Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

01. Tag Auf geht's nach Miami

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fkoepp
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01. Tag Auf geht's nach Miami

Steigt ruhig alle ein, es wird, glaube ich ein recht spannender, amüsanter und aufregender RB werden!

 

Fr. 11.04.2014

Stommeln - Düsseldorf – Chicago - Miami

 

Zurückgelegte Strecke: 8.765 km

Übernachtung: Miami Beach International Hostel  (US$ - 35 )

 

„Oh Mann ist mir übel…auch wenn es meine 5. WoMo-Tour ist, kann ich einfach diese Nervosität nicht ablegen. Klappt das mit dem Zug, ist der Flieger da, schaffe ich das mit dem Englisch, und, und, und! „

Das waren meine ersten und letzten Gedanken, die ich 2010 vor unserem letzten Urlaub hatte.

 

Und dieses Jahr…oh ist das schön…gaaaaanz ruhig…ich glaube ich höre immer noch die Vögle zwitschern. Ich war noch nie so ruhig in einen Urlaub gestartet.

 

Das fängt ja gut an!

Die Erste Hürde, die man im Urlaub nehmen muss ist die Anreise. Und bei 10 Mitreisenden incl. Koffer und Handgepäck, gestaltet sich das schon ein wenig schwieriger.

Aber dank 3 sehr guter Freundinnen, also nicht meine, sondern die meiner Frau, incl. deren Autos, war das Thema geregelt.

Pünktlich um 09:00 Uhr waren alle Mann, äh und Frauen auch, am Start. Die Koffer wurden schnell verladen und der Urlaub konnte beginnen. Ohne Verzögerungen erreichten wir frühzeitig den Check in-Schalter von Lufthansa. Dort mussten wir feststellen, dass mit dem Online einchecken nicht alles geklappt hat. Wir drei saßen alle zusammen, hatten aber noch kein Ticket für den Weiterflug.

 

    

Noch kurz die Mails checken...

 

Und Tina? Die hatten von 6 Tickets 2 mit Weiterflug, aber keine Sitzplätze. Diese wurde Ihnen dann am Schalter zugeteilt und zwar im ganzen Flugzeug verteilt. So etwas habe ich bisher noch nicht erlebt. Eine ganze Familie auseinandergerissen. Finde ich unmöglich. Aber so erging es auch anderen. Und wie Vanessa, die ja einen Tag später nachkommen sollte, uns erzählte, gab es das gleiche Problem auch auf Ihrem Flug.

Da steht unser Flieger

 

  

So...vor dem Abflug noch ein wenig Kultur…upps falsch cool

 

 

Ich meinte natürlich das hier…

 

So, was soll ich zum Flug erzählen…Starten, Entertainmentsystem einschalten, Essen, Trinken, fliegen über England, Irland, Grönland, etwas schlafen, weiter Film schauen, fliegen über Kanada, etwas essen (mhhh Zwiebelkuchen im Flieger…lecker wink )und landen.

 

Wir warten aufs Christkind…Nein, gleich geht’s los nach Miami!

 

 

    

Es hat doch jeder einen Sitzplatz gefunden…puh!

 

              

Hühnchen auf Reis mit Brokkoli. Als Nachspeise                          Man sieht, es schmeckt!

Apfelkuchen

 

 

Ach so, im Flieger gab es auch wieder den üblichen Sekt für die Frauen. Diesmal nur nicht ganz so früh wie 2010, es waren, so glaube ich 7:00 Uhr, aber dafür in 10.000 m Höhe. Aber was soll es, wenn Elke danach gut schlafen cheekykann…mir ist’s recht, habe ich etwas ruhe devil

 

    

Nur noch 9 Stunden…na dann erst einmal                               etwas erholen…yes

 

Der Flug verlief wie im Flug. Es war entspannt und ruhig. Ich glaube die Flugzeit war kürzer als die Einreiseformalitäten!

 

Juhu wir sind drin!

 

Wir hatten zum Glück 4 ½ Stunden Aufenthalt in Chicago eingeplant. Da wir uns jetzt ja noch einchecken mussten, um die Sitzplätze für den Weiterflug zu ergattern, reichte uns die Zeit.

