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Denver-Yellowstone NP-Denver im Sept. 2017

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Marcel (nicht überprüft)
RE: Denver-Yellowstone NP-Denver im Sept. 2017

Hallo Ulli,

dass die komplette Reservierung verfällt, wenn ihr nicht am ersten Abend bzw. bis morgens 10 Uhr am Folgetag erscheint. 

Vielen Dank für die Information. Das wusste ich nicht. Da muss ich mir wohl eine Alternative suchen. Vielleicht stonier ich einfach die aktuelle Reservierung und mache 2 seperate. Mal sehen.

Hi Bernd,

bzgl. des Inlandfluges interessiert mich, ob ich als Ausländer irgendwas spezielles zu beachten habe. Du hast wohl keine guten Erfahrungen mit AA gemacht. Ich hoffe das ist bei uns anders. Der niedrige Service stört mich weniger, da der Flug eh nur 2,5 h dauert. Da du bereits von Denver geflogen bist, kannst du mir vielleicht etwas zur folgenden Aussage erzählen, die ich auf der Homepage von AA entdeckt habe (Beförderungsbedingungen AA)

Beim Abflug von den folgenden Flughäfen muss Gepäck mindestens vier Stunden vor dem planmäßigen Abflug aufgegeben werden:

  • Denver (DEN)

Ja Football ist leider ne teure Sache, aber wer weiß ob wir noch mal eine Gelegenheit dazu bekommen. Gegen die Patriots oder Cowboys wären die Preise noch mal doppelt so hoch wie gegen die Raiders.

Viele Grüße

Marcel

Seahawks (nicht überprüft)
RE: Denver-Yellowstone NP-Denver im Sept. 2017

Hallo Marcel, nein, als negativ würde ich meine Erfahrungen mit AA nicht bezeichnen, war nur nervig pitschnasses Zeug im Koffer zu haben, aber es trocknete dann in der Nacht eh alles. Nein, AA ist wie jede andere Gesellschaft auch.

Thema Gepäck, der Link von dir macht mich stutzig, es wird dort tatsächlich Denver aufgeführt, kannte ich gar nicht, ich habe mich immer auf die Allgemeingültige Aussage bei AA verlassen und die heißt auf domestic Flügen bis 45 Minuten vorher ausser........

In Fort Lauderdale (FLL), Las Vegas (LAS), Orlando (MCO) und Seattle (SEA) kann Gepäck für bestätigte Flüge nur bis vier Stunden vor dem planmäßigen Abflug angenommen werden. (Offizielle AA Website)

Wir waren ca. 1 1/2 Stunden vor Abflug dort und haben unser Gepäck aufgegeben, war kein Problem. 25$ das erste und 35$ das zweite Gepäckstück.

Mit den 4 Stunden bleibe ich mal dran, bis SEP ist ja noch ein paar Tage, interessiert mich jetzt (auf was man nicht alles aufpassen muss devil)

Grüße von Bernd

Marcel (nicht überprüft)
RE: Denver-Yellowstone NP-Denver im Sept. 2017

Hallo Bernd,

Ich habe mir einige Tage nach der Buchung die Beförderungsbedingungen durchgelesen und dabei die Fristen gefunden. Sollte das Gepäck wirklich 4 Stunden vorher aufgegeben werden, stehen wir am Abflugtag vor ziemlichen Herausforderungen, da Abflug um 14 Uhr, also Gepäckabgabe spätestens 10 Uhr und dann noch das Womo abgeben.

In Chicago werden wir einfach mal am AA Schalter nachfragen und hören was die dazu sagen und dann eine Lösung suchen. Wahrscheinlich ist das aber alles ganz unproblematisch und ich mache mir darüber zu viele Gedanken.

Auf jeden Fall vielen Dank für deine Mühe. Solltest du etwas wichtiges finden, würde ich mich freuen, wenn du darüber berichtest.

Viele Grüße

Marcel

Marcel (nicht überprüft)
Fazit

Hallo an alle,

ich möchte mich hiermit zurückmelden und ein kurzes Fazit zur Reise liefern. Wir sind nun wieder über einen Monat zu Hause und zehren noch immer von den Erlebnissen.

Eins vorweg: es war eine fantastische Reise, die ohne eure Tipps, Ratschläge, Hinweise und Reiseberichte bestimmt nicht so verlaufen wäre.

Insgesamt sind wir etwas über 3200 Meilen gefahren. Größtenteils haben wir uns an die geplante Route gehalten.

