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North of the known [2024] - Colorado, Wyoming, Montana, Idaho, Nevada, Utah, Arizona, New Mexico

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zehrer
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RE: North of the known [2024] - Colorado, Wyoming, Montana, Idah

Damals waren keine Permits notwendig. Ich empfehle jedoch immer eine aktuelle Prüfung

Viele Grüße
Fritz

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zehrer
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Ribbon Trail - Colorado National Monument

Dienstag, 01.10.2024

Die sehr freundliche Dame an der Rezeption meinte nur, dass es heute Nacht nicht besser sein wird, da die gleichen Gäste erneut eine Feier geplant haben. Wir bekommen ein neues Zimmer. Also nach dem Frühstück packen und Koffer an die Rezeption, sie werden dann ins neue Zimmer gebracht. Das hat dann auch geklappt.

Um 9.15 Uhr fahren wir los. Zuerst überqueren wir auf der UT 340 (West Grand Ave.) den mächtigen Colorado River, dann geht es gleich nach links in die Monument Road. Wir fahren aber nicht ins Monument, sondern nehmen kurz darauf die D Road erneut nach links. Über die South Redlands Road erreichen wir die Little Park Road, der wir 6,7 Meilen folgen. Dann geht es nach rechts in den Parkplatz und zum Trailhead des Ribbon Trails.

Wir wandern los und kommen gleich an einer wunderbar roten Butte vorbei, - es geht bergab. Der Trail ist anfangs etwas sandig, er führt durch einen kleinen Pinienwald. Dann öffnet sich eine Felsenplatte, absolut eben, talwärts hängend und so groß wie ein Fußballfeld. Am Ende dieser Platte treffen wir auf feuerrote Felsformationen, schön gezeichnet, jedoch mit einem kleinen Absatz, der nach unten zu überwinden ist. Unter dem Motto, was nach unten funktioniert, funktioniert auch nach oben, klettern bzw. rutschen wir runter. Der Absatz hat rund 1,5 Meter, aber an einer Stelle gibt es eine kleine Stufe, die sehr hilfreich ist. Wenn man alleine unterwegs ist, sollte man es aber doch gut überlegen, ob man hier wieder alleine rauf kommt.

Ribbon Trail [Colorado National Monument]

Ribbon Trail [Colorado National Monument]

Ribbon Trail [Colorado National Monument]

Ribbon Trail [Colorado National Monument]

Anschließend führen erneut riesige Platten und Kanäle, die wie künstlich betoniert anmuten, nach unten. Der harte Untergrund wird nur dann unterbrochen, wenn man über kleine Ridges die Spalte wechselt. Aber keine Angst, der Trail ist in solchen Passagen gut erkennbar. Nachdem aber die Felsformationen so weitläufig sind, macht ein GPS Sinn.

Ribbon Trail [Colorado National Monument]

Ribbon Trail [Colorado National Monument]

Schöne Felsformationen garantieren links und rechts des Weges eine abwechslungsreichen und schönen Hike. Zudem leuchten in der Ferne die Book Cliffs und davor liegt Grand Junction. Ein schönes Tal, das der Colorado gegraben hat. Das Gestein ist lange hell, fast weiß, aber je näher wir dem Ende des Trails kommen, so nach 2,5 Meilen, werden die Farben rot, lila und dunkelgrau. Schilder signalisieren das Ende des Weges, nach rechts geht es hinauf zur Little Park Road (ca. zum Mile Marker 9) und nach links beginnt der sogenannte Andy's Loop.

Ribbon Trail [Colorado National Monument]

Ribbon Trail [Colorado National Monument]

Bewacht von einem Felsen, der wie ein Pinguin aussieht, machen wir hier an der Trailkreuzung Pause. Die war auch notwendig, denn nachdem wir knapp 3 Meilen nach unten gegangen sind, führt der Rückweg nun zurück in den Himmel. Die schwierige Stelle bei den roten Felsen macht uns dann doch mehr Probleme als gedacht. Gegenseitiges Ziehen und Schieben hilft aber. Das waren schöne und interessante 6 Meilen, für die wir dann doch 4 Stunden unterwegs waren.

Jetzt sitzen wir in der Brewery und genießen ein Bier und ein Radler. Möglicherweise war es sogar zwei. Im Bin 707, einer modernen Foodbar, gab es dann ein wirklich gutes Abendessen.

