Liebes Forum,
wir sind nun in unserer Planung soweit, eine Route geplant zu haben. Wir haben unseren ursprünglichen Zeitraum ein bisschen verlängert und überlegen jetzt herum, wie wir die Zeit am besten verteilen. Zu unseren Daten:
Wir planen ziemlich genau 4 Wochen (inkl. Flugzeiten) unterwegs zu sein, wobei wir da vermutlich noch auf die endgültige Flugbuchung (sind jetzt nur Angebote in der Tabelle) acht geben müssen. Wir wollen nach San Francisco fliegen, dort nach ein bisschen Sightseeing das Wohnmobil übernehmen und es schlussendlich in Las Vegas zurückgeben, von wo wir zurückfliegen wollen.
Gebucht haben wir noch nichts, sind aber kurz davor, wir haben schon konkrete Angebote und werden je nachdem, wie wir das terminlich schaffen, bald buchen - zumindest Flüge und WoMo.
Unsere Schwerpunkte werden auf jeden Fall die Nationalparks sein. An Städten wollen wir San Francisco, LA nur ansatzweise (Universal Studios und etwas Santa Monica Gegend) und Las Vegas sehen. Ansonsten Natur und wandern, sofern das für unsere Kinder, dann 10 und 12, machbar ist (also keine tagelangen Gewalttouren :-) ).
Reisegruppe: Das sind wir Eltern und unsere beiden Kinder (10 und 12) - alle körperlich fit für normale und auch leicht anstrengende Wanderungen (wobei ich mir beim Delicate Arch zB nicht ganz sicher bin, ob die Kinder das schaffen würden).
Tour versuch ich unten einzustellen. Erfahrungen haben wir - allerdings nur als mitreisende (teils erwachsene) "Kinder" mit unseren Eltern in den USA, in Österreich und Italien sind wir schon als Familie im WoMo (natürlich wesentlich kleiner) unterwegs gewesen. Allerdings waren wir da mehr stationär auf einem Campingplatz, das richtige WoMo-Reisen haben wir noch nicht praktiziert als Familie.
Die Tour:
Reisetag | Datum | Wochentag | Start | Ziel | Aktivitäten | Distanz |
1 | 10.07.2024 | Mittwoch | MUC | SFO | Ankunft ca. 19 Uhr Ortszeit | |
2 | 11.07.2024 | Donnerstag | San Francisco | San Francisco | Cable Car, Fishermen's Wharf, Alcatraz | |
3 | 12.07.2024 | Freitag | San Francisco | San Francisco | Alamo Square, Lombard Street, Golden Gate | |
4 | 13.07.2024 | Samstag | WoMo Pickup | Fresno | Pickup | 170 |
5 | 14.07.2024 | Sonntag | Fresno | Sequoia NP | 80 | |
6 | 15.07.2024 | Montag | Sequoia NP | Sequoia NP | ||
7 | 16.07.2024 | Dienstag | Sequoia NP | Malibu | Malibu, Venice Beach | 215 |
8 | 17.07.2024 | Mittwoch | Malibu | Santa Monica, Venice Beach, LA | ||
9 | 18.07.2024 | Donnerstag | Santa Monica | San Bernadino | Universal Studios & Hollywood | 95 |
10 | 19.07.2024 | Freitag | San Bernadino | Joshua Tree NP Visitor Center | ??? Oder Richtung Kingman? | 90 |
11 | 20.07.2024 | Samstag | Joshua Tree NP | Grand Canyon South Rim | Split auf 2 Tage? | 370 |
12 | 21.07.2024 | Sonntag | Grand Canyon | Grand Canyon | Grand Canyon | |
13 | 22.07.2024 | Montag | Grand Canyon | Antelope Canyon | 140 | |
14 | 23.07.2024 | Dienstag | Antelope Canyon | Monument Valley | 115 | |
15 | 24.07.2024 | Mittwoch | Monument Valley | Arches NP | Delicate Arch? Sonnenuntergang? | 155 |
16 | 25.07.2024 | Donnerstag | Arches | Arches NP | Arches NP | |
17 | 26.07.2024 | Freitag | Arches | Canyonlands | Canyonlands | 30 |
18 | 27.07.2024 | Samstag | Canyonlands | Canyonlands | ||
19 | 28.07.2024 | Sonntag | Canyonlands | Bryce | 250 | |
20 | 29.07.2024 | Montag | Bryce | Bryce | Bryce - Horse Riding Canyon | |
21 | 30.07.2024 | Dienstag | Bryce | Zion | oder ev. St. George (Treffen mit Freunden) | 75 |
22 | 31.07.2024 | Mittwoch | Zion | Coral Pink Sand Dunes NP | 40 | |
23 | 01.08.2024 | Donnerstag | Coral Pink Sand Dunes NP | Valley of Fire | 150 | |
24 | 02.08.2024 | Freitag | Valley of Fire | Las Vegas | Rückgabe RV | 50 |
25 | 03.08.2024 | Samstag | Las Vegas | Las Vegas | Las Vegas | |
26 | 04.08.2024 | Sonntag | Las Vegas | Las Vegas | Las Vegas | |
27 | 05.08.2024 | Montag | LAS | DEN | Rückflug Las Vegas | |
28 | 06.08.2024 | Dienstag | DEN | MUC |
edit by elli: Tabelle lesbar gemacht -> einfach Tabelle markieren und Tx oben im Editor anklicken ;-)
Ich hoffe ich hab das jetzt alles richtig gemacht und die Tabelle und Karten funktionieren so.
