Der Ford Explorer fährt sich sehr angenehm. Der 3,5lt. V6 Motor hat jede nötige Reserve. Ein richtig tolles Reisefahrzeug welches sehr bequem ist. Er ist vollgestopft mit elektronischer Hilfe. Der Schlüssel hat einen Chip welchen man wohl programmieren kann. Sicher ist das für jemanden mit technischen Verständnis sehr einfach - für mich eher schwierig. So war z.B. bei uns die Höchstgeschwindigkeit von 80 Meilen/h programmiert. Bei 80 Meilen hat er abgeregelt. Bei Ueberholmanövern auf der I-15 wo 75 Meilen erlaubt sind, war das nicht so angenehm. Sicher kann man das ändern, nur ich habe das nicht herausgefunden. Trotz Suche haben wir auch keinen Schalter zum öffnen des Benzintankdeckels gefunden.
Das war aber alles kein Grund zum wechsln. Bei uns war es einfach die Geländetauglichkeit die den Ausschlag gegeben hat. Der Ford Explorer hat 3 Sitzreihen.Die Mittelbank kann im Verhältnis 60/40 umgeklappt werden. Die Heckbank im Verhältnis 50/50. Ich kann mir daher schon vorstellen, dass ein Rad Platz hätte (ohne Gepäck). Ideal wäre aber dann sicher der Ford Expedition oder der Chevy Tahoe oder eben ein Truck
Die Steckdose in der Armlehne war aktiv. Ich habe nämlich während des Fluges noch meinen Laptop ganz aufgeladen und auch alle Akkus nochmals eingesteckt.
@Efty
Herzlich Willkommen auf unserer Reise. Wir erinnern uns noch gerne an die quasi Doppel-Geburtstags-Party im Malibu Beach RV-Park. Nun sind das auch schon wieder 2 Jahre her. Unglaublich wie die Zeit vergeht!
26. März 2011: Victorville - Las Vegas (Womo Übernahme) - Lake M
Wir erwachen früh. Herr Jetlag schlägt unbarmherzig zu. Als ich auf die Uhr sehe ist es gerade gut 03.30 Uhr. Da wir aus Erfahrung wissen, dass es nichts bringt sich im Bett hin und her zu wälzen, stehen wir einfach auf un d geniessen wohl zum letzten Mal, für die nächsten 3 Wochen, ganz ausgiebig die Dusche. (Hoffentlich war das Hotel gut lärmisoliert)
Ich werfe den Laptop an und suche mir auf Google Maps die grossen Grocerie-Stores in der Umgebung. Neben Albertson, Food4less gibt es auch einen Vons. Ich checke auf den jeweiligen Hauptseiten die Ladenöffnungszeiten und stelle fest, dass nur Vons bereits um 05.00Uhr öffnet. Die andern Märkte erst um 06.00. Also programmieren wir in unseren TomTom den Vons und fahren die paar Meilen zu diesem Supermarket. Es ist noch stockdunkel aber ein paar Auto stehen vor dem grossen Laden. Man sieht auch die Beleuchtung und einige Leute im Laden. Mit uns läuft auch eine Frau zum Eingang und fragt uns ob wir "Customer" seien. Als wir dies bejahen teilt sie uns mit, dass der Laden erst um 06.00 Uhr öffnet und sie eine Angestellte sei. Das hat uns gerade noch gefehlt.
Der Chef öffnet ihr den Eingang und sieht uns fragend an. Wir erklären ihm, dass im Internet die Oeffnungszeit 05.00 angegeben sei und wir gerne einen Grosseinkauf machen möchten der sicher über eine Stunde dauern würde. Er müsse also für uns sicher keine Kasse öffnen und das Personal sei ja sowieso am auffüllen der Gestelle. Er schaut zuerst etwas kritisch, bittet uns dann aber ins Geschäft. Na Gott sei Dank.
