Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Erfahrungen mit Roadbear

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Arizona-Gerd
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Beigetreten: 19.02.2012 - 16:00
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RE: Erfahrungen mit Roadbear

Guten Morgen Volker,

mit dem falschen Fuß aufgestanden?

 "immer wieder"

Stimmt nicht

"Nachtrag:"

Wurde deutlich sichtbar gemacht

????

Weder der Tankdeckel noch die Teller die zu Bruch gingen wurden berechnet

Lesen kann ich selber und andere user auch.

Liebe Grüße Gerd

PS. Eventuell wurde der Tankdeckel nicht berechnet, weil so viele Mängel am Fahrzeug waren.

Wenn nur der Tankdeckel verloren wurde sieht es vieleicht anders aus.

--------------

Ich repariere, wenn möglich, alle Schäden vor der Abgabe. Es gibt (fast) alles für wenig Geld im Zubehörhandel.

 

tob88
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Beigetreten: 23.02.2014 - 19:49
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RE: Erfahrungen mit Roadbear

Wir hatten von 25.09 bis 18.10 ein RV von Roadbear. Übernahme in San Francisco und Abgabe in Vegas.

Gebuchte Klasse: 27-30ft

Bekommen haben wir 28ft mit Grundriss wie auf der Roadbear Homepage mit quer eingebautem Bett hinten.

Die Übernahme des RVs verlief problemlos und wir hatten eine frühe Überhame um 8Uhr bekommen. Roadbear hatte sich paar Tage vorher telefonisch gemeldet und zugesagt. Ich hatte es beim online checkin angefragt. Wir sind selbstständig mit der BART angereist und dann zur Station gelaufen. Man hätte uns auch an der BART abgeholt aber wir waren früh dran und wollten nicht warten. Weniger als 15min Fußweg...

Das RV war im guten Zustand und hatte bereits 23.000mi gelaufen. Leider bekamen wir eines der kleineren RVs in der Klasse. Andere hatten etwas bessere Grundrisse. Das quer eingebaute Bett taugt mir nicht und ohne Slide-out ist die Küche unbenutzbar. Wir hatten öfter den Fall das Teile von der Küchenzeile runterfallen und sich dann genau in den Bereich fallen wo das Slide-out rausfährt. So hat sich einmal etwas verklemmt.

Einige Schränke hielten nicht mehr korrekt zu, vorallem im Schlafbereich.

Die Sitzpolster in der Sitzecke verlieren ständig ihren halt da sie nur mit 2 Klettstellen festhalten.

Das gefummel mit der Markise ist auch ein graus. Bei unserem letzten Apollo RV alles elektrisch in Sekunden ausfahrbar.

Die Rollläden an den Scheiben. Um sie oben zu halten muss man immer die Bänder aufwickeln...Bei dem Apollo RV verliefen sie an der Schiene und hielten selbstständig.

 

Aufgetretene Probleme:

1. Steckdosen im Küchenbereich liefen nicht bei generatorbetrieb, nur bei Hook-up. Kurios und wurde nicht gelöst, wir konnten ein Verlängerungskabel kaufen und bekamen das erstattet

2. Heizung funktionierte nicht. Der Brenner ging nach weniger Sekunden aus und startet in Endlosschleife neu. Die erste Nacht am Bryce bei -2Grad war frostig. Wir konnten aber am nächsten Tag in Bryce gleich zur Werkstatt fahren und während wir wandern waren wurde die Heizung repariert und mit Roadbear verrechnet.

Der Hotline Service von Roadbear war immer freundlich und hilfsbereit, da kann man nicht meckern!

Die restliche Zeit lief das RV problemlos. Ich bin nur der Meinung es war etwas kraftlos verglichen mit dem US Wanderer von Apollo obwohl dieser länger war und den selben Ford grundaufbau hat. Auch der Verbrauch war mit 32-35l/100km höher als mit dem Apollo RV. Da hatten wir im Schnitt 28l/100km bei ähnlicher Strecke und fahrweise.