Wir sind uns bei einigen Punkten noch etwas unsicher - uns ist bewusst, dass manche Strecken ev. sogar zu lang sind für einen Tag. Auch die Aufenthaltsdauer in manchen Parks ist natürlich sehr kurz. Vielleicht habt ihr da Tipps, ob man etwas tauschen sollte, verlängern/verkürzen, weglassen soll/kann?
Wieviel Strecke sollen wir denn dazu rechnen in den Parks - wir sind noch nicht ganz sicher ob wir unlimited Miles oder Meilenpakete nehmen sollen. Ich denke man wird ja ev. manche Strecken mehrmals fahren? Habt ihr Tipps zu besonderen Wanderungen in den Parks. Ein paar Must-Sees haben wir natürlich schon am Schirm aber sind noch sehr offen für die tatsächliche Gestaltung (aber wahrscheinlich denke ich da zum jetzigen Zeitpunkt schon zu sehr ins Detail).
Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen, Vorschläge, Ideen, Kritik.
Danke im Vorhinein
Hallo Alexandra,
hab zunächst mal deine Tabelle lesbar gemacht. Nun sind zwar die Wochenenden nicht mehr farblich markiert, aber es steht ja Samstag/Sonntag dabei.
Zur Tour melde ich mich noch.
Liebe Grüße
Elli
Scout Womo-Abenteuer.de
Hallo,
nur ganz kurz vorab:
Die Themenparks in LA sind recht teuer aber durchaus lohnenswert. Wenn ich also in die Universal Studios gehen würde bliebe an dem Tag keine Zeit für etwas anderes. Auch waren wir dann eigentlich immer bis zur Schließung im Park, wodurch am Abend / in der Nacht auch keine Zeit für eine weite Etappe bleibt. Dazu zähle ich jetzt auch die 90 mls nach San Bernadino.
Vom Canyonlands bis Bryce ist zu weit, zumal unterwegs ettliche Highlights warten, die gerade auch mit Kids machbar sind:
- Goblin Valley inkl Little Wild Horse Slot Canyon
- Capitol Reef NP, da geht sogar eine Dopplübernachung
- Esaclante (Escalante River/Arch, Lower and Upper Calf Creek Falls, ...)
- ggf Kodachrome SP (dafür wird aber die Zeit nicht reichen.
Ich persöhnlich würde eher im Zion als im Bryce 2 Nächte bleiben und dort unbedingt in die Narrows gehen, insb mit Kids. Hier braucht man aber durch den Shuttleverkehr mehr Zeit. Vorteil: auch hier kann das WoMo mal komplett stehen gelassen werden.
Ggf würde ich vielleicht auf den Seqoia verzichten. Ihr habt 2 lange Etappen durch langweiliges, teilweise dicht besiedeltes Gebiet. Besser wäre ggf die Fahrt entlang der Küste. Da hat es auch Mammutbäume mit zahlrecichen Redwoods in eingen SPs.