Wir schnappen uns 2 Einkaufswagen und machen uns ans abarbeiten der Einkaufsliste welche Vreni jeweils im Flugzeug erstellt. Bereits ab dem Eingang fühlen wir uns fast ein wenig zuhause. Es ist fast unglaublich was wir für den Ersteinkauf so alles benötigen. 2 Stunden sind auch bei uns im Nu vorbei und erst so gegen 07.00 Uhr haben wir das Gefühl wir hätten nun alles. Da das Personal den Laden auffüllt, sind genug leere Kartonschachteln vorhanden welche uns gerne gegeben werden. Wir haben das jeweils sehr gerne damit Vreni in den Küchenschubladen und Kästchen Ordnung halten kann. Ich wiederum schätze diese Kartons um im Keller die Vorräte besser zu verstauen. Gerade z.B. das Feuerholz gibt sonst einen richtigen Dreck. Ich habe jeweils ca. 4 grosse Kartons. Einen für Wasser und sonstige Getränke inkl. Wein, einen für den Grill, Holzkohle und Fire-Logs, einen für Papierwaren und nicht verderbliche Lebensmittel-Uebervorräte und einen für das Feuerholz. Daneben haben wir im Keller die ineinander gesteckten Roll-Taschen, die Golf-Reise-Cover, das Golf- und Wanderequipment. Aber soweit sind wir noch nicht. Die Safeway-Kundenkarte gilt auch im Vons und bei unserem Einkauf stellen wir fest, dass gerade dieses Wochenende eine spezielle Preisaktion für Kunden mit Kundenkarte gilt. Bei einem Einkauf ab 85$ gibt es einen Gutschein über 10$ welcher bis zum 16. April in jedem Vons/Safeway gültig ist. Wir splitten unsere Einkäufe in 3 Portionen à knapp 100$ und erhalten tatsächlich 3 x 10$ Gutscheine welche wir dann später im Safeway in Page einlösen.
Wir verstauen die Einkäufe in unserem Ford, welcher nun auch ziemlich voll ist und um 07.30 Uhr sind wir wieder am Hotel, gerade richtig zum Frühstücksbuffet. Zu Hause wäre so ein amerikanisches Frühstück für Vreni und damit natürlich auch für mich unmöglich. Aber hier im Urlaub geniessen wir so 2-3 mal Speck, Eier, Hash Brown etc. während Vreni bei den frischen Waffeln mit Ahornsirup zuschlägt.
Gegen 08.30 machen wir uns auf den Weg Richtung Las Vegas. Das Sirius-Radio sucht uns tolle Musik und bester Laune fahren wir via Barstow, Baker, Primm nach Las Vegas. Die Moturis/Campingworld-Station liegt ziemlich südlich am Las Vegas Boulevard aber ausserhalb der eigentlichen Stadt. Direkt daneben ist die ElMonte-Station. Für uns ist das natürlich ideal da wir damit überhaupt nicht in die Stadt müssen. Gegen 10.30Uhr erreichen wir die Station wo uns Thomas der Stationsmanager bereits erwarten. Die Verträge sind schon ausgefüllt und der Papierkrieg dauert kanpp 15 Minuten.
Schliesslich bringt uns Thomas zu unserem E-23-WoMo. Das E-23 WoMo ist der Nachfolger des R-25. Im Floorplan entspricht er ziemlich genau dem R-25 und auch dem 23/25 von Road Bear welcher aber auf dieses Jahr etwas geändert wurde. Das Chassis ist ein Ford V-10. Der Boden ist mit Kunststoff belegt was zum sauber halten ideal ist. Die Dinette ist etwas grösser als bei Road Bear. 4 Leute können sehr bequem essen. Die Aussentüre hat die bekannten Gasdruck-Stossdämpfer welche sich auch bei Wind bewährt haben. Moturis verzichtet auf Markisen bei allen Modellen, da es immer wieder zu Schäden gekommen ist. (Ich traf im Valley of Fire später Deutsche welche bei ihrem Road Bear WoMo die ganze Markise abrasiert hatten) Das E-23 hat keinen Slide. Das Bett im Heck ist nicht mehr "aufblasbar" hat jedoch eine "Tempur-Schaum"-Matraze und ist äusserst bequem. Interessanterweise sind die Bettenmasse bei der Dinette und im Heck sogar einige wenige Centimeter grösser als beim 26/28 S-Modell. Der Mehrplatz beim S-26 ist also ausschliesslich im Wohnbereich. Bei mehr als 2-3 Personen ist das sicher ein Vorteil. Bei 2 Personen ziehe ich das E-23 immer vor. Die Kits sind von ausgesuchter Qualität und entsprechen dem Road Bear Standard. Selbst die Duschtücher welche wir mitnehmen, hätten wir dieses Jahr gut brauchen können. Wir erhalten z.T. eine 4er Bestückung aber bei den Gläsern sind tatsächlich 2 Wasser und 2 Weingläser an Bord. Dafür sind andere Kleinigkeiten gegenüber Road Bear besser wie z.B. die Beleuchtung des Kellers. Auch die Rundtüre beim Badezimmer (welche Road Bear aber auf dieses Jahr ersetzt) ist qualitativ besser gelöst. Auch hat es neben der Mikrowelle noch immer einen Backofen, was wir schätzen.