Abgabe verlief problemlos. Nix zu beanstanden. Wir haben einen dicken Steinschlag in die Frontscheibe bekommen, war kein Problem.

 

Kundenservice würde ich 5/5 Sterne geben.

Fahrzeugaustattung und Zustand leider nur 3/5.

 

Verglichen mit der Miete bei Apollo 2015 wo wir den 33ft US Wanderer hatten, würde ich Apollo vorziehen. Das RV war in wesentlich besserem Zustand und die allgemeine Ausstattung besser. Vom Grundriss mal abgesehen da er 5ft länger war.

 

Viele Grüße

Tobi

margot
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Beigetreten: 26.12.2011 - 17:20
Beiträge: 168
RE: Erfahrungen mit Roadbear

Hallo Zusammen,

wir hatten vom 29.09. - 20.10. bei Road Bear L. A. einen C 21- 24 gemietet und einen C 22 mit Slideout der Essecke bekommen, was sich als äußerst praktisch erwiesen hat. Da wir bei der Anreise keinen Transfer benötigten, konnten wir das Womo schon um 8 Uhr morgens übernehmen und waren gegen 10 Uhr bereits unterwegs. Die Übergabe lief wie gewohnt sehr professionell ab. Allerdings versäumten wir es dieses Mal, die Markise komplett auszufahren, was uns bei der Rückgabe einige Diskussionen bescherte. Nur in ganz ausgerolltem Zustand waren ganz oben kurz unterhalb der Befestigung winzig kleine Löcher ersichtlich, alle in einer Reihe und in regelmäßigem Abstand. Da aber nicht auszuschliessen war, dass diese bereits bei der Übernahme vorhanden waren, wurde uns die Markise nicht in Rechnung gestellt.

Anders verhielt es sich mit einem Steinschlag im Chrom des Kühlergrills in Fingernagelgröße. Dieser wurde uns mit über 500 Dollar in Rechnung gestellt, was uns schon sehr erstaunte. Angeblich muss der komplette Kühlergrill ausgetauscht werden?! Da wir immer die Selbstbehaltzusatzversicherung abschliessen, gehen wir davon aus, dass uns dieser Betrag anstandslos erstattet wird.

Das Womo war wie gewohnt in einem guten Zustand und hatte knapp 22000 Meilen auf dem Tacho. Wir hatten den ganzen Urlaub keinerlei Probleme. Nur die Blackwateranzeige funktionierte nicht richtig ( wie auch schon die Male zuvor). Der Kühlschrank funktionierte diesmal einwandfrei, obwohl wir uns ca 12 Tage in größeren Höhen aufhielten.

Wir werden auch sicherlich das nächste Mal wieder bei Roadbear buchen.

Viele Grüße
Margot

MichaelAC
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Beigetreten: 25.08.2009 - 19:11
Beiträge: 7575
Seattle-Seattle, 5.-26.8.2017

Hallo zusammen,

unsere Miete war vom 5.-26.8.2017 von Seattle bis Seattle gemietet.

Das Wohnmobil, ein C27-30, gebaut März 2017, 13.231 mls gelaufen

  • Gleiche Aufteilung "wie immer", gefällt uns, viel Stauraum, auch vorne und in der Küche.
  • Chassis mittlerweile deutlich besser als früher (2014 war unsere letzte Miete), vor allem der Geradeauslauf.
  • Deutlich weniger "Klappern"
  • Batterie bzw. Stromversorgung nicht in Ordnung, komplett inakzeptabel: Nach 10-15 std haben Kühlschrank und ein paar LED-Lampen die Aufbaubatterien geleert. ==> Entweder defekte Batterien (was aber Roadbear verneint und der RV Service hält die - vollen - Batterien für in Ordnung) oder ein total idiotisches Konstrukt.
  • Einige Kleinigkeiten nicht in Ordnung: Fliegengitter links, diverse Leisten sind lose, aber Sekundenkleber löst alles.
  • Ernsthafter war: Generator geht nach 2 Wochen nicht mehr, Herausziehgurt der Markise reißt ab. Beides nicht mehr nutzbar, aber für uns kein Problem.
  • Ansonsten typisch Roadbear: Geschirr, Sauberkeit, Bettzeug, Ausstattung, Technik bis auf 12V-Strom sind 1a. Keine Probleme mit dem Kühlschrank, hat Hersteller/Roadbear wohl in den Griff bekommen.