Insgesamt könnte eure Route durchaus noch ein paar Tage mehr gebrauchen, also wenn bei der Buchung noch was machbar ist können wir dann gemeinsam schauen, wo man die am besten unterbringen kann. Insgesamt kann man eure Route aber schon fahren...
in meinen Reiseberichten findest du zahlreiche Besuche im Südwesten mit Kids in "eurem" Alter, falls du dich für kindertaugliche und motivierende Hikes interessierst. Bitte nicht abschrecken lassen, dass wir teilweise mit dem Zelt unterwegs waren) Das ein oder andere könnte vielleicht etwas "extrem" für euch sein, die Mehrheit kann ich euch aber uneingeschränkt empfehlen, zb: Narrows Zion (Bottom-Up, die normale Variante), Little Wild Horse (Goblin Valley), Fiery Furnace (Arches), einen der Calf Creek (Water-) Falls, nur um mal mit 4 Hikes anzufangen...
Liebe Grüße, Mike
Experience!
Scout Womo-Abenteuer.de
Hi Alexandra,
zur Tour:
für meinen Geschmack ist trotz eures doch ganz guten Zeitfensters zu viel Strecke vorgesehen. Die drei Städte fordern da leider ihren zeitlichen Tribut. Ihr habt zwar auch etliche Doppelübernachtungen, dafür aber auch manche Mega-Etappe dabei, die ihr besser splitten solltet.
Vorausgesetzt, der Highway #1 ist befahrbar, wäre für mich LA ein Streichkandidat zugunsten des traumhaft schönen Highways. Die Routenführung wäre denkbar, wie wir sie vor einigen Jahren gefahren sind. Ich fürchte aber, dass da mit der Ecke Arches/Canyonlands die Zeit ebenso knapp wird, selbst wenn LA dann entfiele.
Falls LA gesetzt ist, solltet ihr für die Universal Studios sicher einen vollen Tag einplanen und nicht auch noch einen Teil der Stadt an diesem Tag anschauen wollen. Angesichts der Eintrittspreise sicher sinnvoll, die Zeit in den Studios gut auszunutzen und alles anschauen/erleben zu können.
Die Etappe vom Joshua Tree NP in den Grand Canyon NP kann aus meiner Sicht so nicht bleiben. Nicht, dass es nicht fahrbar wäre, wenn es auch ein wahnsinnig langer und anstrengender Tag würde. Ihr habt vom Joshua Tree NP schlicht gar nichts, wenn ihr nach der Nacht dort ganz früh aufbrecht (was zwingend wäre, wenn es in einem Rutsch zum Grand Canyon gehen soll). Highlights auf der Strecke lasst ihr dann gezwungenermaßen links liegen, bzw. eine lohnenswerte Streckenführung mit dem ein oder anderen Stopp ist nicht drin.
Wenn die Tour im Verlauf so bleiben soll (mit LA, mit Arches /Canyonlands), dann würde ich vermutlich in der Ecke Arches /Canyonlands nur drei und keine vier Nächte bleiben, sowie einen Übernachtungsstopp (etwa Coral Pink Sand Dunes) und eine Nacht in Las Vegas entfallen lassen und diese drei Nächte anderswo einsetzen.
Ein "Verbrechen" ist es, vom Arches Richtung Bryce Canyon nicht den traumhaften Highway#12 zu nehmen. Den solltet ihr euch nicht entgehen lassen! Hierfür braucht es aber auf jeden Fall eine Zwischenübernachtung im Capitol Reef NP oder in Torrey. In einem Tag ist das nicht zu schaffen.
Was euch klar sein muss: Ihr seid an vielen Tagen den Großteil in eurem RV sitzend unterwegs. Für die hinteren Mitfahrer ist es heiß (da keine Klimaanlage, wenn ihr nicht den Generator während der Fahrt betreibt) und bei unseren Miet-RVs konnte man von hinten nicht gut vorn rausschauen, sondern hat immer auf den Alkoven geguckt oder musste sich verrenken. Seitlich rausgucken war auch immer nur mäßig ok. Da mögt ihr Glück haben und ein anderes Modell erwischen, darauf verlassen könnt ihr euch nicht.
Ebenfalls wichtig zu wissen: Der Alltag rund um das Womo braucht ordentlich Zeit: kochen, abspülen, fahrbereit machen, dumpen, tanken, einkaufen... auch wenn nicht jede Tätigkeit täglich anfällt, geht doch Tag für Tag ordentlich Zeit drauf, die für die schönen Aktivitäten, deretwegen man so einen Urlaub überhaupt macht, dann nicht mehr zur Verfügung steht.
Hier ein Auszug aus unseren FAQs:
Dazu ein kleines Rechenbeispiel zu eurer Route:
Die reine Fahrstrecke von A nach B sind 2154mls (ich habe dazu die Campgrounds in den NPs als Ziel gewählt und nicht den NP an sich. Das sind z. B. im Arches NP signifikante Mehrmeilen und ein deutlich erhöhter Zeitbedarf, den Scenic Drive bis zum CG zu fahren, anstatt nur das Visitor Center bei der Parkeinfahrt als Ziel zu setzen).
