Hallo zusammen,
da es im Moment viele Planungen zu diesem neuen Gespann gibt und die Informationen gerade kreuz und quer verteilt sind, fange ich mal an hier die relevanten infos zu sammeln.
Fredy hat hier das neue Angebot eingestellt. Und hier gibt es ein Video dazu.
Folgende Routen werden gerade geplant:
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suru (Susanne) : sie ist hauptsächich unterwegs im Death Valley, in der Mojave Wüste, Yoshua Tree, Anza Borrego und im Valley of Fire. Ihre Planung findet ihr hier
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matze (Matthias:): er ist unterwegs im Snow Canyon, in der Escalante Region, Paria, North Rim und VAlley of Fire: Seine Planung ist hier
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Ruedi ist auch unterwegs: bei ihm geht es über die Yant Flats, zum Zion, weiter in die Escalante Region, Chinle und auch Paria. Hier seine Planung
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Auch comicman (Jens) ist unterwegs: Bei ihm geht´s zum Snow Canyon, nach Escalante, dann Kanab/Paria Geplant wird hier
- Und auch ich bin am Planen. Wir fahren über das Valley of Fire, Little Finland nach Paria, weiter zum Canyonlands NP, Torrey und zum Schluss noch Paria. Die Planung könnt ihr hier verfolgen
So, das ist jetzt mal der Anfang. Wenn ich jemanden vergessen habe, bitte melden.
So und jetzt fange ich einfach mal an, ein paar Punkte zu sammeln, die speziell für das neue Gespann interessant sein könnten. Es fehlen ja noch jegliche Erfahrungswerte:
So, demnächst gehts weiter....
Bleibt gesund :-)
Nina
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
Hi Nina,
Gute Idee und klasse umgesetzt.
So eine Übersicht ist Gold wert. Zumal sich so eine Tour mit Gespann ja für einige Ziele geradezu anbietet.
Viele Grüße, Jörg
Impressionen aus Nordamerika
Und das hat Fredy schon im April 2017 dazu geschrieben:
Hallo
Es ist erstaunlich wie eine schlichte Neuigkeit zu ganz erstaunlichen Mutmassungen führt. BestTime hat in ihrer Mitteilung an die Vermittler geschrieben :
“we will offer a 19ft Trailer manufactured by renowned Hymer North America and pulled by a brand-new Jeep Wrangler Sahara Unlimited”
Es ist so, dass im neuen Werk in Kanada 4 Touring-Modelle gebaut werden, die an den amerikanisch/kanadischen-Markt adaptiert werden. 2 dieser Trailer haben ein Bad und 2 davon nicht. BestTime wird den grösseren Trailer mit Bad und entsprechenden Tanks in die Flotte nehmen. CU schreibt denn auch in der Beschreibung folgendes :
„Die Wohnwagen, auch Trailer genannt, werden von dem deutschen Wohnmobilhersteller Hymer in Kanada gebaut. Es ist genügend Platz für 2-3 Personen vorhanden. Jeep und Wohnwagen sind zusammen 10,50 Meter lang. Der Trailer verfügt über ein Hubdach (= Pop Top Roof), welches hochgeklappt auf dem Stellplatz für mehr Stehhöhe sorgt, während der Fahrt aber eingeklappt wird. Der Wohnwagen ist mit einer Kassettentoilette ausgestattet. Der Abwassertank wird also komplett zur Dumpingstation gerollt und dort entleert. Das große Bett befindet sich immer hinten.
Weitere Details zum Wohnwagen:
Länge 5,76 m
Breite 2,10 m
Außenhöhe 2,26 m
Innenhöhe 1,95m
Hinteres Bett 198×140 cm
Vorderes Bett 180×76 cm
Ausstattung: 140 l Frischwassertank, Kassettentoilette, 22 l Gastank, Fernseher, Radio, Mikrowelle, 2-Platten-Gasherd, Kühlschrank und Gefrierfach, Waschbecken, Dusche, Klimaanlage, Heizung“
http://roadtreking.com/lightweight-travel-trailers-can-tow-almost-vehicle (link is external)
Der Trailer ist also weder speziell klein noch mager ausgestattet. (Mit dem Jeep hat es mindestens soviel Stauraum wie im E-23) Als evtl. Minuspunkt ist die Kassettentoilette zu betrachten. Diese bietet jedoch auch – gerade im Backcountry Vorteile, da man sie an jedem Plumpsklo leeren kann. (Stateline, Cochise Stronghold etc.)
Was die Frage nach den erlaubten Strasse betrifft, so ist die Sache klar. BestTime hat sehr liberale Bedingungen. Nicht erlaubt sind : Logging Roads, Non-Public-Roads und Off-Road. House Rock Valley Road inkl. BLM-Abzeigungen und Cottonwood Road z.B. sind public roads, also erlaubt. Trails um Moab wie z.B. Long Canyon, White Rim Trail etc. sind off-road, also nicht erlaubt bzw. eigenes Risiko.