Viele Grüße
Fritz

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zehrer
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Rough Canyon und Liberty Gap

Mittwoch, 02.10.2024

Die Nacht war ruhig und erholsam. Wir fahren wieder in die Bangs Canyon Management Area, nur dass wir auf der Little Park Road bereits nach 5,3 Meilen den Blinker nach links setzen, um 0,2 Meilen direkt und ungeteert zum Bangs Canyon Trailhead zu kommen. Hier beginnt unsere nächste Wanderung in den Rough Canyon. Wir sind gespannt, ob der Fuß auch bei einem schwierigeren Hike hält.

Der Rough Canyon Trail beginnt rechts am Parkplatz, also nicht an der Jeep Road, und führt 0,2 Meilen hinunter in den Canyon. Dann geht es nach links hinein in die kleine Schlucht. Anfangs sehr moderat, dann aber felsig und nach 0,7 Meilen der erste Dryfall, der "easy" nach links umgangen werden kann. Der Blick nach hinten zeigt oben an der Canyonwand ein Gesicht, das genau zu beobachten scheint, was sich im Rough Canyon abspielt.

Rough Canyon Loop [Grand Junction]

Und dann kommt der nächste Absatz zügig hinterher, und der ist rund 3 Meter hoch. Ein Trail ist nicht mehr sichtbar, Stein wohin man auch blickt. Wir gehen rechts hoch und die Wand entlang. Der Abstand nach unten steigt in die Höhe, aber mit Vorsicht gibt es kaum Gefahr in den Canyon abzustürzen. Riesige Boulder thronen unten im Creek und geben einen Vorgeschmack für den weiteren Verlauf.

Rough Canyon Loop [Grand Junction]

Rough Canyon Loop [Grand Junction]

Es geht wieder hinunter und das Geläuf macht anschließend seinem Namen alle Ehre. Immer wieder müssen wir Boulder übersteigen, raue Felsformationen überwinden und Dryfalls umgehen. Manchmal verlieren wir bei diesen Aktionen trotz der Enge des Canyons den Trail. Aber aus kommt man nicht, gegebenenfalls ist ein kleiner Abstieg querfeldein notwendig. Der Fuß hält!

Rough Canyon Loop [Grand Junction]

Rough Canyon Loop [Grand Junction]

Spannend und abenteuerlich, wir haben Spaß! Nach 2 Meilen weitet sich der Rough Canyon und wird wieder locker begehbar. Dann geht es, wie gestern, über eine glatte Felsenfläche und nach rund 2,3 Meilen führt ein Pfad nach links hoch zur Jeep Road. Diese Straße teilt sich öfter in einen leichteren oder schwierigeren Teil für Off-Roader. Und schon kommt uns ein junger Bursche mit seiner Freundin und seinem teilweise stark angeschlagenen Jeep entgegen.

Ein cooler und sehr abwechslungsreicher Trail endet nach dreieinviertel Stunden für gut 4 Meilen. Die Entfernungsangaben auf Basis von GPS-Messungen sind bei engen Canyonwanderungen jedoch mit Vorsicht zu genießen. Aufgezeichnet haben wir rund 5 Meilen.

Nachdem wir frohen Mutes sind, noch etwas Kondition und keine Schmerzen haben, beschließen wir einen weiteren Hike zum Liberty Gap. Es ist nicht weit bis zum Wildwoood Drive Trailhead. Und touristisch locker beginnt die Wanderung. Aber wir laufen auf die fast endlos nach oben strebenden Felsenwände zu, die den Ute Canyon einrahmen. Und nach 0,56 Meilen ist es dann soweit. Einem kleinen Creek folgt ein gewaltiger Aufstieg. Nach einer Meile kommen wir an eine Trailkreuzung. Links ginge es in einem Loop wieder zurück zum Trailhead, nach rechts weiter zum Liberty Gap.

Liberty Gap [Colorado National Monument]

Liberty Gap [Colorado National Monument]

Obwohl wir inzwischen etwas leiden, packen wir es gen Liberty Gap an und es wird sich lohnen. Auf teilweise sehr schmalen Pfaden windet sich der Weg nach oben. Meter für Meter geht es entlang der Wand. Die Aussicht auf den Colorado und das Tal, in dem Grand Junction und Fruita liegen, ist grandios. Oben endet die Sicht in der Sonne, die ihre Strahlen über den Felswänden in die Gegend schickt und die ein oder andere Spitzen beleuchtet.