Mit Aufschlag (ihr fahrt ja auch in den Parks hin und her, fahrt zum Einkaufen etc...) sind das 2584mls. Erster und letzter Womo-Tag nicht mitgerechnet, sowie Doppelübernachtungen abgezogen, heißt für euch, ihr habt 14 Fahrtage und fahrt im Schnitt an jedem Fahrtag 165mls! Da ihr auch viele wesentlich kürzere Etappen dabei habt, heißt dies, dass ihr die Strecke an anderen Tagen noch oben drauf packen müsst und Etappen von deutlich mehr als 165mls zurücklegt! Da bleibt echt viel Zeit eures Urlaubs auf der Straße liegen und an vielen, vielen kleineren POIs könnt ihr nur vorbei fahren.
Liebe Grüße
Elli
Scout Womo-Abenteuer.de
Hi Alexandra,
jetzt beginnen schon die Tourenplaner, die noch nicht in der USA waren, Tourentipps zu geben. Deswegen: Ich habe keine Praxiserfahrung, aber vermutlich wie du viel in den letzten Wochen gelesen.
Wir werden von Mitte Juli bis Mitte August ebenfalls mit 2 Kindern unterwegs sein und haben ähnliche Ziele wie ihr. Unsere - aktuelle - Planung kannst du in meinem Planungsthreat sehen.
Ich würde mir überlegen, ein oder vielleicht sogar 2 Tage in Vegas einzusparen. Ihr müsst den RV vermutlich früh abgeben und fliegt am Abflugtag nachmittags. Dadurch habt ihr schon 2 halbe Tage und einen Abend, den ihr für Vegas nutzen könnt. Viele haben darüber berichtet, dass Vegas bei mehr Aufenthalt "anstrengend" wird. Da die Hotels in Vegas am Wochenende auch nicht billig sind, könnte man diese Zeit in RV-Zeit umsetzen.
Gruß
Frank
Hi Alexandra
Du hast bereits ganz viele Tipps bekommen. Ich verlinke Dir deshalb hier einfach nur mal unseren Reisebericht vom letzten Jahr San Francisco - Las Vegas - wo wir einige Eurer Ziele angefahren sind. Du findest im Bericht insbesondere auch ganz viele Wanderungen. Einige davon sind wohl eher nichts für Euch, so wie Du schreibst - da tatsächlich richtig lange und anstrengende Tageswanderungen - aber es hat sicher auch das ein oder andere was für Euch passen würde...einiges davon wurde auch weiter oben schon erwähnt.
für 10/11 jährige Kinder mit durchschnittlicher Fitness überhaupt kein Problem. Wobei es da ein ABER gibt: Wir sind im Frühling gereist und hatten fast durchgehend sehr angenehmes Wanderwetter bei angenehm nicht zu heissen Temperaturen. Zur Eurer Jahreszweit wird es im Südwesten richtig heiss werden und das muss man natürlich beim Wandern berücksichtigen. Beim Delicate Arch z.B. lauft ihr in der prallen Sonne - es gibt wirklich null Schatten. Am besten also Wanderung möglichst früh morgens planen oder erst später am Nachmittag und alle übrigen nötigen Vorkehrungen für Wandern in der Wüste treffen.
Noch ein genereller Tipp: Wenn ihr sehr lange Fahretappen plant (z.B. Joshua Tree - Grand Canyon - was m.E. grundsätzlich problemlos machbar ist, wenn man sich auf einen reinen Fahrtag einstellt) dann würde ich Euch vorher und nachher möglichst Mehrfachübernachtungen empfehlen. Wir handhaben es grundsätzlich so, dass wir sehr viele Mehrfachübernachtungen (oft sogar Dreifach-Übernachtungen) einplanen, um richtig viel Zeit vor Ort zu haben und fahren dazwischen dafür dann auch mal ordentlich viele km an einem Tag.
Viel Spass bei der weiteren Planung.
Liebe Grüsse
AnnSchi
TRAVELING, it leaves you speechless, then turns you into a STORYTELLER.
Vielen vielen Dank schon mal. Wir sind grade recht eingespannt, haben aber schon einige eurer Tipps und Ideen näher angeschaut und werden versuchen, da noch was zu ändern, eure Anregungen sind total interessant und hilfreich. Sobald wir uns durchgeackert haben, meld ich mich sehr gerne wieder.