Wir verstauen unsere Einkäufe und auch unser Gepäck wird im Keller verstaut. Wir frgen Thomas ob wir das WoMo noch auf dem Vorplatz stehen lassen können - wir wollen ja den Jeep tauschen und bei dieser Gelegenheit im Outlet erste Einkäufe erledigen. Von unseren letztjährigen Einkäufen haben wir als Kundenkarten-Besitzer noch einige Rückvergütungs-Coupons. Immerhin 50$ welche Ende März ablaufen.
Bereits weniger als 1 Stunde nach Eintreffen machen wir uns mit dem Jeep auf den Weg, alles nach Norden auf dem Las Vegas Boulevard. Bereits nach kurzer Zeit sind wir im Car Rental Center und begeben uns direkt zur Choice Line. Dort ernten wir mit unserem Wunsch nach einem Downgrade zuerst etwas verblüffte Gesichter. Aber Kundenwunsch ist alles und der Agent empfiehlt uns als wirklich zuverlässigen 4-WD den Jeep Liberty. Den hatte ich bereits mehrere Male und eigentlich ist das mein Wunschauto. Ich kontrolliere den Meilenstand 13`000 Meilen, die Reifen (tadellos) und vergewissere mich, dass das Modell auch einen zuschaltbaren 4-WD-Low hat. Alles in Ordnung. Ohne Probleme erhalten wir den vollgetankten Wagen womit selbst der grosszügige Tip in Los Angeles kein Verlustgeschäft mehr ist.
Die nächsten 3-4 Stunden verbringen wir in der Outlet-Mall mit ersten Einkäufen. Selbstverstzändlich darf im Food-Court mein geliebtes "Orange-Chicken" nicht fehlen. Gegen 16.00Uhr, wir sind schon lange wach, brechen wir ab. Wir wollen heute noch ein Lagerfeuer. Wir haben uns entschlossen die erste WoMo-Nacht im Boulder Beach-CG zu verbringen. Den kennen wir und es hat uns immer sehr gut gefallen. Auch die Zufahrt im Konvoi ist sehr einfach da wir nicht durch die Stadt müssen. Also geht es zurück zur Station und ich schwinge mich hinter das Steuerrad des WoMo. Via # 146 - I-215 - Henderson - Lake Mead Parkway und Lakeshore Rd. erreichen wir bald den Lake Mead und bald auch den CG. Der Nachteil ist, dass wir für den Jeep, zusätzlich zum NP-Pass welcher nur fürs WoMo gilt , Eintritt Zahlen müssen. Nun ja, diese 10$ bringen uns nicht um und die Gebühr gilt ja für 7 Tage wenn wir allenfalls noch länger bleiben.