Chichago ist eine geniale Stadt, aber bei unseren geplanten 2 Tagen definitiv zu wenig Zeit. Ich muss aber auch sagen, dass nicht Sightseeing sondern Verwandtenbesuch eine höhere Priorität hatte. Der Inlandsflug nach Denver lief problemlos, einzig allein der Transfer zur Vermietstation mussten wir mit einem Taxi absolvieren, da Roadbear nicht am Flughafen abholt. Am Übernahmetag  sind wir bis Cheyenne gekommen um dann am nächsten Tag die Monsteretappe bis in den Badlands NP zu meistern. Ich muss sagen, dass das mit einem mehrstündigen Stopp am Scottsbluff NM sehr gut geklappt hat. Vor allem die Landschaft im Park und der CG entschädigen für die lange Anreise.

Die Black Hills mit dem Custer State Park sind auf jeden Fall einen Besuch wert, wo man auch locker mehrere Tage mit Programm füllen kann. Wir haben dämmlicher Weise in der Mittagshitze, wir hatten bis zum Yellowstone jeden Tag die 30°C Marke geknackt, den  Harney Peak erwandert. Mit insgesamt 14km ganz schön heftig vor allem da es auf 2200m Höhe geht. Die Aussicht ist zwar genial, aber dennoch nur geübten Wanderer zu empfehlen.

Die Strecke vom Devils Tower NM nach Cody war zwar lang und eintönig, aber machbar. In Cody konnten wir glücklicher Weise einen Platz auf dem Ponderosa CG für 2 Nächte belegen. Auch die Fahrt über den kompletten Beartooth Pass in den Yellowstone NP war lang, aber absolut zu empfehlen. Zeitlich zieht sich die Strecke ganz schön, da man nicht schnell voran kommt und gefühlt an jeder Kurve wegen der Aussicht halten muss.

Im Yellowstone hatten wir bis auf einen Regentag sensationelles  Wetter. In Norris konnten wir sogar die Geysirwelt in einer einzigartigen Winterlandschaft bestaunen. Für den Yellwostone kann man nicht genug Tage einplanen, zum einem um auf Wetterverhätnisse zu reagieren und vielleicht um einfach mal zwischen Geysiren zu entspannen. Für unter 5 Tage lohnt meiner Meinung die Anfahrt nicht

Da im Grand Teton NP ein Wintereinbruch mit Temperatursturz bevorstand, mussten wir diesen Park leider ausfallen lassen und sind dann spontan innerhalb von 2 Tagen vom Colter Bay CG über Jackson, Flaming Gorge, Steinaker SP (Übernachtung) und Dinosuar NM mit Harpers Corner nach Moab gefahren. Durch unsere Spontanität hatten wir aber das Problem, dass wir in Moab natürlich keinen CG gebucht hatten und aufgrund von Wochenende auch zunächst keinen finden konnten. Aber dank der Womo-Abenteuer-Map sind wir dann auf der Sand Flats Recreation Area untergekommen. Für 2 weitere Nächte konnten wir für teure 80$ auf dem Canyonlands CG stehen.

Als nächster Stop war dann das Colorado NM vorgesehen. Doch aufgrund der Warnung im Visitor Center in Fruita, dass wir vermutlich nicht mit unserem Wohnmobil durch den Tunnel passen und dem Schild am Nordeingang bis 10ft Höhe, haben wir beschlossen weiter zum Black Canyon of the Gunnison NP fahren. Den Osteingang rein und wieder rauszufahren hatten wir keinen Bock. Dies stellte sich später als Glücksgriff raus, denn so waren wir einen Tag früher auf der Grand Mesa, wo das Visitor Center den letzten Tag geöffnet hatte. Auch dieser Besuch war absolut genial, da die gelben Bäume zusammen mit dem Schnee einzigartige Bilder entetehen ließ.

Im Rocky Mountain NP waren wir auch einen Tag früher und konnten so problemlos die Trail Ridge Road fahren, auch wenn die Aussicht schlecht war. Am folgenden Tag, unser planmäßige Tag, war sie wegen Schneefall gesperrt. Das Wetter war eher durchwachsen im RMNP mit Nebel und Regen aber das gehört auch irgendwie dazu. Die gewonnene Nacht wollten wir in Golden vor den Toren Denvers verbringen, das stellte sich aber schwieriger heraus als gedacht. Mit sehr viel Glück konnten wir nach langer Suche den letzten Platz auf dem Prospet RV Park ergattern. Denver haben wir an einem halben Tag besichtigt und ich würde sagen mehr braucht man dafür nicht einplanen. Zumindest fand zum Zeitpunkt von unserem Besuch ein "typisch" bayrisches Oktoberfest statt.