Nicht okay fand ich, dass die Roadbear-Hotline das Batterie-Problem nicht anerkannte. Es seien mittlerweile so viele Stromverbraucher im Hintergrund aktiv, dass man maximal 1 Tag Dry Camping machen kann". Das halte ich für nicht akzeptabel - ohne jeden eingeschalteten Stromverbraucher darf die Batterie nicht am nächsten Morgen leer sein. Und nur 1 Tag Dry-Camping? Echt? Früher waren es problemlos 3-4 Tage!

Das Problem ist nämlich, dass bei niedriger Batterie der "battery empty-Alarm" des CO2-Detektors aktiv wird ... und nur wieder zu besänftigen ist, wenn man 20 min den Motor laufen lässt und damit die Batterie lädt.

Bei der Rückgabe habe ich freundlich, aber klar zum Ausdruck gebracht, dass das Batterie-Problem zum einen ein Defekt ist und zweitens nicht akzeptabel ist. Die Mitarbeiterin hat dem zugestimmt und - wie ich der Hotline schon gesagt hatte - auf Batterie-Entleerung durch den Vormieter getippt. Aus Kulanz wurden uns Meilen und Propan erlassen.

Mein Fazit:
- Pech kann man haben mit technischem Equipment, auch wenn das Wohnmobil neu und super ausgestattet und gepflegt ist
- "Nur 1 Tag Dry Camping" ist nicht akzeptabel - weder als Aussage der Hotline noch (falls es so ist) als Feature der Elektrik
- Der Service an der Station hat diesmal einiges wett gemacht. Danke.

 

Viele Grüße, Michael

Scout Womo-Abenteuer.de
Unsere Reisen USA und Afrika: familie-becker-feldmann

tob88
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Beigetreten: 23.02.2014 - 19:49
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RE: Erfahrungen mit Roadbear

Bei der Batterie gebe ich dir Recht! Das darf nicht sein. Wir haben problemlos 3 Tage ohne Generator und Motor überlebt. Selbst dann hat die Batterie noch 2/3 angezeigt.

Sogar 2 Nächte mit Heizung ohne zwischendurch zu laden war möglich.

Viele Grüße

Tobi

MikeandBarnara
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Beigetreten: 19.09.2016 - 11:26
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RE: Neuen Kommentar schreiben

Hallo Michael

 

Wir mieten nun zum dritten Mal Road Bear. Alles immer paletti! Man muss, wie halt immer in Nordamerika, bei der Übernahme alles gut überprüfen damit alle Artikel vorhanden sind und das Gefährt keine nicht aufgenommenen Schäden hat im Protokoll. Manchmal muss man sich gedulden, bis man endlich los kann. Früher hatten wir andere Vermieter. Road Bear ist top! Für Kanada: Fraiser Ways.

 

Gruss Mike

Bernhard
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Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
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Re: Las Vegas -- Road Bear: Four Winds by Thor. (Typ 26B) 26 ft

Hallo zusammen,

wir hatten von Anfang März bis Anfang April 2018  ein Winter-Special bei Roadbear für 30 Tage  über Mike Thoss - www.usareisen.com gemietet.

Kosten 2.191 € für die 30 Tage

Über das Fahrzeug hatte ich bereits gestern in einem anderen Thread geschrieben und Bilder eingestellt:

https://www.womo-abenteuer.de/comment/216610#comment-216610

Hier jetzt nur noch Erfahrungen mit der Station von Road Bear in Las Vegas: mit kleinen Abstrichen waren wir auch in diesem Jahr wieder sehr zufrieden.