Wir sind froh als wir den CG erreichen. Die Self Pay-Station kommt uns bekannt vor und wir bezahlen gerne die Gebühr fürs Campen
Der CG ist richtig schön und kein Vergleich zum daneben liegenden Lake Mead RV-Resort welches aber Full-Hook-ups bietet, welche z.B. im Sommer oder bei der Abgabe vorteilhaft sind. Der Platz ist recht gut belegt (Samstag) aber wir finden doch noch ein netters Plätzchen
Die Campingstühle werden ausgepackt, das Lagerfeuer entzündet und der Grill eingeweiht. Wir haben uns angewöhnt am ersten Tag nur ein einfaches Essen zuzubereiten. Vreni beginnt nach dem Aperitiv das Gepäck auszupacken und die Betten herzurichten während ich die Grillerei übernehme. Nur kein Stress!
Während des Nachtessens welches wir fleissig mit "Redwood Creek" spülen, beschliessen wir nochmals eine Nacht auf diesem tollen CG zu bleiben und morgen die von Fritz Zehrer empfohlene Wanderung zum Liberty Bell-Arch , dem Colorado Canyon Overlook und allenfalls zu den Hot Springs am Colorado unten zu machen. Wir erzählen Euch morgen wie das gewesen ist.
...oder besser gesagt Trinkpause und mogele mich mal dazwischen!
Schon jetzt am Anfang eures Reiseberichts bin ich ja schwer begeistert, mit welcher Detailtiefe du das schreibst, Fredy! Äußerst kurzweilig zu lesen!
Da sind ja so viele kleine Tipps "versteckt", das hat aber nichts mit Ostern zu tun, oder? Zum Beispiel das Kartonagen-Keller-Orga-Package finde ich sehr hilfreich und muss ich mir für unsere erste Womo-Tour unbedingt merken, ebenso das Thema "Kundenkarte". Kann man die Kundenkarten eigentlich schon von Deutschland aus beantragen oder muss man das vor Ort machen?
Immer wieder schön, was zu lesen und direkt die eigenen Bilder vor Augen zu haben. Gerade in der Gegend kenne ich mich ganz gut aus. Die Hot Springs haben wir letztes Jahr nicht mehr gerschafft. Wäre nett wenn du hierüber was zeigen könntest. Man parkt glaube ich nach dem letzten Casino vor dem Hoover Dam und geht dann ab dort zu Fuß. Bei uns war der Bypass nämlich noch nicht offen. Hier ein Bild von damals:
USA ist das Land der Coupons, Discounts und Kundenbindungsprogramme. Viele Läden haben solche Kundenbindungsprogramme und bieten ihren "Stammkunden" Vergünstigungen. Andere haben das nicht so z.B. Walmart. Wo es aber solche Kundenkarten gibt, hole ich mir immer eine solche am Customer Service. Das ist eine Sache von 2-3 Minuten und erfreulicherweise laufen diese Karten nicht ab. Ich habe eine ganzes "Visitenkarten-Mäppchen" voll davon. Diese nehme ich jeweils immer mit in die USA und sie werden immer akzeptiert. Manchmal sind die Vergünstigungen ganz ausserordentlich, manchmal nicht der Rede wert. Man sieht das jeweils an den Gestellen wo auf den Preisetiketten 2 Preise aufgeführt sind. Ohne (Kunden)Karte und "with card".
Die Anmeldung kostet nichts und ist mit keinerlei Nachteilen verbunden. Bei uns gehört das quasi zum USA-Urlaub mit dazu. Ich schaue nach dem Einkauf auf den Kassazettel und wenn da steht : "sie haben für 60$ gekauft und total 12.75$ gesavt" freue ich mich wie ein Schneekönig - das ist USA. Der Mensch ist wohl ein "Jäger und Sammler!"
Ordnung schaffen mittels Kartons haben wir im letzten Jahr erstmalig genossen, einer unserer Greenhorns hatte die Idee.
Das ist eine super Sache. Auch steht bei uns im Wohnraum ein Karton, dort kommt alles rein, was gerade keinen Platz findet, z.B. Brille, Leatherman, Gürtel, Kabel von irgend einem technischen Gerät, usw.
So habe ich ganz schnell aufgräumt und Peter muß nur im Karton suchen
wenn ich Deine langen Tagesberichte sehe denke ich, man so ein langer Bericht und ohne Bild? Doch wenn ich dann angefangen habe zu lesen komme ich nicht mehr los und vertieft in den Bericht erlebe ich alles mit. Vielen Dank sehr schön geschrieben.