Zum Abschluss der Reise hatten wir mit dem NFL Spiel noch ein Highlight auf unserer Reise. Ich empfehle jedem, der im Herbst /Winter die Möglichkeit hat ein Spiel zu sehen dies zu tun und wem die Tickets verständlicherweise zu teuer sind sollte sich die Partys vor dem Stadion nicht entgehen lassen. Die Atmospähre ist einfach einzigartig. Und wer denoch ein Footballspiel sehen möchte kann dies an jeder Highschool tun, Dies haben wir in Moab und Golden getan, denn gerade dort kann man sehr gut die Regeln lernen.

Der Rückflug über Chichago lief problemlos ab und am 3.10 sind wir glücklich und gleichzeitig traurig wieder in Frankfurt angekommen.

Das Wohnmobil von Roadbear lief nahezu problemlos. Im Yellowstone mussten wir eine Schraube am Außenspiegel nachziehen lassen. Nachts hatten wir Probleme mit der Heitzung, weil das Propan wohl nicht zündete, war zwar nicht dramatisch, aber kalt. Später sagte man uns, dass das hätte sein dürfen. Ansonsten gab es nichts zu beanstanden. Das Wohnmobil hat uns zuverlässig über die zahlreichen Pässe geführt und wurde dafür auch sehr gut gefüttert. Roadbear würde wohl auch für zukünftige Reisen die erste Wahl bleiben, auch wenn es ein paar Euro teurer ist.

Die CG Buchung war im Badlands NP, Yellowstone NP und vor allem im Cherry Creek SP in Denver absolut notwendig, im Custer SP und RMNP nicht zwingend. In Cody hatten wir Glück. Dort und vor allem in Moab heißt es wohl immer buchen. Auch zwischen RMNP und Denver sollte man sich gezielt um CGs bemühen, da dort die wenigen wohl auch immer voll sind. Aber mit ein bisschen Flexibilität und einem nicht zu streffen Zeitplan findet man immer ein Platz.

Die Reisezeit September, Spätsommer/Herbst war für uns perfekt. Zum einen hatten wir mit über 30°C noch Hochsommer in der ersten Woche und in Moab, tolle Herbstfärbung auf der Grand Mesa und im RMNP und Wintertemperaturen im Yellowstone und Grand Teton NP. Also fast ein ganzes  Jahr innerhalb 4 Wochen ist ja auch irgenwie ein Highlight. Desweiteren sind die Parks nicht zu überlaufen. Gerdae im Yellowstone konnten wir nur erahnen was dort für ein Trubel herrscht im Hochsommer, Zumindest haben wir überall ein Parkplatz bekommen. Auch in Zukunft werden wir versuchen zu dieser Zeit zu reisen, obwohl der nächste USA Trip wohl wieder einige Jahre auf sich warten lässt.

Also ich bedanke mich noch bei eurer Unterstützung und wenn ihr noch Fragen habt oder ich etwas vergessen habe was ihr noch wissen möchtet, dann fragt einfach. Vielleicht folgen in den nächsten Wochen noch ein paar Bilder, aber das dauert noch etwas.

 

Viele Grüße

Marcel

Trakki
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Beigetreten: 24.11.2011 - 17:05
Beiträge: 7600
RE: Denver-Yellowstone NP-Denver im Sept. 2017

Hi Marcel,

schön dass alles gut geklappt und euch gefallen hat?. Ganz lieben Dank für dein Fazit. Das waren ja ereignisreiche Wochen.

ich habe mal ein paar Absätze eingearbeitet, so lässt es sich besser lesenwink

Herzliche Grüße

Sonja
 

Trakki.Reisen

Bernhard
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Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
Beiträge: 16212
RE: Denver-Yellowstone NP-Denver im Sept. 2017

Hallo Marcel,

vielen Dank für das ausführliche Resumee´ -- einen Reisebericht mit Bilder Yellowstone im Schnee  oder Grand Mesa) würden wir aber auch noch ertragen ;-) :-)

Was hattet ihr denn für ein Monster-Womo ? ;-)

.... das Colorado NM vorgesehen. Doch aufgrund der Warnung im Visitor Center in Fruita, dass wir vermutlich nicht mit unserem Wohnmobil durch den Tunnel passen und dem Schild am Nordeingang bis 10ft Höhe, haben wir beschlossen ... 

ist da etwas vorgefallen, dass die Ranger dort jetzt so vorsichtig beraten ? Dort waren doch schon sehr viele von uns mit ihrem Womo !

