die Fahrt über den Hwy 12 haben wir bisher als sehr kalt in Erinnerung. Einmal bei leichtem Schneetreiben, wenigstens im höchsten Bereich, und einmal mit sehr kaltem Wind und wir in Crocs und kurzen Hosen.... huuuuu.
Die Atmosphäre auf dem Kodachrom kenne ich. Bin einmal nachts bei Vollmomd über den Campgrund gelaufen und habe aus allen Ecken das geschnarche der Zeltbewohner gehört. Es war wirklich ein Erlebnis. Deine Aufnahmen sind sehr gut. Meine Mondaufnahmen vom vorletzten Urlaub habe ich alle in die Tonne gesteckt. Alleine die Auslösung hat die Aufnahme so verwackelt trotz Stativ. Das passiert mir nicht noch einmal. Inzwischen habe ich eine Funkfernbedienung (100 m) und ein objektiv 70-300 mm ist meine nächste Anschaffung, und das alles dann aufs Stativ, da kann doch nichts mehr schief gehen
Die Nacht war ruhig. So ist das halt hier im Kodachrome Basin SP. Einfach die Stille genießen und mit der Natur aufstehen, bei herrlichem Wetter und angenehm kühlen Temperaturen.
Kurz nach 10 Uhr brechen wir auf und verabschieden uns noch kurz von den Kochis. Bei der Ausfahrt aus dem Kodachrome Basin SP kann ich an dieser westerlichen Idylle nicht vorbei:
Da die Sonne die Temperatur auf über 20 Grad aufheizt, entscheiden wir kurzerhand, dem Bryce Canyon Nationalpark einen kurzen Besuch abzustatten. Alte Erinnerungen bei allen Mitreisenden laden zum Schwärmen ein beim Anblick der pittoresken Gesteinsformationen. Der Legende nach sind hier alle bösen Menschen von einem Coyoten zu Stein verwandelt worden. Wenn man genau hinsieht, erkennt man noch die vielen Gesichter.
Besonders schön macht sich der Bryce im kontrastreichen Schnee zwischen den roten Felsen. Das sieht man auf den Reisen im Sommer natürlich nicht.
Einer der Trails ist durch die Kälte und den Schnee etwas in Mitleidenschaft gezogen worden und kann heute nicht betreten werden. Wenn man sich die Geschwindigkeit der 7 Leute (einer arbeitet und 6 stehen drum herum) anschaut, wird das auch so schnell nichts.
Natürlich durfte das Foto von diesem herrlichen Baum nicht fehlen Dies ist wohl einer der meist fotografiertesten Bäume des Südwestens mit durch Erosion freigelegten Wurzeln.
Bei einem Besuch im Visitor Center konnte ich mal wieder meine Emails checken und meine Eltern stöberten im Shop, um ein paar Andenken als Erinnerung an diesen schönen National Park mitzunehmen.
Dann ging es weiter Richtung Zion Nationalpark, zunächst natürlich durch die beiden markanten Tunnel, die wohl jeder wiedererkennt, der schon einmal dort war.
Gegen 14:00 Uhr erreichten wir den Eingang des Zion Nationalpark. Kurz am Checkerboard Mesa angehalten und dann weiter zum Canyon Overlook Trail.
Ich beeile mich, diesen kurzen Trail zu gehen und schaffen ihn in rekordmäßigen 35 Minuten. Dafür bekomme ich aber einen ersten Eindruck von diesem herrlichen Nationalpark.
Hier geht’s gleich in den Tunnel:
Und dort ist ein Fenster im Tunnel (von unten fotografiert)
Gegen 16:00 Uhr checken wir für zwei Nächte auf dem Watchman Campground ein. Während meine Eltern die letzten Sonnenstrahlen auf dem Campground nutzen, mache ich mich auf den Weg und laufe den Watchman Trail.
Riverside am Watchman Campground im Zion Nationalpark
Die Natur erstrahlt in frühlinghaftem Grün und ich kann viele Blüten sehen.
Oben angekommen erwartet mich ein herrlicher Blick auf den Campground unten im Tal.
Der Watchman
Abends wird mal wieder gegrillt und ich bereite mich auf den nächsten Tag vor: Die Wanderung zum Angels Landing steht an – und das bei bestem Wanderwetter. Also gibt es nur einen kleinen Wein und es geht früh ins Bett. Gedanklich bin ich schon bei den Angels
Gefahren: 112,2 Meilen (179,5 km)
Campground: Watchman CG (20$)
Liebe Grüße
Didi
Präsident des Vereins Abenteuer Wohnmobil
Man muss Träume auch mal in die Tat umsetzen, ansonsten bleiben es Träume
@Kristina: wir sind doch nicht im Dschungelcamp Nein - auf dem Campground und in der Umgebung direkt am Fluss gab es viele Bäume, die mit diesen Kokon übersäht waren. Das schein im Zion öfters zu passieren. Ob das "normal" ist oder eine Plage, weiss ich nicht. Und was daraus wird? Vielleicht ein wunderschöner Schmetterling .-) Gisela hatte darüber auch schon mal berichtet: http://www.womo-abenteuer.de/node/346#comment-6614
@Christian: Dann sind wir uns ja quasi reseberichtstechnisch gerade begegnet, ich komme ja gerade vom Kodachrome, wo ich ja live die Kochis getroffen habe. Wir trinken unsere Bierchen dann in München zusammen, oder?