In dem  dem schon zu Hause erledigten Online Checkin hatte ich um ein (falls möglich) Early Pick mit Selbstanreise (wir hatten von den Vortagen einen Mietwagen) gebeten und wir  wurden schon 1 Woche vor Übernahme von der Stationsmanagerin per Email informiert, dass wir am Übernahmetag (einem Donnerstag) um 10 Uhr kommen können.

Nach schneller Erledigung des Papierkrams wurde uns ein nagelneues (1900 Meilen) Four Winds by Thor. (Typ 26B)  26 ft  Fahrzeug übergeben.

Über die Vor- und auch (wenigen) Nachteile dieses Fahrzeuges habe ich in dem Link oben schon ausführlich  geschrieben.

Der Schließmechanismus der "Haustür" wurde noch vor Abfahrt  von 2 freundlichen Mechnikern zu reparieren versucht, aber nur ausreichend, nicht komplett erfolgreich.Schloss und Türrahmen wollten einfach nicht komplett und ohne Kraftanwendung  zusammenpassen.

Nach unfall- und reparaturfreier Fahrt von  2400 Meilen  gaben wir dann an einem Samstag dank letzter Übernachtung auf dem Roadrunner RV Park direkt gegenüber der Niederlassung als eine der ersten ab, was natürlich eine etwas längere Wartezeit auf den Shuttle um 11 Uhr bedeutete. Aber bald nach unserer Abgabe wurde es hektisch mit den reinkommenden Fahrzeugen.

Wegen eines kleinen Steinschaden (punktuell, ca 1 cm Durchmesser) in der Frontscheibe rechts wurden uns 100 USD von der Kaution abgezogen (Ersatz durch die bei Mike Thoss mitabgeschlossene  CDW -Versicherung - Null-Selbstbehalt- wird noch beantragt

Zu allem Überfluss (bemerkt erst zu Beginn der Beladung des Shuttles) hatte ich den National Park Pass auf dem Armaturenbrett liegen gelassen, wollte ihn aber unbedingt mit nach Hause nehmen. Und zu meiner Freude fischten zwei freundliche Mitarbeiter ihn noch rechtzeitig  aus dem Trash-Kanister !!  Nochmals danke !!  Somit stand der Abfahrt des Shuttles nicht mehr im Weg.

Fazit: über Abwicklung der Vermietung und das Funktionieren des Fahrzeugs  kann ich nur Positives berichten.

Über kleine Konstruktionsmängel dieses Typs (für die ja Road Bear nicht verantwortlich ist) habe ich in dem Link oben berichtet. RB wurde bei Abgabe auch darüber informiert.

Mal schauen, wann wir wieder fahren !

Grüße

Bernhard

 

 

Scout Womo-Abenteuer.de


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

JoMel
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Beigetreten: 12.01.2014 - 17:06
Beiträge: 1771
24 ft ab Las Vegas - diesmal leider nicht ganz so toll

Hallo,

wir hatten dieses Jahr über Trans America Reisen ein 22-24 Womo von der Road Bear Station in Las Vegas gemietet.

Bekommen haben wir einen 24ft Four Winds vom Vorjahr mit etwas über 24.000 Meilen. Damit sind wir dann in 31 Tagen knapp 4000 mi unterwegs gewesen. Diese Größe hat sich für uns als ideal herausgestellt, da er vom Platzangebot zu zweit völlig ausreichend ist und man dennoch die meisten Straßen fahren darf. Leider waren mit dem Fahrzeug aber nur bedingt zufrieden.


Zur Station:

Abholung:

Wir hatten ein paar Tage vorher angerufen und die Übernahme für 10 Uhr vereinbart. Da wir etwas früher dort waren kamen wir auch sofort dran. Die Einweisung erfolgte schnell und professionell, wobei mehr auf die äußeren Vorschäden geachtet wurde, da wir ja schon öfter gemietet hatten und keine genaue Einweisung mehr brauchten. Nach gerade mal 40 Minuten rollten wir vom Hof.