Ihr Lieben,
wir hoffen, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet. Wir nutzen grade die Feiertage, um an unserer Route und generell an der Reise zu feilen. Gebucht haben wir mittlerweile die Flüge und das Wohnmobil. Wir haben auch ein paar Änderungen eingepflegt - wir haben sowohl in San Francisco als auch in L.A. und Las Vegas Übernachtungen gespart und deshalb mehr Zeit für die Strecke bzw. für Pausen eingeplant. Ein paar eurer Vorschläge haben wir auch eingearbeitet und wir würden uns sehr freuen, wenn ihr da vielleicht mal Zeit habt, drüber zu schauen, ob ihr das jetzt machbarer oder entspannter findet als zuvor.
Die Campgrounds suchen wir grad nach und nach raus, da die ja auch bald gebucht werden möchten. Da sich an der Strecke nichts Wesentliches geändert hat, würde ich jetzt die Google Maps nicht nochmal posten, wir bleiben nur öfter stehen.
Wir haben also in SFO nur noch einen Tag und nehmen uns für WoMo Übernahme und Weiterfahrt einen Tag Zeit. L.A. streichen wir eigentlich komplett, da die Kinder in den Universal Studios sicher absolut ausgelastet sind und wir nicht an den NP sparen wollen. Den Joshua Tree nehmen wir jetzt als Zwischenziel, da wir wirklich in der heißesten Zeit dort sein werden, erwarten wir uns keine großen Wanderungen. Wir möchten abends dort sein und werden morgens weiterfahren.
Die Fahrt Richtung GC haben wir jetzt aufgeteilt, der Stopp hat sich ergeben, da wir dort einen Campground gefunden hätten - solltet ihr andere Vorschläge für die Strecke haben sind wir da auch noch absolut offen. Die Strecke wird immer noch recht lang, aber auf zwei Tage verteilt hoffentlich nicht mehr so stressig und für uns alle etwas zum Durchatmen Gelegenheit bieten.
Den Antelope Canyon werden wir am frühen Nachmittag einplanen, da mittags schon alles ausgebucht ist. Bei der Lotterie der Wave wollen wir mitmachen, wenngleich auch die Chancen natürlich winzig sind. Sollte das nix werden - habt ihr da bessere Alternativen als meinen Vorschlag, früher weiter zu fahren oder den Tag am Lake Powell zu verbringen?
Im Monument Valley wollten wir auf den dortigen CG, allerdings scheint es da etwas Unklarheiten bzgl. der zugelassenen RV-Länge zu geben. Unseres wird eine Kategorie C werden, also kann schon gut auch 28-30ft haben, dann wäre das wieder nix. Da muss ich mich nochmal schlau machen. Der wäre halt vom Ausblick her für den Sonnenuntergang genial.
Canyonlands haben wir jetzt eine Nacht gekürzt zugunsten des Goblin Valley und Capitol Reef. Eure Reiseberichte müssen wir uns dazu nochmal genauer durchlesen. Highway #12 ist jetzt eingeplant, Bryce wollen wir 2 Nächte bleiben, wie auch im Zion (das hat sich auch geändert - vermutlich wird deshalb Coral Pink Sand Dunes weichen). Auf dem Weg nach Las Vegas wollen wir dann noch das Valley of Fire besuchen - wobei ich jetzt im Reiseführer gelesen habe, dass man die Fire Wave nur noch Oktober bis Mai besichtigen kann.
Las Vegas gibts dann auch nur noch 2 Nächte, muss reichen. Wir überlegen wg. des Paris Hotels.
Wir haben also jetzt schon noch ein paar Fahrtage dabei, aber ich denke gegen Beginn haben wir schon tlw. recht deutlich reduziert, findet ihr das angenehmer? Machbar ist es ja sicher, wir wollen uns aber eben auch keinen übermäßigen Stress aufhalsen, da ja eingekauft, gewaschen, gegessen, getankt und gedumpt auch werden will bzw. muss.
Habt ihr sonst noch konkrete Ideen, Verbesserungen, Umstellungen?
Wir würden uns sehr freuen und lieben Dank im Voraus!
Hallo Alexandra
Beim Lake Havasu würde ich prüfen, ob man den Campground am Wochenende für nur eine Nacht buchen kann. Beim Monumnet Valley View Campground ist die Begrenzung der Wohnmobilgrösse glaub nicht mehr aktuell. Ich vermute, dass dies eine Regelung während Corona war, jetzt wird auf jeden Fall nicht mehr davon berichtet.