Liebe Grüße
Didi
Präsident des Vereins Abenteuer Wohnmobil
Man muss Träume auch mal in die Tat umsetzen, ansonsten bleiben es Träume
da kommen Erinnerungen auf , zumal du auch manchmal "meinen" Blick hast: die Ranch bei der Ausfahrt aus dem Kodachrome SP fand ich auch imposant gelegen. Auch die gänzlich andere Beleuchtung und Farbgebung im Frühjahr hat ihren Reiz. Von den Blumen mal gar nicht zu reden.
Der Blick vom Watchman Trail auf den Campground wirft bei mir eine Frage auf: wird denn der CG auf beiden Seiten vom Virgin River umflossen ? Na ja, ich werde es im Mai selbst überprüfen !
Grüße
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
Hallo Didi,
wir hatten im August auch die Site 12 vorreserviert und der Kommentar der CG - Hostin war: " Ah, you have booked the private site "
Il mondo è un libro. Chi non viaggia ne legge una pagina soltanto( St. Agostino)
Viele Grüße
Christian
Scout Womo-Abenteuer.de
Hallo Christian,
jaja, diese Site ist wirklich sehr privat. Kann ich aber nur bis 25ft empfehlen. Mit dem 31er war es ne gurkerei ohne gleichen.
Liebe Grüße
Didi
Präsident des Vereins Abenteuer Wohnmobil
Man muss Träume auch mal in die Tat umsetzen, ansonsten bleiben es Träume
Hallo Didi,
die Fahrt über den Hwy 12 haben wir bisher als sehr kalt in Erinnerung. Einmal bei leichtem Schneetreiben, wenigstens im höchsten Bereich, und einmal mit sehr kaltem Wind und wir in Crocs und kurzen Hosen.... huuuuu.
Die Atmosphäre auf dem Kodachrom kenne ich. Bin einmal nachts bei Vollmomd über den Campgrund gelaufen und habe aus allen Ecken das geschnarche der Zeltbewohner gehört. Es war wirklich ein Erlebnis. Deine Aufnahmen sind sehr gut. Meine Mondaufnahmen vom vorletzten Urlaub habe ich alle in die Tonne gesteckt. Alleine die Auslösung hat die Aufnahme so verwackelt trotz Stativ. Das passiert mir nicht noch einmal. Inzwischen habe ich eine Funkfernbedienung (100 m) und ein objektiv 70-300 mm ist meine nächste Anschaffung, und das alles dann aufs Stativ, da kann doch nichts mehr schief gehen
Liebe Grüße Peter
Montag, 18. April 2011
Die Nacht war ruhig. So ist das halt hier im Kodachrome Basin SP. Einfach die Stille genießen und mit der Natur aufstehen, bei herrlichem Wetter und angenehm kühlen Temperaturen.
Kurz nach 10 Uhr brechen wir auf und verabschieden uns noch kurz von den Kochis. Bei der Ausfahrt aus dem Kodachrome Basin SP kann ich an dieser westerlichen Idylle nicht vorbei:
Da die Sonne die Temperatur auf über 20 Grad aufheizt, entscheiden wir kurzerhand, dem Bryce Canyon Nationalpark einen kurzen Besuch abzustatten. Alte Erinnerungen bei allen Mitreisenden laden zum Schwärmen ein beim Anblick der pittoresken Gesteinsformationen. Der Legende nach sind hier alle bösen Menschen von einem Coyoten zu Stein verwandelt worden. Wenn man genau hinsieht, erkennt man noch die vielen Gesichter.
Besonders schön macht sich der Bryce im kontrastreichen Schnee zwischen den roten Felsen. Das sieht man auf den Reisen im Sommer natürlich nicht.
Einer der Trails ist durch die Kälte und den Schnee etwas in Mitleidenschaft gezogen worden und kann heute nicht betreten werden. Wenn man sich die Geschwindigkeit der 7 Leute (einer arbeitet und 6 stehen drum herum) anschaut, wird das auch so schnell nichts.
Natürlich durfte das Foto von diesem herrlichen Baum nicht fehlen Dies ist wohl einer der meist fotografiertesten Bäume des Südwestens mit durch Erosion freigelegten Wurzeln.