Liberty Gap [Colorado National Monument]

Liberty Gap [Colorado National Monument]

Nach 1,67 harten Meilen sind wir am Ziel. Und die Blicke, die sich hier öffnen, toppen alles Bisherige. Weit unten liegt der gigantische und mächtige Ute Canyon der mitten ins Colorado National Monument hineinsticht. Hier oben thronen gelbe Butten und Felsformationen auf roten Bergen. Grüne Pinienbüsche zeugen davon, dass der Wind, der hier oben sicherlich manchmal über den Kamm pfeift, auch Erde angeweht hat. Es ist einfach schön hier!

Liberty Gap [Colorado National Monument]

Liberty Gap [Colorado National Monument]

Es geht zurück. An der bereits passierten Trailkreuzung entscheiden wir uns für den längeren Weg. Neue Eindrücke und neue Felsstrukturen warten. Der Pfad führt dann über Lavafelsen ins Tal. So wurde aus der zweiten Tageswanderung noch ein herausfordernder, aber wunderschöner Hike. Die Mühe hat sich wahrlich gelohnt.

Nach einem Bier in der Brewery sind wir zum Essen ins Bistro 317. Wir waren hier schon 2014, 2016 und 2017 und das Essen ist immer noch vom Feinsten. Es war das Beste dieses Urlaubs und der französische Besitzer hat uns nach einem netten Gespräch auch noch einen Port und Macarons spendiert. Perfekt!

Viele Grüße
Fritz

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zehrer
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Tenderfoot Mountain Trail

Donnerstag, 03.10.2024

Wir verlassen Grand Junction und stellen erneut fest, dass diese Stadt wohl die meisten Kreisverkehre in Colorado hat. Das hat schon viel mit Italien und Frankreich gemeinsam. Irgendwann sind wir auf der Interstate 70 und donnern nach Osten. Die Autobahn zieht sich am Colorado River entlang und zwängt sich zwischen den teilweise sehr mächtigen Bergen hindurch. Und je näher wir Denver kommen, um so dichter werden die allseits bekannten Skigebiete. Es fällt auf, dass immer mehr Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Vermutlich wird es in schönen und damit teuren Gebiete auch in den USA zu teuer.

Und wieder klappt ein Hike nicht. Der Hanging Lake ist nicht erreichbar, da die Amis bei Baustellen oftmals die Ausfahrten gnadenlos sperren. Und die einzige Ausfahrt, die mit der Nummer 125, die zu diesem Trail führen würde, ist gesperrt. Wir drehen um und versuchen es von der Gegenrichtung aus, aber es gibt keine Verbindung.

Ein Skiort jagt den anderen. Als wir an Vail vorbei sind, warten weitere 8 Meilen Baustelle. Es geht einspurig und dadurch natürlich sehr langsam voran. Bei Frisco verlassen wir die Interstate am Exit 201. Wir cruisen auf der Main Street durch den wunderschönen Ort, der aber auch ziemlich voll ist. Das Visitor Center sollte eine Wanderkarte der Region haben, die uns auch leichtere Wanderungen zeigen, als die, die wir geplant haben. Aber das Center wird gerade umgebaut und ist geschlossen.

Wir versuchen unser Glück über die Dillon Dam Road zum Oro Grande Trailhead zu kommen, aber die direkte Road dorthin ist ebenfalls gesperrt. Über die Interstate und die Ausfahrt von Silverthorne/Dillon funktioniert es aber dann.

Endlich Bewegung! Der Trail gibt den Blick auf den Dillon Lake und die Berge nur sehr, sehr spärlich frei. Nach 0,15 Meilen nehmen wir den Tenderfoot Mountain Trail 9509 nach rechts. Es geht im Aspenwald hinauf. Nachdem die Aspen bald das Zeitliche segnen und durch Nadelgehölz abgelöst werden, bleiben die Blicke eher an E-Mountain-Bikern und Motorrädern - ja, schon richtig gelesen - hängen. Beides trifft man hier in der Natur, um "Sport" zu treiben.

Tenderfoot Mountain Trail [Dillon - Silverthorne]

Tenderfoot Mountain Trail [Dillon - Silverthorne]

Nach einer Meile bleiben wir auf dem 9509er und nach 1,7 Meilen endlich ein Weg, der raus aus dem Wald führt. Der Tenderfoot No. 76 geht auf ein freies Feld mit schöner Sicht auf das Dillon Reservoir und die umgebende Landschaft. Wir genießen kurz und treten dann den Rückweg an. So spannend waren die 3,55 Meilen der letzten 2 Stunden nicht.