Gruss Baui
Hi Alexandra
Die von mir bereits in meinem Reisebericht verlinkte Tour durch die Coyote Buttes South wäre eine Alternative zu the Wave - braucht aber entweder ein Mietfahrzeug mit High Clearance oder dann eine geführte Tour wie wir sie gemacht haben. Permit ist ebenfalls erforderlich aber wesentlich einfacher zu kriegen als für Coyote Buttes North. Achtung Du schreibst in der Tabelle oben von Coyote Buttes South - the Wave ist aber eben Coyote Buttes North. Ohne Permit und mit Womo erreichbar wäre Cathedral Wash vielleicht was - ist aber etwas weiter weg von Page. Nicht vergleichbar mit the Wave oder Coyote Buttes South aber ein tolle Wanderung. Ansonsten findest Du beim Tourenanbieter den wir gebucht hatten noch viele Weitere Ziele in der Gegend (viele brauchen aber eben einen Jeep/High Clearance). Der Tourenanbieter den Du in meinen Reisebericht findest (und bei dem auch schon einige andere Foris gebucht haben) bietet glaube ich auch Shuttles zu gewissen Ziele an z.B. Buckskin Gulch, der hier auch häufig im Forum beschrieben wird z.B. hier von Mike - ist aber auch ein Slotcanyon und nicht vergleichbar mit the Wave. Ansonsten könnte man auch Kayaks mieten in Page und damit z.B. sogar den Antelope Canyon (nicht der Teil wo die geführten Touren sind) erreichen...hat auch Mike schon gemacht schau hier . Und man kann auch um den Horse Shoe Bend padeln mit dem Kayak...hat meine ich auch schon jemand hier aus dem Forum gemacht und sonst einfach mal googeln. PS: Wenn ihr den Lower Antelope Canoyn machen wollt, wären die Morgenstunden (und evtl. später Nachmittags...bin ich aber grad nicht sicher) zu favorisieren (nicht Mittag) - die "berühmten" Lightbeams gibts aber nur im Upper Antelope Canyon - wir waren im Lower und fanden den Klasse.
Ansonsten würde ich sagen sieht die Tour ab L.A. (davor kann ich nix dazu sagen weil wir die Küste runter sind) eigentlich ganz gut aus. Mehr Zeit wäre immer schön, aber ich denke das dürfte alles so recht gut machbar sein.
Da sehe ich überhaupt kein Problem...wie gesagt m.E. liesse sich die Strecke auch in einem langen Fahrtag meistern - haben wir praktisch auch so gemacht - noch ne Stunde mehr und wir wären im Grand Canyon gewesen vom Joshua Tree aus und hatten auch noch Zeit einen Stopp an der Route 66 zu machen. Aber für Euch ist ein Übernachtungsstopp sicher empfehlenswert, weil ihr ja nur eine Nacht im Joshua Tree bleibt. So könnt ihr am Ankunftstag im Joshua Tree am späten Nachmittag/Abends und/oder dann am Abfahrtstag in der früh noch ne Wanderung im Joshua Tree machen bevor's zu heiss dafür wird. Oder ihr geniesst einfach den tollen Jumbo Rocks Campground dort - der ist die Anreise sicher wert
Liebe Grüsse
AnnSchi
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Ich danke euch für eure Rückmeldungen. Wir haben jetzt schon einige Campgrounds gebucht (uff! tlw. echt teuer), die nächsten folgen kommende Woche. Mal sehen wo wir Plätze ergattern können, und wo wir ev. noch Alternativen suchen müssen.
Das mit der Wave und Coyote Buttes South hab ich verwechselt, ist aber korrekt eingeplant. Da müssen wir eh erst abwarten, wie das mit den Permits ist, ob wir welche kriegen. Ich persönlich bin gegenüber der Wave in den Coyote Buttes North schon sehr skeptisch, hauptsächlich wg. der Kinder. Der Tourenanbieter von AnnSchi hört sich super an. Das wollen wir eigentlich unbedingt machen, aber auch da hab ich ein bisschen im Hinterkopf die Machbarkeit mit unseren Kids. So wahnsinnig wandererprobt sind sie leider nicht. Und ich zweifle an, dass wir das in diesem Frühjahr so großartig noch ändern können. Ist halt doch dann Hochsommer dort und dementsprechend heiß. Aber gut, da können wir uns noch etwas genauer einlesen. Die Fotos sind auf jeden Fall traumhaft.