Abgabe:

Die Rückgabe erfolgte ebenso schnell wie die Anmietung. Nachdem wir von den Mängeln berichtet hatten wurde das Fahrzeug äußerlich nur grob auf neue Beschädigungen untersucht. Die berichteten Mängel wurden alle akribisch aufgenommen. Der Papierkram war schnell erledigt und wir wurden anschließend zum Flughafen gebracht.


Zum Fahrzeug:

Positiv war diesmal, dass wir zum ersten Mal keinerlei Probleme mit dem Kühlschrank hatten, egal wie schräg wir standen bzw. wie hoch wir waren.

Leider gab es diesmal außer den Kleinigkeiten die immer mal auftreten auch einiges Negatives, das wir so bisher nicht kannten und von daher von Roadbear auch ein wenig enttäuscht waren da die meisten Mängel bei etwas mehr Sorgfalt entdeckt und behoben werden könnten.

  • Wie bei Bernhard hatten auch wir Probleme mit der Tür. Diese war verzogen und ging zwar relativ leicht zu, musste aber fest eingedrückt werden um abgeschlossen werden zu können.
  • Die Tür an der Dusche löste sich schon am 2. Tag und musste neu eingesetzt werden.
  • Die Dachlucke über dem Alkoven war komplett undicht und ging immer wieder von selbst auf
  • Der Kochrost hatte nur noch einen Gummi und klapperte dementsprechend bei jeder Bodenwelle. Wir haben ihn dann während der Fahrt einfach immer abgenommen.
  • der Boden der Schublade mit den Töpfen war durchgebrochen und die Schublade dadurch nicht zu benutzen.

Mit all dem konnten wir leben auch wenn uns das Fahrzeug diesmal eher an die Anmietung unseres ersten Cruise Amerika Womos mit 70.000 mi erinnert hat. Was aber richtig schlecht war waren die beiden folgenden Mängel:

  • zum Einen der Wasserkocher dessen Griff während des Ausgiessens einfach durchgebrochen und abgefallen ist. Nur durch Glück hat sich Melle dabei keine Verbrühungen geholt.
  • und zum Anderen der Türgummi an der Verkleidung der Fahrerseite der sich mehrmals während der Fahrt löste. Ganz klasse wenn man mit 70mi/h auf der Interstate unterwegs ist und plötzlich flattert der Gummi im Wind.

 



Fazit:

Der Service von Road Bear war wie gewohnt wieder mal erstklassig. Alle Mitarbeiter waren kompetent und freundlich. Dazu noch sehr aufmerksam. Wir hatten den Stationsleiter bei Übernahme um einen kleinen Gefallen gebeten und wurden von ihm bei Abgabe prompt darauf angesprochen.

Das Fahrzeug war leider eine laute Klapperkiste, was wir bei dem Meilenstand und dem Vermieter so eigentlich nie erwartet hätten. Für einen sogenannten Premiumanbieter hatte es zu viele Mängel die bei ein wenig mehr Aufmerksamkeit absolut vermeidbar gewesen wären.

Für uns ist klar dass wir in Zukunft bei Abholung mehr auf den (inneren) Zustand des Fahrzeugs achten werden, aber genauso klar ist auch dass wir jederzeit wieder bei Roadbear buchen würden.

Viele Grüße, Jörg

 

Impressionen aus Nordamerika

Josef
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Beigetreten: 06.11.2011 - 11:33
Beiträge: 1057
RE: Erfahrungen mit Roadbear

Glückauf Jörg.

Das Fahrzeug war leider eine laute Klapperkiste, was wir bei dem Meilenstand und dem Vermieter so eigentlich nie erwartet hätten. Für einen sogenannten Premiumanbieter hatte es zu viele Mängel die bei ein wenig mehr Aufmerksamkeit absolut vermeidbar gewesen wären.