Bei einem Besuch im Visitor Center konnte ich mal wieder meine Emails checken und meine Eltern stöberten im Shop, um ein paar Andenken als Erinnerung an diesen schönen National Park mitzunehmen.
Dann ging es weiter Richtung Zion Nationalpark, zunächst natürlich durch die beiden markanten Tunnel, die wohl jeder wiedererkennt, der schon einmal dort war.
Gegen 14:00 Uhr erreichten wir den Eingang des Zion Nationalpark. Kurz am Checkerboard Mesa angehalten und dann weiter zum Canyon Overlook Trail.
Ich beeile mich, diesen kurzen Trail zu gehen und schaffen ihn in rekordmäßigen 35 Minuten. Dafür bekomme ich aber einen ersten Eindruck von diesem herrlichen Nationalpark.
Hier geht’s gleich in den Tunnel:
Und dort ist ein Fenster im Tunnel (von unten fotografiert)
Gegen 16:00 Uhr checken wir für zwei Nächte auf dem Watchman Campground ein. Während meine Eltern die letzten Sonnenstrahlen auf dem Campground nutzen, mache ich mich auf den Weg und laufe den Watchman Trail.
Riverside am Watchman Campground im Zion Nationalpark
Die Natur erstrahlt in frühlinghaftem Grün und ich kann viele Blüten sehen.
Oben angekommen erwartet mich ein herrlicher Blick auf den Campground unten im Tal.
Der Watchman
Abends wird mal wieder gegrillt und ich bereite mich auf den nächsten Tag vor: Die Wanderung zum Angels Landing steht an – und das bei bestem Wanderwetter. Also gibt es nur einen kleinen Wein und es geht früh ins Bett. Gedanklich bin ich schon bei den Angels
Gefahren: 112,2 Meilen (179,5 km)
Campground: Watchman CG (20$)
Liebe Grüße
Didi
Präsident des Vereins Abenteuer Wohnmobil
Man muss Träume auch mal in die Tat umsetzen, ansonsten bleiben es Träume
... in einer wunderschönen Gegend, die uns nur zu gut bekannt ist und die wir sicherlich auch noch ein weiteres Mal besuchen werden!
Doch bleibt eine Frage zum letzten Bild: Was in aller Welt ist das? Es hat hoffentlich nichts mit eurem Grillen zu tun????
Mit lieben Grüßen aus Braunschweig
Kristina und Jörg
im Sommer sah das alles etwas trockener aus........, dafür war das baden im Fluß möglich.
So, ich muss dich jetzt verlassen und in meinem RB weiter; es geht zum Kodachrome SP
Il mondo è un libro. Chi non viaggia ne legge una pagina soltanto( St. Agostino)
Viele Grüße
Christian
Scout Womo-Abenteuer.de
Hallo
@Kristina: wir sind doch nicht im Dschungelcamp
Nein - auf dem Campground und in der Umgebung direkt am Fluss gab es viele Bäume, die mit diesen Kokon übersäht waren. Das schein im Zion öfters zu passieren. Ob das "normal" ist oder eine Plage, weiss ich nicht. Und was daraus wird? Vielleicht ein wunderschöner Schmetterling .-) Gisela hatte darüber auch schon mal berichtet: http://www.womo-abenteuer.de/node/346#comment-6614
@Christian: Dann sind wir uns ja quasi reseberichtstechnisch gerade begegnet, ich komme ja gerade vom Kodachrome, wo ich ja live die Kochis getroffen habe. Wir trinken unsere Bierchen dann in München zusammen, oder?
Liebe Grüße
Didi
Präsident des Vereins Abenteuer Wohnmobil
Man muss Träume auch mal in die Tat umsetzen, ansonsten bleiben es Träume
Hallo Didi,
klar, bei einem Bierchen wird´s nicht bleiben
Il mondo è un libro. Chi non viaggia ne legge una pagina soltanto( St. Agostino)
Viele Grüße
Christian
Scout Womo-Abenteuer.de
Hi Didi!
...ja, es war eine schöner Abend und das Sternenapp ist immer noch im Munde bei den Kids
!
Munter bleiben
Gruss
Kochi
Scout WoMo-Abenteuer.de
Hi Didi,
da kommen Erinnerungen auf , zumal du auch manchmal "meinen" Blick hast: die Ranch bei der Ausfahrt aus dem Kodachrome SP fand ich auch imposant gelegen. Auch die gänzlich andere Beleuchtung und Farbgebung im Frühjahr hat ihren Reiz. Von den Blumen mal gar nicht zu reden.
Der Blick vom Watchman Trail auf den Campground wirft bei mir eine Frage auf: wird denn der CG auf beiden Seiten vom Virgin River umflossen ? Na ja, ich werde es im Mai selbst überprüfen !
Grüße
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)