Eine Frage hat sich mir jetzt im Laufe der Campground-Buchungen aufgedrängt - wir wollen ja relativ oft direkt in den Nationalparks übernachten. Dort haben aber die Campgrounds glaub ich durchgehend kein Hookup. Prinzipiell für ab und zu ja überhaupt kein Problem. Aber habt ihr hier Erfahrungen oder Empfehlungen, wie häufig man das Hookup dann doch braucht? Ich denke jetzt mal, wir werden uns noch die ein oder andere Powerbank für die Handys etc. besorgen aber ansonsten kann ich das nicht so wirklich abschätzen. Gekocht wird mit Gas, hin und wieder mit Generator die Mikro angeworfen. Aber für 2 Tage müsste das ja im Normalfall immer ausreichen, oder?
Wir werden die Wanderungen jetzt dann, sobald die Campgrounds fixiert sind, genauer recherchieren, was für uns interessant wäre, da bin ich schon echt gespannt und freue mich darauf, ganz viele Reiseberichte hier zu lesen.
Hi Alexandra,
beim Strom ist vermutlich der Kühlschrank (wenn nicht über Gas betreibbar) der kritische Faktor. Aber auch hilft vermutlich gelegentlicher Generatorbetrieb, um mindestens 2 Nächte ohne Hockup zu verbringen. Dann wird vermutlich auch das Wasser/ Abwasser fällig. Für Die elektronischen Geräte sehe ich mit Solaranlage überhaupt kein Problem - die brauchen in Summe so wenig Strom… Und auf der Fahrt wird die Batterie ja auch wieder geladen.
Ihr habt ja eine ähnliche Route wie wir geplant - wir planen zwischendurch immer einen Stromplatz mit ein. Einige Nationalparks haben ja auch solche Plätze im Angebot. Nur die Ecke um Moab (mit Arches, Canyonlands, Goblins und Capitol Reef) ist etwas schwieriger. Deswegen überlegen wir aktuell, mindestens eine Nacht auf einem Full-hockup-Platz in Moab zu buchen (auch zum Wäschewaschen).
viel Glück im Resiervierungsmarathon.
frank
Hi, wenn man von A nach B fährt (4 Stunden oder so) kann man die Powerbanks doch wieder aufladen^^...
Und unterwegs dumpen vom Arches nach Süden findet man solche Tipps hier im Forum:
https://www.womo-abenteuer.de/reiseberichte/kochi/rockies-red-stones-run...
und hier kann man sich für jedes Gebiet was raus suchen: https://rvdumpsites.net/
Liebe Grüße vom Fred
Hi Alexandra
Sehe ich genau so. Leider haben wohl die neusten Wohnmobile keine Gas/Strom betriebenen Kühlschränke mehr, sondern ausschliesslich strombetriebene (Kompressorkühlschrank). D.h. der Kühlschrank saugt immer Strom. Bei den Gas-/Strombetriebenen (Absorberkühlschrank) ist es so, dass der Kühlschrank eben nur mit Strom läuft, wenn Du einen Stromanschluss am Campground hast und sonst läuft er auf Gas. Aber ihr steht ja maximal 2 Nächte am selben Ort gemäss Eurer Planung und die Batterie kann damit zwischendurch beim Fahren immer wieder aufladen. Wenn das Womo zusätzlich eine Solaranlage hat, dann geht das vermutlich sowieso recht problemlos - zumal ihr ja im Hochsommer unterwegs seid und erst noch im sonnigen Südwesten
. Zur Not würde auch der Generator helfen - aber den möchtest Du vermutlich nicht stundenlang laufen lassen - zum einen kostet das bei einigen Anbietern und zum anderen ist das alles andere als Camperidylle und es ist nicht immer und überall/jederzeit erlaubt, den Generator laufen zu lassen. Ich hab aber selber bis jetzt keine Erfahrung mit solchen Kühlschränken aber hier findest Du eine Diskussion zu dem Thema. Was für ein Kühlschrank Euer Womo hat weiss ich natürlich schlussendlich auch nicht. Ich sag mal so, wenn Du auf den schönen Campgrounds auch schöne Sites mit Strom haben kannst, dann würde ich das im Hochsommer nur schon wegen der Klimaanlage sowieso bevorzugen. Aber ansonsten würde ich vermutlich bei Euren Zielen und geplanten Aufenthaltsdauer pro Campground nicht gezielt Plätze mit Strom anfahren. Die Batterie ladet ihr ja währen der Fahrt wieder auf - dafür brauchst Du also keinen extra Strom zwischendurch.