Tenderfoot Mountain Trail [Dillon - Silverthorne]

Tenderfoot Mountain Trail [Dillon - Silverthorne]

Das Hampton Inn hat schöne und große Zimmer. Wir blicken aus dem 4. Stock direkt auf den Damm. Es bleibt zu hoffen, dass er hält. Das Bier in der Dillon Brewery war gut und das Abendessen im Red Mountain Grill war es nicht.

Viele Grüße
Fritz

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zehrer
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Hoosier Pass - Mc Cullough Gulch - Frisco - Breckenridge - HOME

Freitag, 04.10.2024

Das Frühstück war in der Auswahl etwas karg, aber ansonsten o.k.. Um 9.10 Uhr scheint die Sonne, es hat 7 Grad Celsius im Tal. Über Frisco fahren wir die Colorado 9 nach Breckenridge und dann geht es bergauf am Blue River entlang. Nach 23 Meilen sind wir am riesigen Parkplatz des Hoosier Passes. Der gleichnamige Trailhead gehört uns, der Continental Divide und noch ein paar anderen Hikern.

Hoosier Pass Loop [Arapaho National Forest]

Wir folgen einem Trail nach Nordwesten durch den Wald, der nach 0,15 Meilen auf die Dirtroad N0 trifft. Die Straße geht nach oben, die Steigung ist Spaziergang-tauglich. Links unten liegt das Montgomery Reservoir, ein ziemlich großer Stausee, der wohl aus den umliegenden, mächtigen Gipfeln des Mount Democrat, Mc Namee Peak, Wheeler Mountain und des North Star Mountain mit Wasser gespeist wird. Ja, die Aussicht auf die umliegende Bergwelt ist hervorragend. Teilweise liegt bereits Schnee.

Hoosier Pass Loop [Arapaho National Forest]

Hoosier Pass Loop [Arapaho National Forest]

An einer Trailkreuzung und direkt an der Wasserscheide wechseln wir nach 1,35 Meilen die Richtung zurück nach Südosten. Wir folgen der Divide auf einen kleinen Gipfel auf 3.710 Metern. Von dort aus bietet sich ein 360-Grad-Rundblick von den genannten Bergen im Nordwesten bis zur Beaver Ridge und den umgebenden Gipfeln im Südosten, die fast an die 4.000 Meter Höhe reichen.

Hoosier Pass Loop [Arapaho National Forest]

Hoosier Pass Loop [Arapaho National Forest]

Dann geht es sandig und ziemlich steil zurück an den Einstieg zur Dirtroad. Zurück durch den Wald sind wir nach insgesamt 2,61 Meilen wieder am Auto. Das waren gute Aussichten!

Monika hat einen passenden zweiten Hike gefunden. Wir fahren ein Stück der CO 9 zurück zum Blue Lake Parkplatz, der schon aus allen Nähten platzt. Aber wir finden einen Platz ziemlich nahe des Quandary Trailheads, der unseren Start in die Mc Cullough Gulch ist.

Mc Cullough Gulch [Arapaho National Forest]

Mc Cullough Gulch [Arapaho National Forest]

1,9 Meilen haben wir eine gute, breite Gravelroad unter den Füßen. Dann beginnt zwar der Gulch Trail 43, aber das ist noch nicht das Ende der breiten Fahrstraße. Alternativ könnte man sich hierher fahren lassen, denn parken ist überall an der Straße verboten. 2,2 Meilen sind es dann bis zum Start des White Falls Trails. Jetzt wird gewandert.

Es geht nach links hoch und dann über eine Brücke. Der Trail wird zum Bergpfad mit kleinen und größeren Steinen und Wurzeln. Wir wandern durch Felsformationen, über saure Wiesen bis zu den Wasserfällen, die wir nach 3,35 Meilen in einer Stunde und 40 Minuten erreichen.

Mc Cullough Gulch [Arapaho National Forest]

Mc Cullough Gulch [Arapaho National Forest]

Die Fälle sind lang, aber schmal, weit verzweigt und nicht mächtig. So wird der Blick auf sie oft durch die umliegende Vegetation versperrt. Aber schön sind sie, man kann direkt bis zum Wasser steigen, und sie laden zu einer genussvollen Pause ein. Wir genießen alleine, obwohl auf dem Trail einiges los war. Die Straße hat sich beim Rückweg noch gezogen, aber nach 6,6 Meilen und 3 Stunden und 15 Minuten sind wir wieder am Auto. Das war die letzte Wanderung in diesem Urlaub.

 

Bier und Essen in der Brewery, - gut!

