Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 21 und 22 - 05.05.14-06.05.14 Zion National Park

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El_Duderino
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Beigetreten: 06.10.2013 - 13:53
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Tag 21 und 22 - 05.05.14-06.05.14 Zion National Park
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Gefahrene Meilen: 
87 Meilen
Besuchte Highlights: 
Fazit: 
Falls man die Narrows-Wanderung machen will: Gute Vorbereitung nötig, einen ganzen Tag dafür einplanen.

Nach der Wanderung im Bryce Canyon setzten wir unsere Reise zum Zion National Park fort. Da der Tunnel, der sich im Osten des Parks befindet zu schmal für unser Womo war, mussten wir die 15$-Gebühr bezahlen um passieren zu dürfen. Für die Zeit, die wir durchgefahren sind, wurde von der anderen Seite kein Fahrzeug reingelassen, damit wir schön in der Mitte der Straße fahren konnten.

Reserviert hatten wir einen Platz auf dem Watchman-Campground mit River Access, was sehr schön war. Den Nachmittag haben wir dort verbracht und abends dort gegrillt und die Atmosphäre genossen. Anschließend haben wir uns das Ranger-Programm am Amphitheater angeschaut und einiges über den kalifornischen Condor gelernt (u.a. dass wir schon im Grand Canyon einen am Himmel kreisen gesehen und auch fotografiert haben).

Checkerboard

 

Erholt und frisch gestärkt starteten wir unseren zweiten Tag im Zion NP. Mit dem parkeigenem Shuttle sind wir bis an die Spitze des Parkes gefahren. Trotz schlechter Wettervorhersage hatten wir schönstes Wetter beim Riverside Walk. Am Ende des gut ausgebauten Pfades ging es weiter zu den „Narrows“. Leider waren wir für diese Wanderung durch den Fluss nicht vorbereitet und hatten auch nicht genug Zeit. Sollten wir noch ein Mal zum Zion NP fahren, werden wir das sicher nachholen. Allerdings haben wir den Fluss am Ende des Riverside Walks barfuß überquert (durch eiskaltes Wasser) und haben so einen kurzen Eindruck der darauffolgenden Strecke erhaschen können.

Beginn der Narrows mit eiskaltem Wasser

 

Den Rest des Tages liefen wir kleinere angenehme Spaziergänge durch den Park. Das Wetter wurde wolkiger und windiger, was uns allerdings nicht abschreckte. So konnten wir den „Weeping Rock“ mitdem munter vor sich hin plätschernden Wassertropfenspiel und die Emerald Pools sehen. Unser persönliches Highlight war der „Upper Pool“: ein kleiner Teich, der durch einen etwas mühsamen Weg zu erreichen ist und eine Idylle unter einer steilen Felswand umgeben von schattenspendenden Bäumen bot. Einige Eichhörnchen tummelten sich auch dort (die es insgesamt sehr reichlich im Park gab).

Upper Emerald Pool

 

Aussicht mit Virgin River

 

Summer Tanager am Watchman Campground

 

Zion war bisher der grünste Park, was nach den ganzen roten Felsen doch eine angenehme Abwechslung bot und uns ein wenig an die heimische europäische Atmosphäre erinnerte (ein Vorbote, dass sich die Reise langsam dem Ende zuwendet??).

Die darauffolgende Nacht war die Einzige, in der es in unserem gesamten Urlaub regnete und dann sind wir am nächsten Morgen auch schon weiter gefahren.