Heisst das nun, dass man auf oben erwähnten Gravel/Dirt-Roads jederzeit und immer mit voller Deckung unterwegs ist? Nein, das heisst es nicht. Bei der CDW kommt immer der Selbstbehalt zum Tragen und vor allem der „Fahrlässigkeits-Ausschluss“ ist zu beachten. Wer also trotz Warnung der Ranger eine solche Strecke fährt handelt fahrlässig. Wer die Bodenfreiheit nicht beachtet handelt fahrlässig, wer das Fahrzeug nicht beherrscht und sich überschlägt handelt fahrlässig, Reifenpannen sind nicht versichert, Unterboden auch nicht etc. (0-Euro Zusatz zahlt dann natürlich auch nicht)
„With CDW, the customer's responsibility for accidental damage, theft and vandalism (police report is required) to the vehicle shall be reduced to USD 1,000.00 per occurrence, provided customer has complied with the terms and conditions (including the obligation to procure a police report) and is not otherwise in breach. CDW does not apply to overhead, undercarriage, or back up damage, which shall be considered negligent damage and the sole responsibility of customer.“
Niemand, weder BestTime noch ein anderer Vermieter wird schriftlich irgend einen Freibrief ausstellen. Die interessiert nicht wie die Strassen heissen (wissen es wohl auch gar nicht), sondern wie die Umstände waren. Solche und z.T. weitergehende Ausschlussgründe gibt es bei allen Vermietern selbst bei den spezialisierten Jeep-Anbietern. Wer das nicht versteht, sollte besser die Finger von solchen Fahrzeugen lassen. Als Nachteil sehe ich nur die beschränkte Meilenleistung (die Besichtigungsmeilen gehen von den gebuchten Meilen ab. (Aber das liesse sich nur mit einer Buchung bei Alamo und Co verhindern und dort bekommt man in der Regel kein entsprechendes Fahrzeug)
Was mich betrifft, so finde ich das Angebot super und werde es auf jeden Fall nutzen. Ich bin jedoch all diese Strecken z.T. mehrmals selbst schon gefahren und weiss auf was ich mich einlasse und was ich allenfalls bezahen müsste.
Herzliche Grüsse,
Fredy
Bleibt gesund :-)
Nina
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
Liebe Nina
Deine Zusammenstellung ist phantastisch. So ergibt sich die Möglichkeit, dass jeder "Betroffene" sich zu den einzelnen Punkten Gedanken machen und kreativ werden kann.
In Bezug auf die Diebstahsicherung werde ich mal bei BestTime die Frage stellen, ob sie eine zusätzliche Sicherung wie Matthias vorschlägt, zur Verfügung stellen. Denn wer schreibt vor, dass nur auf "bewachten" CG die Fahrzeuge getrennt werden dürfen. Und mit einer solchen Frage ist nicht eine unzulässige Nutzung (Off-Road) impliziert, da ich ja in der nächsten Ortschaft (manchmal halt 50km) nur mit dem Jeep einkaufen gehen kann.
Was meinst Du dazu?
Liebe Grüsse: Ruedi
Neu im Womo. Camperferien 1992 + 1996 Neuseeland; 2011 Westkanada (Calgary/Vancouver). 2012 + 2015 USA Südwesten/Yellowstone; 2018 USA Südwesten
Hallo Nina,
danke für deine Initiative.
Viele Grüße
Richard
Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.
Hallo Nina
Vielen Dank für die Zusammenstellung dieser Übersicht
Zum Thema Bereifung kann ich noch etwas beitragen (leider ohne Beweise)
Wir sind im November, als wir in LV waren, bei Best Time vorbeigefahren und haben uns das Gespann anschauen können. Allerdings nur den Winnebago Anhänger.
Die Reifen von dem Jeep Wrangler der dort stand waren schon mit sehr groben Profil ausgestattet. Es waren sicher keine "normalen" Sommerreifen.
Leider habe ich vercheckt Fotos zu machen
Ich hoffe diese Info hilft ein wenig...
Grüße Jens
When preparing to travel,
lay out all your clothes and all your money.
Then take half the clothes and twice the money."
Susan Heller
Hallo Nina,
eine ganz tolle, hilfreiche Zusammenfassung! Vielen Dank, dass du dir die Arbeit gemacht hast.
Liebe Grüße
Susanne
Scout Womo-Abenteuer.de
Reiseberichte
Hi Jens,
das Werbe Video von Post 1 zeigt hingegen für den Wrangler ganz normale Straßenbereifung. Warum sollten auch All Terrain oder Offroad Reifen aufgezogen werden, wenn das Befahren gewisser Strecken im Versicherungsschutz ausgeschlossen sind?
Liebe Grüße,
Beate
Unser Reiseblog 5Jahreszeiten
Hallo zusammen,
hier findet ihr Tipps zum Fahren mit einem Jeep / SUV.
Liebe Grüße
Susanne
Scout Womo-Abenteuer.de
Reiseberichte
Zum Thema Autarkie:
Vielleicht eine Überlegung wert:
Mit einem Porta Potti waren wir zu VW-Bus Zeiten unterwegs. Die 15-20L könnten evtl. für 1-2 Tage "mehr" reichen.
Mittlerweile verdoppeln wir die Zeit bis zum "Blackwaterdumpen" mit einem 2. Fäkalientank.
Vielleicht gibt es solche Ersatztanks auch in den USA.
Liebe Grüße
Micha
Scout Womo-Abenteuer.de
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