Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 5- Wanderung zum Mount Benson

1 Beitrag / 0 neu
Jelle307
Offline
Beigetreten: 14.04.2017 - 09:46
Beiträge: 17
Tag 5- Wanderung zum Mount Benson
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Gefahrene Meilen: 
0 Meilen
Fazit: 
Nahtoderfahrung at it's best

Wir als kleine early birds haben die Möglichkeit genutzt ganz früh am Morgen zu unserem Campground Lookout für ein paar Fotos zu gehen. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt!

 

Das war ein Blick noch direkt von unserer Site

 

Ab zum Lookout

Idylle am Morgen...

 

 

Das frühe Aufstehen hatte sich absolut gelohnt. So ein wunderschöner Campground. Ich war echt ein wenig wehmütig daran den CG morgen schon zu verlassen, aber wir wollten ja schließlich noch mehr von Vancouver Island sehen. Daher auch die Planung einer Wanderung auf den Mount Benson. Allerdings wurde erst noch ausgiebig gefrühstückt.

 

 

Nach dieser Stärkung sollte es aber losgehen. Wir fuhren los Richtung Mount Benson, stellten unser WoMo auf einem Parkplatz Höhe Meeresspiegel ab ( im Nachhinein haben wir erfahren, dass wir uns hätten die erste Hälfte der Wanderung hätten ersparen können ) und los ging es. Ich nehme euch mal mit auf unsere Wanderung, die ich fotografisch sehr gut dokumentiert habe, da ich selber nicht ganz glauben konnte, dass wir uns das wirklich antun.

 

Auf geht's - die ersten Meter unseres Weges. Alle noch gut gelaunt und frohen Mutes.

 

Der Blick von der Brücke

So gestaltete sich der Weg nach oben, an den orangenen und roten kleinen Zettelchen an den Bäumen sollte man sich orientieren. Aber so schwierig ist das ja eigentlich auch nicht, wenn man einen Berg erklimmen möchte- nach oben, egal wie. Als Weg hätte ich das alles sowieso nicht bezeichnet.

Der Mount Benson ist knapp über 1000m hoch und...

... der Trail den wir nahmen knapp 2km lang.

Das waren die einzigen 50m Trail, den man normal laufen konnte

Ich hoffe ja, dass man erkennt WIE UNGLAUBLICH ANSTRENGEND DAS WAR !!!!!

Aber irgendwann.. ja, irgendwann war das Ende in greifbarer Nähe. Wow, was für ein Ausblick. 

 

 

Das Wetter hätte besser sein können. Schade, aber immerhin hat es nicht geregnet.

 

Und ja, ich seh absolut fertig aus- war ich auch. Obwohl ja erst die Hälfte geschafft war. 

Und die andere Richtung

 

Oben haben wir maximal 10-15 Minuten verbracht, da wir ja auch wieder runter mussten und es sitzend auch ziemlich kalt wurde dort oben. Also haben wir beide nur einen Apfel gegessen und haben uns dann an den Abstieg (trifft es am besten) gemacht.

Der Beginn unseres Abstiegs war nett. Danach ging es weiter wie auf den Bildern oben. Und ich konnte irgendwann wirklich nicht mehr. Man konnte nicht einfach stumpf laufen, nein, man musste bei jeden Schritt klettern oder zumindest aufpassen nicht abzustürzen. Es war sooo anstrengend. Irgendwann waren wir unten, sowas von nass geschwitzt, dass wir noch direkt auf dem Parkplatz unter die Dusche gesprungen waren. Ich hab mir natürlich noch 2 Blasen gelaufen. Nach dem Duschen fühlten wir uns wie neugeboren und es ging die paar km zurück zum Campground. Vorher noch ein Halt im Liquor Store. Darauf wurde dann Bier, ein Alberta Wodka und Cidre geköpft. Hatten wir uns verdient, fanden wir.

 

 

Und ab ins Bett, denn morgen geht es schon weiter an die Westküste.