Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

2) 10.09.-11.09.2010 Fahrt zum Stamp River PP

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Trakki
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Beigetreten: 24.11.2011 - 17:05
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2) 10.09.-11.09.2010 Fahrt zum Stamp River PP
Eckdaten zum Reiseabschnitt

Am nächsten Morgen haben wir Victoria über den Scenic Marine Drive verlassen. Hier hat man immer wieder schöne Aussichtspunkte. Es ist eine tolle Nebenstrecke abseits der belebten Highways.

Für Vancouver Island hatten wir 6 Übernachtungen geplant. Eigentlich noch viel zu wenig für diese schöne Insel mit so vielen Highlights. Der kleine Reiseführer "Vancouver Island" vom Conbook Verlag hat uns bei der Planung sehr geholfen.

 

Größere Kartenansicht

Auf unserer Strecke liegen einige interessante Orte.

Eine kleine Besonderheit ist Whippletree Junction. Man sollte auf dieses Schild am Highway achten, sonst ist man schnell vorbei gefahren.

Es ist ein kleines buntes Städtchen mit allerlei Schnickschnack, Werkstätten, antike Möbelgeschäfte und ein Restaurant.

In den 60iger Jahren wurden zum Abbruch bestimmte Häuser aus Duncan und aus der Umgebung hier wieder aufgebaut.

Nächster Stopp war Duncan, die Stadt der Totempfähle. Die Totems sind Eigentum der ansässigen Stämme. Auf aufgemalten Fußspuren kann man dort einen Rundgang machen.

In Chemainus kann man die bemalten Häuserwände (Murals) bewundern. Es sind 36 Motive aus der Geschichte des Ortes. Auch hier kann man den Fußabdrücken durch den Ort folgen.

In Coombs, ca 6 km westlich von Parksville am Hwy 4A, ist ein gut bestückter Country Market. Es gibt einige schöne alte Gebäude und einen kleinen Geschenke- und Kunsthandwerksladen. Aber die Attraktion sind die Ziegen auf dem bewachsenen Dach.

Wir haben noch die Englishman River Falls besucht. Highlights wie Little Qualicum Falls PP und den Mac Millian PP mit dem Cathedral Grove mußten wir uns für den Rückweg aufsparen. Die Zeit drängte. Wir wollten noch vor der Dunkelheit unseren nächsten Campground im Stamp River PP erreichen. Dieser PP liegt 14 km nördlich von Port Alberni. Die letzten 2 km sind nicht asphaltiert. Ich hatte gelesen, dass im Herbst, wenn sich die Lachse dort über eine Fischleiter an ihren Geburtsort quälen oft Bären anzutreffen sind. Also musste es dieser CG seinWink.

Wir kamen in der Dämmerung an und der Platz war natürlich "full" Frown. Ein netter Ranger erlaubte uns jedoch auf dem Parkplatz zu übernachten. Schnell machten wir, wenn auch mit einem mulmigen Gefühl, noch einen kleinen Spaziergang zur Lachstreppe. Und tatsächlich schnüffelte ein Schwarzbär am,"Gott sei Dank", anderen Ufer des Flußes herum. Für ein vernünftiges Foto war es schon zu dunkel, aber der Abend war gerettet. Ich war happyLaughing.

Am nächsten Morgen schauten wir uns noch einmal dort um. Dort war auch eine Lachsforschungsstation und wir hatten ein nettes Gespräch mit einem Mitarbeiter. Er erzählte uns über einige Begegnungen mit Schwarzbären und über die Arbeit mit den Lachsen.

LachsfernsehenWink. Hier werden sie gezählt.

Und dort am Ufer lief am Abend der Bär. Er war nicht weit von uns entferntSurprised.

 

 

Herzliche Grüße

Sonja
 

Trakki.Reisen