Das stimmt so nicht. Z.B. der Watchman im Zion hat teilweise Stromanschlüsse - und gerade im Zion wäre ein Stromanschluss ganz praktisch wegen der Klimaanlage, die ihr dann betreiben könnt ohne nerviges Generatorenbrummen.
Liebe Grüsse
AnnSchi
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Ach ja und wegen Dumpen/Wasser. Du musst Dich einfach vorher informieren, ob der Campground den ihr als nächstes anfahrt ne eigene Dumpstation hat und ob es Wasser gibt und entsprechend vorbereitet dort hin fahren. Will heissen im Arches z.B. geht ihr vorher im Moab (oder am vorherigen Campground wenn der Dump/Wasser hat) Dumpen und füllt Wasser auf (der Devils Garden CG im Arches hat weder Dumpstation noch Wasser und eben auch keinerlei Hook-ups) und damit übersteht ihr dann locker 2 Nächte...wenn ihr nicht grad zu 10 Duschen geht
Liebe Grüsse
AnnSchi
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Hallo AnnSchi,
Dazu eine kleine Korrektur. Der Absorberkühlschrank benötigt für den Betrieb 12V (Hausbatterie). Damit wird der Zündfunke für die Gasflamme der Kühlung gestartet. Und das je nach Außentemperatur und niedrigem Kühlungsgrad auch sehr häufig. Ist die Hausbatterie leer, funktioniert auch der Absorberkühlschrank nicht.
Der Stromverbrauch bei dieser Art Kühlschrank ist aber - insbesondere im Vergleich zum Kompressorkühlschrank - sehr viel niedriger.
Hi Chris
Danke für die Korrektur - wieder was gelernt
Jetzt weiss ich auch warum unser Kühlschrank im Grand Canyon angefangen hat zu piepsen kurz nachdem wir von unserer 2 tätigen Tour unten vom Canyon zurückkamen. Die Hausbatterie war dann nach diesen 2 Nächten wohl leer gesaugt nachdem der Camper rund 72 Stunden ohne Bewegung auf dem Mather rum stand. Mussten dann kurz den Generator anschmeissen und dann war alles wieder gut
Liebe Grüsse
AnnSchi
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Hallo Chris,
ist das nur unglücklich ausgedrückt? Das Gegenteil ist doch der Fall.
VG
Dennis
Hallo Dennis,
Nö.
Grandiose Antwort. Ist das so das angestrebte Niveau für nen Scout?
Hallo Dennis,
entschuldige bitte meine niveaulose Art. Ich versuche es nochmal.
Nein.
Nein. Der Stromverbrauch ist bei einem Absorberkühlschrank sehr viel niedriger als bei einem Kompressorkühlschrank.
Also ... in der Kurzform ... Nö 😄
Nur mit dem kleinen Problem, das der Stromverbrauch eines Absorbers halt um ein vielfaches höher ist als der eines Kompressors.
Hallo Dennis,
hier ging es um den Stromverbrauch des Absorberkühlschranks im Gasbetrieb. Wer lesen kann ...
Und off-topic ... die Form Deiner Beiträge ist jetzt niveauvoller 🤔
Hallo Chris,
ich habe nicht mit einem einen Wort Beitrag begonnen und einen weiteren inhaltslosen hinterhergeschoben, ich bin kein Scout und es handelt sich jeweils um Reaktionen auf deine Kommentare.
Du hättest es auch kurz machen können und sagen das es eben etwas unglücklich ausgedrückt ist und gut ist.
Aber wenn du lieber missverständliche Dinge hier stehen haben möchtest und dir süffisante Kommentare wichtiger sind als die simple Klarstellung anzustreben ist dies eben so. Jeder wie er mag.
VG
Dennis
Hallo Dennis,
erklärt wird das Thema sehr gut in u.a. diesem Video ...
Ich hoffe, dass das jetzt klar genug ist.
Das ist eine schöne Route. Nur eine Anmerkung: August im Valley of Fire ist extrem heiß! Wir sind damals dann auf einen Platz mit Strom am Lake Mead weiter um die Klimaanlage nutzen zu können.
Zwischen Bryce und Zion haben wir damals die etwas längere Strecke über Cedar Breaks NM (Sunset View Overlook) und Kanarraville Falls genommen.
Gruß
-jensflorian.