War erstaunt zu lesen, dass die Ladenöffnung bei Vons erst um 5:00 bzw. 6:00 Uhr beginnt. 2008 waren wir bereits um 4:30 Uhr im Walmart, hat Spaß gemacht die wenigen Kunden zu beobachten und die Angestellten die die Regale auffüllten. Dort haben wir bis ca. 6:45 Uhr eingekauft , mussten unseren Alkohol aber bis 7:00 Uhr an der Kasse zurück lassen, damit wir uns nicht vor 7 betrinken
Die Kartonage hat sich, wie Gisela schon schreibt, bei uns inzwischen bewährt, werden wir wieder so machen.
Hallo Karin
Der Ford Explorer fährt sich sehr angenehm. Der 3,5lt. V6 Motor hat jede nötige Reserve. Ein richtig tolles Reisefahrzeug welches sehr bequem ist. Er ist vollgestopft mit elektronischer Hilfe. Der Schlüssel hat einen Chip welchen man wohl programmieren kann. Sicher ist das für jemanden mit technischen Verständnis sehr einfach - für mich eher schwierig. So war z.B. bei uns die Höchstgeschwindigkeit von 80 Meilen/h programmiert. Bei 80 Meilen hat er abgeregelt. Bei Ueberholmanövern auf der I-15 wo 75 Meilen erlaubt sind, war das nicht so angenehm. Sicher kann man das ändern, nur ich habe das nicht herausgefunden. Trotz Suche haben wir auch keinen Schalter zum öffnen des Benzintankdeckels gefunden.
Das war aber alles kein Grund zum wechsln. Bei uns war es einfach die Geländetauglichkeit die den Ausschlag gegeben hat. Der Ford Explorer hat 3 Sitzreihen.Die Mittelbank kann im Verhältnis 60/40 umgeklappt werden. Die Heckbank im Verhältnis 50/50. Ich kann mir daher schon vorstellen, dass ein Rad Platz hätte (ohne Gepäck). Ideal wäre aber dann sicher der Ford Expedition oder der Chevy Tahoe oder eben ein Truck
Die Steckdose in der Armlehne war aktiv. Ich habe nämlich während des Fluges noch meinen Laptop ganz aufgeladen und auch alle Akkus nochmals eingesteckt.
@Efty
Herzlich Willkommen auf unserer Reise. Wir erinnern uns noch gerne an die quasi Doppel-Geburtstags-Party im Malibu Beach RV-Park. Nun sind das auch schon wieder 2 Jahre her. Unglaublich wie die Zeit vergeht!
Herzliche Grüsse,
Fredy
Wir erwachen früh. Herr Jetlag schlägt unbarmherzig zu. Als ich auf die Uhr sehe ist es gerade gut 03.30 Uhr. Da wir aus Erfahrung wissen, dass es nichts bringt sich im Bett hin und her zu wälzen, stehen wir einfach auf un d geniessen wohl zum letzten Mal, für die nächsten 3 Wochen, ganz ausgiebig die Dusche. (Hoffentlich war das Hotel gut lärmisoliert)
Ich werfe den Laptop an und suche mir auf Google Maps die grossen Grocerie-Stores in der Umgebung. Neben Albertson, Food4less gibt es auch einen Vons. Ich checke auf den jeweiligen Hauptseiten die Ladenöffnungszeiten und stelle fest, dass nur Vons bereits um 05.00Uhr öffnet. Die andern Märkte erst um 06.00. Also programmieren wir in unseren TomTom den Vons und fahren die paar Meilen zu diesem Supermarket. Es ist noch stockdunkel aber ein paar Auto stehen vor dem grossen Laden. Man sieht auch die Beleuchtung und einige Leute im Laden. Mit uns läuft auch eine Frau zum Eingang und fragt uns ob wir "Customer" seien. Als wir dies bejahen teilt sie uns mit, dass der Laden erst um 06.00 Uhr öffnet und sie eine Angestellte sei. Das hat uns gerade noch gefehlt.