 

Jo! Da hast Du aber nicht die Homeland Security gekannt. Ganze 1:45 Std. hat es gedauert bist wir durch waren, obwohl von 15 Schalter 10 besetzt waren. Ein Fingerle da, die restlichen hier, nun das andere Fingerle…ändern sich eigentlich die Rillenmuster an den Fingerkuppen angry .

Und ein Foto wollten die schon wieder haben…und was ist mit meinen Abzügen? angel

Egal…ruhig   cool …wir haben Urlaub!

 

Danach holten wir unser Gepäck und fahren mit der Flughafen Bahn vom Internationalen Terminal 5 zum Terminal 1um Einchecken und Platzsuche. Und wieder haben wir Glück. Wir sitzen zusammen.

 

         

Airport Chicago

 

Bei Tina und Lukas wieder das gleiche. Die 6 sind im ganzen Flugzeug verteilt. So etwas darf es eigentlich nicht geben.

Mal sehen, wie es bei uns auf dem Rückflug ist, da ist ja dann Vanessa dabei.

 

Auf dem Weg zu unserem Terminal sahen wir auch einen Laden der Kette Auntie Ann‘s. Dort gibt es leckere Brezeln oder auch Sticks mit Zimt und Zucker bestreut. Schnell besorgten wir uns einen großen Becher und genossen unser erstes Dinner in Amerika. Jedoch nicht ohne der daheimgebliebenen und auf Auntie Ann‘s schmachtenden Vanessa einen kurzen Gruß mittels Bild und WhatsApp zukommen zu lassen.

 

    

Auntie Anne’s Cinnamon Pretzel. Da haben wir uns alle       Hallo Vanessa…Du nicht…Ätsch  

drauf gefreut!                                             

 

Die Zeit zieht sich doch seeeeeeeehr.

 

Apropos WhatsApp. Das Thema hat uns den ganzen Urlaub begleitet. Für uns Deutsche leider bis jetzt unvorstellbar, gab es Hotspots in rauen Mengen. Jeder Fastfood, jedes Einkaufszentrum, selbst die Shopping Malls und Outlet-Center hatten freies Internet. Ihr könnt Euch vorstellen, was mit unseren Kindern bei den Einkäufen los war. Da wurde gechattet bis die Finger qualmten.

 

Auch dieser Flug ging recht zügig vorbei, obwohl ich sehr schlecht gesessen habe und dadurch kaum schlafen konnte. Gegen 23:00 Uhr landeten wir pünktlich in Miami!

 

           

Blick auf das nächtliche Miami!

 

So nun gilt es für alle, die schon bei den früheren Reisen dabei waren, die Daumen zu drücken. Warum…

2006: WoMo Reise Florida von 10 Koffern 2 am Zielort

2007: WoMo Reise Australien Vanessas Koffer fehlt

 

Was soll ich euch sagen…

 

Alle Koffer kamen an und man konnte die Erleichterung bei allen spüren.

Durch geschicktes Fragen laugh fanden wir auch unser Transporter “Super Shuttel“ zu Hostel. Ich hatte von Deutschland aus zwei Zimmer mit integriertem Bad im Miami Beach International Hosteling schon gebucht. Wie sich später herausstellte, gab es eine direkte Busverbindung Flughafen Miami Beach, der Miami Beach Airport Flyer Route 150, welcher günstiger ist, aber ich hatte nach 24 Stunden Anreise keine Lust mehr mich groß um eine Fahrgelegenheit zu kümmern. Wir wurden eingeladen und konnten die Fahrt über die nächtlichen Straßen von Miami genießen!