Grüße

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

B1P
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Beigetreten: 04.01.2017 - 06:21
Beiträge: 111
RE: Denver-Yellowstone NP-Denver im Sept. 2017

Wir sind 2014 auch mit unseren 31ft-Monstern dort durchgefahren. Die drei Tunnel waren in zwei Fällen eher ca. 10 m lange Felsbrücken. War aber alles völlig unproblematisch. Weder eng noch flach.

Grüße,

 

Sebastian

Marcel (nicht überprüft)
RE: Denver-Yellowstone NP-Denver im Sept. 2017

Hallo,

danke Sonja für das Einfügen und ereignisreich waren sie auf jeden Fall.

Einen Reisebericht werde ich wohl nicht liefern können, aber Bilder werde ich zu geeigneter Zeit vermutlich noch einfügen können. Ich weiß nicht ob und was am Colorado NM vorgefallen ist, aber nach der Warnung wollten wir kein unnötiges Risiko eingehen. Ich dachte auch, dass die Tunnel problemlos machbar sind. Die Womohöhe wurde mit 12 ft angegeben und die Tunnelhöhe mit 10 ft, deshalb war uns das zu unsicher. Zwar hatten wir das Womo am ersten Tag gemessen und sind nur auf etwas mehr als 10 ft Höhe gekommen.

Wir sind auch durch die Tunnel im Custer State Park gefahren und die waren auch kein Problem. Mit denen hatte ich mich aber auch im vornhinein intensiver beschäftigt, um evtl. Wendemöglichkeiten zu finden.

Viel Grüße

Marcel

Marcel (nicht überprüft)
Bilder

Wie versprochen liefere ich noch ein paar Bilder nach

 

Badlands NP

    

Kein Sonnenschein sondern der Mond

 

Black Hills und Custer SP

 

Tunnel Iron Mountain Road, war eng passte aber         Harney Peak Lookout

 

Yellowstone NP

 

Ein Highllight eines jeden Yellowstone Besuchs, ein Bär mit Bison

 

Und auch mit Schnee wunderschön

 

Grand Teton NP

Die Teton Range ist nur schwer zu erahnen, deshalb schnell nach Süden...

 ... um dann komplett im Schneesturm zu verschwinden

 

Dinosaur NM

 

Harpers Corner trotz mühseliger Anfahrt auf jeden Fall lohnenswert

 

Arches NP

 Brauch ich nicht viel zu zegen, kennt jeder

 

Black Canyon of the Gunnison NP

 Uns hat der BCotG sehr gut gefallen und ist auch nicht so überlaufen

 

Grand Mesa NF

   

Schnee in der Grand Mesa. Vor allem der Kontrast ist beeindruckend und überhaupt nicht kalt

 

Rocky Mountain NP

 

Und wieder Schnee auf der Trail Ridge Road. Auf 12000 ft war es kalt, aber ein Erlebnis

 

Denver

  Golden, nettes kleines Stätdchen vor den Toren Denvers

 Skyline von Denver vom Buffalo Bill Grave ausgesehen

   

Unser ganz persönliches Highkight zum Abschluss der Tour, die Denver Broncos: ganz spezielle Atmospähre, viel Show und Entertainment und keine Prügeleien, keine Polizei und beide Fangruppen feiern zusammen, überhaupt nicht zuvergleichen mit der Fußball Bundesliga

 

Damit ist diese Reise abgeschlossen und wir warten hoffentlich auf eine ähnliche 2019.

Ich hoffe ich habe alles richtig und deutlich eingefügt, auch wenn ich wohl besser einen eigenen Reiseberichtthread eröffnet hätte.

 

Viele Grüße

Marcel

 

 

 

Zille
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Beigetreten: 29.12.2013 - 14:59
Beiträge: 4939
RE: Denver-Yellowstone NP-Denver im Sept. 2017

Marcel,

Super!yes

Liebe Grüße aus Berlin,

Thomas

Locker bleiben, Ball flach halten dann wird es ein perfekter Womourlaub