Der Chef öffnet ihr den Eingang und sieht uns fragend an. Wir erklären ihm, dass im Internet die Oeffnungszeit 05.00 angegeben sei und wir gerne einen Grosseinkauf machen möchten der sicher über eine Stunde dauern würde. Er müsse also für uns sicher keine Kasse öffnen und das Personal sei ja sowieso am auffüllen der Gestelle. Er schaut zuerst etwas kritisch, bittet uns dann aber ins Geschäft. Na Gott sei Dank.
Wir schnappen uns 2 Einkaufswagen und machen uns ans abarbeiten der Einkaufsliste welche Vreni jeweils im Flugzeug erstellt. Bereits ab dem Eingang fühlen wir uns fast ein wenig zuhause. Es ist fast unglaublich was wir für den Ersteinkauf so alles benötigen. 2 Stunden sind auch bei uns im Nu vorbei und erst so gegen 07.00 Uhr haben wir das Gefühl wir hätten nun alles. Da das Personal den Laden auffüllt, sind genug leere Kartonschachteln vorhanden welche uns gerne gegeben werden. Wir haben das jeweils sehr gerne damit Vreni in den Küchenschubladen und Kästchen Ordnung halten kann. Ich wiederum schätze diese Kartons um im Keller die Vorräte besser zu verstauen. Gerade z.B. das Feuerholz gibt sonst einen richtigen Dreck. Ich habe jeweils ca. 4 grosse Kartons. Einen für Wasser und sonstige Getränke inkl. Wein, einen für den Grill, Holzkohle und Fire-Logs, einen für Papierwaren und nicht verderbliche Lebensmittel-Uebervorräte und einen für das Feuerholz. Daneben haben wir im Keller die ineinander gesteckten Roll-Taschen, die Golf-Reise-Cover, das Golf- und Wanderequipment. Aber soweit sind wir noch nicht. Die Safeway-Kundenkarte gilt auch im Vons und bei unserem Einkauf stellen wir fest, dass gerade dieses Wochenende eine spezielle Preisaktion für Kunden mit Kundenkarte gilt. Bei einem Einkauf ab 85$ gibt es einen Gutschein über 10$ welcher bis zum 16. April in jedem Vons/Safeway gültig ist. Wir splitten unsere Einkäufe in 3 Portionen à knapp 100$ und erhalten tatsächlich 3 x 10$ Gutscheine welche wir dann später im Safeway in Page einlösen.
Wir verstauen die Einkäufe in unserem Ford, welcher nun auch ziemlich voll ist und um 07.30 Uhr sind wir wieder am Hotel, gerade richtig zum Frühstücksbuffet. Zu Hause wäre so ein amerikanisches Frühstück für Vreni und damit natürlich auch für mich unmöglich. Aber hier im Urlaub geniessen wir so 2-3 mal Speck, Eier, Hash Brown etc. während Vreni bei den frischen Waffeln mit Ahornsirup zuschlägt.
Gegen 08.30 machen wir uns auf den Weg Richtung Las Vegas. Das Sirius-Radio sucht uns tolle Musik und bester Laune fahren wir via Barstow, Baker, Primm nach Las Vegas. Die Moturis/Campingworld-Station liegt ziemlich südlich am Las Vegas Boulevard aber ausserhalb der eigentlichen Stadt. Direkt daneben ist die ElMonte-Station. Für uns ist das natürlich ideal da wir damit überhaupt nicht in die Stadt müssen. Gegen 10.30Uhr erreichen wir die Station wo uns Thomas der Stationsmanager bereits erwarten. Die Verträge sind schon ausgefüllt und der Papierkrieg dauert kanpp 15 Minuten.