 

Am Hostel angekommen wurden wir erst einmal von 4 nicht mehr so nüchternen Gesellen am Eingang empfangen. Meine jüngste meinte, da wäre auch etwas Gras im Spiel. Auf jeden Fall sahen sie so aus, als wenn mein ganzer Garten sich in Rauch aufgelöst hätte. cool

 

Unser Hostel

 

Nachdem ich und meine Frau schon in Dresden und in Paris in wirklich gut gelegenen und sauberen Jugendherbergen/Hostels übernachtet haben, wollte ich hier das Jugend-Feeling nochmals erleben. Während Dresden wirklich die Jugendherberge unserer Kindheitstage ist (Betten mit einer 5 cm Schaumstoffauflage, Speisesaal mit Holzstühlen für Kinder, Getränke wie aus der Chemieküche….) war das doch eher als Party Haus zu sehen.

 

Aber wir hatten Glück!

 

Auf Grund der gemeinsamen Buchung und der Größe, teilte man uns ein Appartement genau auf der anderen Seite von Miami Beach zu. Puh… Das war auch gut so, ich glaube an Erholung hätten wir dort nicht denken können.

 

Schnell wurden die Formalitäten geregelt und der Rest bezahlt. Und hier zeigte sich einer der Vorteile eines Hostels. Wir bekamen ein 10 Bett / 3 Zimmer Appartement mit zwei Bädern und Küche, incl. Frühstück / Mittagesse und Abendessen, incl. Bettlacken und Handtücher für sage und Schreibe 35 USD/25 Euro.

 

Das Bedeutet 25 Euro pro Person pro Nacht … Vollpension … mit dem Bus 20 Minuten von Downtown und damit vom Metromover und Metrorail entfernt. Ich glaube das ist nicht zu schlagen.

 

Das man Abstriche bei der Leistung machen muss, muss jedem klar sein, aber seht selber….

 

 

Huch, mir fällt gerade auf, dass wir gar keine  Bilder surprise  im Appartement gemacht haben!

 

crying

 

Da wir Gepäck dabei hatten, es schon spät und Dunkel war und der Hostel eigene Shuttle schon Feierabend hatte, wurden wir mit Taxis zu unserer Herberge gefahren.

Zusammen mit Tina und Lukas und den Kindern bezogen wir unser 6 Betten-„ohne Klimaanlage“-Appartement.

 

Etwas gewöhnungsbedürftig aber, wir bezogen ein Zimmer mit zwei Doppelbetten, die anderen Kinder bekamen ein Zimmer mit 3 Betten. Nur Tina und Lukas mussten in eine Ecke des Wohnzimmers schlafen. Etwas ungewöhnlich, aber…

 

25 Euro!!!

 

Schnell wurden die Kulturbeutel und die Schlafanzüge ausgepackt und wir waren fertig fürs Bett.

 

Genauso schnell war im kompletten Haus Ruhe angesagt. Keiner regte sich mehr. Auch ich schlief dann irgendwann ein, obwohl es unsagbar schwül im Raum war……ich muss aufhören, ich werde schon wieder müde frown

 

 

 

So und nun im Sinne der guten und allen vertrauten Waltons:

"Gute Nacht, Elke", "Gute Nacht, Alina", "Gute Nacht, Tina", "Gute Nacht, Lukas",

"Gute Nacht, Lisa", "Gute Nacht, Sinan", "Gute Nacht, Katrin", "Gute Nacht, Max", und vor allem" Guten Flug Vanessa! Bis Morgen"

Auf ins Abenteuer...das Lagerfeuer ruft...

Frank

Trakki
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Beigetreten: 24.11.2011 - 17:05
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RE: Reisebericht: 01. Tag Auf geht's nach Miami

Hallo Frank,

du hast einen total amüsanten Schreibstil. Ich freue mich auf mehr :)))

Horror, von 10 Koffern 2 da : Oh, Hilfe! Gut, dass diesmal alles geklappt hat. Ist ja wirklich nicht so einfach mit sooo vielen Leuten.

Herzliche Grüße

Sonja
 

Trakki.Reisen

Gisela
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Beigetreten: 26.08.2009 - 14:49
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RE: Reisebericht: 01. Tag Auf geht's nach Miami

Hallo Frank,

ich bin natürlich auch dabei.wink

Das Hostel ist ja wirklich gewöhnungsbedürftig.

Herzliche Grüsse Gisela