Samstag, 05.10.2024

Der Fuß zwickt und es macht Sinn, sich einen weiteren Hike zu ersparen. Also lassen wir den Tag geruhsam angehen, ruhig vorübergehen und gemütlich zu Ende gehen. Wir brechen nach dem Frühstück zu zwei Dorfbesichtigungen bei schönstem Wetter auf.

Das erste Dorf ist Frisco. Wir hatten bei der Ankunft gute Eindrücke, die wir jetzt vertiefen wollen. So spazieren wir entlang der Main Street bis zur Marina. Große Segelboote im Trockendock sieht man auch nicht immer in einem Bergdorf. Dort drehen wir eine Runde am Ufer entlang. Nett ist es hier und die zwei Meilen gehen ist zwar etwas langweilig, aber die Eindrücke von Frisco nehmen wir gerne mit.

Frisco [Colorado]

Frisco [Colorado]

Auf zum bekannten Skiort Breckenridge. Ja, es hat (leider) schon was von Aspen, ist jedoch nicht so dekadent, also übersättigt. Die Leute kaufen in netten Geschäften ein, zeigen aber nicht durch hochhalten der Kreditkarte, was uns in Aspen unglaublicherweise passiert ist, dass sie etwas Geld geerbt haben. Gut, es ist Samstag und es ist einiges los, aber schöne, stilgerechte Häuser und viele Möglichkeiten, sein Geld loszuwerden, sind vorhanden. Das Stadtbild, auch mit einem historischen Teil, kann sich sehen lassen.

Breckenridge [Colorado]

Breckenridge [Colorado]

Wir hocken uns in den Starbucks von Breckenridge, trinken Kaffee oder was man hier so darunter versteht, und checken für morgen ein. It's time to go home. Nachdem der Tag noch nicht rum ist, fahren wir noch in das kleine Outlet von Silverthorne, das eigentlich der Dorfmittelpunkt ist. Aber man kann es getrost links liegen lassen.

Auf dem Zimmer packen wir noch alle Wandersachen zusammen, laden das Auto voll und gehen dann in den Mountain Grill, in dem wir das letzte, durchaus gute Abendessen bekommen.


Sonntag, 06.10.2024 und Montag 07.10.2024

Zum Abschied fahren wir noch über den Dillon Damm, den wir die letzten zwei Tage nur vom Zimmer aus und nicht unter die Räder bekommen haben. Und dann begleitet uns die Interstate 70 weiter nach Osten. Bei schönstem Wetter genießen wir die letzte Strecke bis zum Denver International.

Die Autorückgabe war problemlos, im Nachhinein wurde jedoch ein kleiner Betrag Toll abgebucht, was rund um Denver schnell passiert, wenn man nicht aufpasst und die zu bezahlende Schnellspur nimmt. Erfreulicherweise hat die Lufthansa schon drei Schalter geöffnet, nur bei der Sicherheitskontrolle war, wie üblich, die Hölle los. Irgendwann sitzen wir in der United Lounge im Terminal A. Die war schön und auch das Essensangebot war in Ordnung.

Mit Tablette haben wir dann wunderbar im Flieger geschlafen. Die summenden Geräusche des A350 drangen erst kurz vor dem Frühstück an unser Ohr. Die Koffer ließen wieder etwas auf sich warten und dann kam der Krätschmer "just in time" und brachte uns zu unserem Auto.

Das war ein Urlaub mit Höhen und Tiefen, manches klappte nicht, anderes erst auf das 2. oder 3. Mal. Insgesamt waren wir begeistert, insbesondere von den uns nicht so bekannten Staaten wir Wyoming, Idaho und Montana. Trotzdem fassen wir ins Auge, nächstes Jahr nach Jahrzehnten wieder einmal zu pausieren. Es ist alles furchtbar teuer geworden und selbst zu dieser Zeit, auch in "Nicht-National-Parks" viel zu viel los. Ob es das alles (noch) wert ist, bezweifeln wir momentan, was nach über 30 USA Reisen möglicherweise natürlich ist.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!

Viele Grüße
Fritz

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zehrer
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Viele Grüße
Fritz

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Groovy
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RE: North of the known [2024] - Colorado, Wyoming, Montana, Idah

Moin Fritz,

auch wenn ich nicht der große Wanderer bin habe ich deinen tollen Reisebericht mit Interesse gelesen.

Vielen Dank dafür.

Gruss Volker

 

 

zehrer
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RE: North of the known [2024] - Colorado, Wyoming, Montana, Idah

Danke Volker

Viele Grüße
Fritz

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Fritz

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