Du bestätigst mit Deiner Rückmeldung eine etwas ältere Aussage von Fredy, das es keinen Premiumanbieter gibt. Aus meiner Sicht unterscheiden sich die RV-Vermieter, neben dem Mietpreis, lediglich durch mehr bzw. weniger Zuverlässigkeit Ihrer angebotenen Leistungen.

 

Der Kochrost hatte nur noch einen Gummi und klapperte dementsprechend bei jeder Bodenwelle.

Eine kleine Spitze kann ich mir dazu nicht verkneifen. Auch ein alter RV-Hase wie Du es bist, darf bei der Übernahme unsere:

Tipps zur Wohnmobilübernahme mit Checkliste zum Abhaken -> hier Seite 6: Herd: xxx Gummipuffer des Herdgitters vorhanden?   zur Hilfe nehmen.

Allzeit gutes Licht.

Josef

aufStand
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Beigetreten: 19.04.2017 - 09:03
Beiträge: 100
RE: Erfahrungen mit Roadbear

Hallo zusammen,

ich bin eher der Stille Mitleser, aber dieses tolle Forum, dass uns geholfen hat, eine tolle Reise mit wenig Problemen zu erleben muss unterstützt werden :) Es war unsere erste WoMo-Reise.

Wir haben vom 26.05. - 17.05. bei Roadbear in LAS ein C25-27 gemietet. Bekommen wir haben wir ein C28, wenige Monate alt und 4.000mls runter. Wir haben knapp 2.000mls drauf gefahren und waren alles in Allem sehr zufrieden. Verbrauch knapp 38 Liter - wobei ich nicht gerade für sparsames Fahren bekannt bin ;)

Übernahme:

- frühe Übernahme hat geklappt. Um 08:00 dort gewesen und um 09:15 losgekommen.

- sehr freundlich und ausführlich alles erklärt

- alles vorbereitet gewesen und dadurch sehr zügig

- fast alle Kratzer und Co waren schon erfasst. Ich habe nur noch einen weiteren gefunden.

- beim Abarbeiten der WoMo-Checkliste das Slideout herausgefahren und mit einem fürchterlichen Knacken und Knirschen erschrocken abgebrochen. Es wurde "fachmännisch, amerkanisch" repariert, indem ein Stück vom Holzboden unter dem Slideout herausgebrochen wurde :D

- leider wurde nicht erklärt, dass man den Stecker des Stromkabels in eine Dose im Kabelfach stecken muss. Bei der ersten Verwendung des Generators: kein Strom. Da habe ich schon Panik bekommen, aber hier im Forum wurde mir schnell geholfen *top*. Irgendwann habe ich dann an der Klappe zum Kabelfach auch den Aufkleber gesehen, auf dem das stand *Kopf auf Tisch*

WoMo:

- sehr sauber

- Kühlschrank hat einwandfrei funktioniert

- Batterie: nach einem 3-4 Stunden Heizen im Bryce-Canyon war sie zu 2/3 leer und wir haben uns nicht getraut sie über nach laufen zu lassen :(

- viele USB-Buchsen zum Laden von Handy und Co. Habe meine Powerbank kein einziges Mal verwendet

- "kostenloser" Hotspot von Verizon hatte auch an Orten Empfang, an denen mein At&t nicht mal Telefon ermöglichte

- die Polster waren fleckig (vor allem der Fahrersitz war etwas eklig). Da hat der Vormieter wohl etwas verschüttet und das konnte nicht mehr entfernt werden

Rückgabe:

- freundlich, schnell und unkomliziert.

Am Ende der Reise gemeldete Mängel:

- Schloss am Keller falsch eingebaut: es hat nicht abgeschlossen, da verdreht montiert. Da ich keinen Schraubenschlüssel dabei hatte, konnte ich es nicht ändern. Es wurde aber nichts gestolen ;)

- Batterie unserer Ansicht nach schwach -> Schulterzucken

- Schublade unter Ofen ging im Laufe der Reise kaputt und hat nicht mehr zugehalten *grrrr*

Fazit:

- gerne wieder :)

Danke und Gruss

Matthias