Schliesslich bringt uns Thomas zu unserem E-23-WoMo. Das E-23 WoMo ist der Nachfolger des R-25. Im Floorplan entspricht er ziemlich genau dem R-25 und auch dem 23/25 von Road Bear welcher aber auf dieses Jahr etwas geändert wurde. Das Chassis ist ein Ford V-10. Der Boden ist mit Kunststoff belegt was zum sauber halten ideal ist. Die Dinette ist etwas grösser als bei Road Bear. 4 Leute können sehr bequem essen. Die Aussentüre hat die bekannten Gasdruck-Stossdämpfer welche sich auch bei Wind bewährt haben. Moturis verzichtet auf Markisen bei allen Modellen, da es immer wieder zu Schäden gekommen ist. (Ich traf im Valley of Fire später Deutsche welche bei ihrem Road Bear WoMo die ganze Markise abrasiert hatten) Das E-23 hat keinen Slide. Das Bett im Heck ist nicht mehr "aufblasbar" hat jedoch eine "Tempur-Schaum"-Matraze und ist äusserst bequem. Interessanterweise sind die Bettenmasse bei der Dinette und im Heck sogar einige wenige Centimeter grösser als beim 26/28 S-Modell. Der Mehrplatz beim S-26 ist also ausschliesslich im Wohnbereich. Bei mehr als 2-3 Personen ist das sicher ein Vorteil. Bei 2 Personen ziehe ich das E-23 immer vor. Die Kits sind von ausgesuchter Qualität und entsprechen dem Road Bear Standard. Selbst die Duschtücher welche wir mitnehmen, hätten wir dieses Jahr gut brauchen können. Wir erhalten z.T. eine 4er Bestückung aber bei den Gläsern sind tatsächlich 2 Wasser und 2 Weingläser an Bord. Dafür sind andere Kleinigkeiten gegenüber Road Bear besser wie z.B. die Beleuchtung des Kellers. Auch die Rundtüre beim Badezimmer (welche Road Bear aber auf dieses Jahr ersetzt) ist qualitativ besser gelöst. Auch hat es neben der Mikrowelle noch immer einen Backofen, was wir schätzen.
Wir verstauen unsere Einkäufe und auch unser Gepäck wird im Keller verstaut. Wir frgen Thomas ob wir das WoMo noch auf dem Vorplatz stehen lassen können - wir wollen ja den Jeep tauschen und bei dieser Gelegenheit im Outlet erste Einkäufe erledigen. Von unseren letztjährigen Einkäufen haben wir als Kundenkarten-Besitzer noch einige Rückvergütungs-Coupons. Immerhin 50$ welche Ende März ablaufen.
Bereits weniger als 1 Stunde nach Eintreffen machen wir uns mit dem Jeep auf den Weg, alles nach Norden auf dem Las Vegas Boulevard. Bereits nach kurzer Zeit sind wir im Car Rental Center und begeben uns direkt zur Choice Line. Dort ernten wir mit unserem Wunsch nach einem Downgrade zuerst etwas verblüffte Gesichter. Aber Kundenwunsch ist alles und der Agent empfiehlt uns als wirklich zuverlässigen 4-WD den Jeep Liberty. Den hatte ich bereits mehrere Male und eigentlich ist das mein Wunschauto. Ich kontrolliere den Meilenstand 13`000 Meilen, die Reifen (tadellos) und vergewissere mich, dass das Modell auch einen zuschaltbaren 4-WD-Low hat. Alles in Ordnung. Ohne Probleme erhalten wir den vollgetankten Wagen womit selbst der grosszügige Tip in Los Angeles kein Verlustgeschäft mehr ist.
Die nächsten 3-4 Stunden verbringen wir in der Outlet-Mall mit ersten Einkäufen. Selbstverstzändlich darf im Food-Court mein geliebtes "Orange-Chicken" nicht fehlen. Gegen 16.00Uhr, wir sind schon lange wach
, brechen wir ab. Wir wollen heute noch ein Lagerfeuer. Wir haben uns entschlossen die erste WoMo-Nacht im Boulder Beach-CG zu verbringen. Den kennen wir und es hat uns immer sehr gut gefallen. Auch die Zufahrt im Konvoi ist sehr einfach da wir nicht durch die Stadt müssen. Also geht es zurück zur Station und ich schwinge mich hinter das Steuerrad des WoMo. Via # 146 - I-215 - Henderson - Lake Mead Parkway und Lakeshore Rd. erreichen wir bald den Lake Mead und bald auch den CG. Der Nachteil ist, dass wir für den Jeep, zusätzlich zum NP-Pass welcher nur fürs WoMo gilt , Eintritt Zahlen müssen. Nun ja, diese 10$ bringen uns nicht um und die Gebühr gilt ja für 7 Tage wenn wir allenfalls noch länger bleiben.
