bis traurige Reaktion gewesen sein, wenn jetzt alle Vorbeifahrenden "ihre" Pfirsiche und Äpfel ernten .....
Grüße
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
Hallo Bernhard,
wir haben uns eine gute halbe Stunde mit der schon etwas älteren, aber im Kopf noch topfitten Dame und ihren beiden (erwachsenen) Kindern unterhalten. Dabei wirkte sie keineswegs traurig, sie freute sich eher, dass die Bäume immer noch Abnehmer fanden. Sie hat auch unsere Kinder mit einbezogen und ein paar Wörter auf Deutsch, die sie noch kannte, genannt. Unser Kleinster, 6 Jahre, hat ihr dann auf englisch bis 20 vorgezählt. Insgesamt eine nette Abwechslung...
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für die Ergänzung. Mir wäre da fast eher der Gedanke der Vertreibung aus dem Paradies gekommen -- schön, dass sie es so sehen kann.
Grüße
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
Hallo Wolfgang,
endlich unser "fiktiver Treffpunkt". Wir kamen am 30.8. im 1000 Lake RV an und liefen am übernächsten Tag ebenfalls den Cohab Canyon Trail. Euer Bild schaut mir nach Site 11 aus
Il mondo è un libro. Chi non viaggia ne legge una pagina soltanto( St. Agostino)
Viele Grüße
Christian
Scout Womo-Abenteuer.de
Christian: die genaue Site weiss ich leider nicht mehr, entweder 11 oder 13...
Morgens Abfahrt nach Escalante. Wir fuhren über die im Reiseführer sehr empfohlene #12 durch den Dixie-National Forest und können uns der Empfehlung anschließen. Nachdem wir die letzte Zeit nur durch felsige und sandige Landschaften kamen ohne viel Grün durchquerten wir nun ein ausgedehntes Waldgebiet . Die Straße zog sich auf knapp 3000m, was sich in unserer Fahrzeit niederschlug. Für die knapp 80 km bis zum Ziel benötigten wir doch gut 2 h. Nach Verlassen des Forstes hatten wir eine grandiose Aussicht auf das Grand Staircase Escalante Gebiet. Dummerweise hat uns auf der Strecke unser Fotoapparat im Stich gelassen. Entweder war die Einstellung verkehrt, jedenfalls merkten wir später, dass die Fotos überbelichtet waren. Interessanter Farbwechsel während der Fahrt. Anfänglich beeindruckende Felsenlandschaft in braunen und beigen Farbtönen, später als es tiefer ging kamen rote Farbschattierungen hinzu. Gegen Mittag erreichten wir den CG im Petrified Forest State Park am Wide Hollow Reservoir, einem See, der auch zur landwirtschaftlichen Bewässerung genutzt wird. Wieder ein sehr schöner CG. Wir durften uns eine von drei Sites mit Stromanschluss aussuchen und wählten die, die nächst zum See lag. Gleich am CG lagen einige versteinerte Baumreste und hier ging auch der Petrified Forest Trail ab, den wollten wir erwandern. Da jedoch ein Gewitter über dem See aufzog, disponierten wir um, fuhren einkaufen um unsere schwindenden Vorräte aufzufüllen und wollten dann die Hole in the Rock Road befahren. Die Straße sollte laut Reiseführer zumindest anfänglich gut befahrbar sein. Falls wir tatsächlich die richtige Abzweigung in die Road genommen haben, wobei wir uns nicht ganz sicher waren, so drehte wir jedoch bald wieder um, da wir den rumpeligen Schotterbelag dem WoMo doch nicht zumuten wollten. Den Rest des Tages verbrachten wir am See und beschlossen den Abend mit einem Lagerfeuer.
Für den nächsten Tag hatten wir die Lower Calf Creek Falls geplant. Als wir bei der Planung unserer Reise auf ein Bild von dem Wasserfall stießen war klar, da müssen wir hin.
Hallo Wolfgang
Wir hatten auch einen spontanen Zwischenstop am Petrified Forest State Park um die Füsse ins Wasser zu stecken und den kleine Trail zu gehen. Dabei haben wir den Campground gesehen und waren erstaunt über die angenehme Lage, und haben ihn uns gemerkt. (mein weiss ja nie)
Allerdings mache ich mir Sorgen, dass wir nichts mehr von dir hören, du bist doch nicht etwa auf dem Lower Calf Creek Falls Trail verloren gegangen sein.
Mat frëndleche Gréiss, Claude
Scout Womo-Abenteuer.de
______________________________________
In the end, it’s not the years in your life that count. It’s the life in your years.
Hallo Claude,
sollen wir mal einen Suchtrupp losschicken ?
Grüße
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)