Wir sind froh als wir den CG erreichen. Die Self Pay-Station kommt uns bekannt vor und wir bezahlen gerne die Gebühr fürs Campen
Der CG ist richtig schön und kein Vergleich zum daneben liegenden Lake Mead RV-Resort welches aber Full-Hook-ups bietet, welche z.B. im Sommer oder bei der Abgabe vorteilhaft sind. Der Platz ist recht gut belegt (Samstag) aber wir finden doch noch ein netters Plätzchen
Die Campingstühle werden ausgepackt, das Lagerfeuer entzündet und der Grill eingeweiht. Wir haben uns angewöhnt am ersten Tag nur ein einfaches Essen zuzubereiten. Vreni beginnt nach dem Aperitiv das Gepäck auszupacken und die Betten herzurichten während ich die Grillerei übernehme. Nur kein Stress!
Während des Nachtessens welches wir fleissig mit "Redwood Creek" spülen, beschliessen wir nochmals eine Nacht auf diesem tollen CG zu bleiben und morgen die von Fritz Zehrer empfohlene Wanderung zum Liberty Bell-Arch , dem Colorado Canyon Overlook und allenfalls zu den Hot Springs am Colorado unten zu machen. Wir erzählen Euch morgen wie das gewesen ist.
Herzliche Grüsse,
Fredy
...oder besser gesagt Trinkpause
und mogele mich mal dazwischen!
Schon jetzt am Anfang eures Reiseberichts bin ich ja schwer begeistert, mit welcher Detailtiefe du das schreibst, Fredy! Äußerst kurzweilig zu lesen!
Da sind ja so viele kleine Tipps "versteckt", das hat aber nichts mit Ostern zu tun, oder? Zum Beispiel das Kartonagen-Keller-Orga-Package
finde ich sehr hilfreich und muss ich mir für unsere erste Womo-Tour unbedingt merken, ebenso das Thema "Kundenkarte". Kann man die Kundenkarten eigentlich schon von Deutschland aus beantragen oder muss man das vor Ort machen?
Freue mich aufs Weiterfahren
Gruß Marc
Grandiose Beschreibung ... auch ich als Ersttäter bin über die kleinen Tipps sehr dankbar. Es ist schön, von deinen Erfahrungen zu profitieren.
Genieß dein Bier - ich freue mich dann auf die Fortsetzung :)
Grüße Margit
Liebe Grüße
Margit
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.” - Mark Twain
Immer wieder schön, was zu lesen und direkt die eigenen Bilder vor Augen zu haben. Gerade in der Gegend kenne ich mich ganz gut aus. Die Hot Springs haben wir letztes Jahr nicht mehr gerschafft. Wäre nett wenn du hierüber was zeigen könntest. Man parkt glaube ich nach dem letzten Casino vor dem Hoover Dam und geht dann ab dort zu Fuß. Bei uns war der Bypass nämlich noch nicht offen. Hier ein Bild von damals:
http://cdn.fotocommunity.com/images/Nevada/Las-Vegas/Road-Construction-nearly-finished-a22661607.jpg
Bis später
Richard
@Marc,
die Kundenkarte bekommst du am Service Desk gleich neben dem Eingang. Dauert nur zwei Minuten. ...Hält ein Leben lang
Viele Grüße
Richard
Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.
Hallo Marc und Margrit
USA ist das Land der Coupons, Discounts und Kundenbindungsprogramme. Viele Läden haben solche Kundenbindungsprogramme und bieten ihren "Stammkunden" Vergünstigungen. Andere haben das nicht so z.B. Walmart. Wo es aber solche Kundenkarten gibt, hole ich mir immer eine solche am Customer Service. Das ist eine Sache von 2-3 Minuten und erfreulicherweise laufen diese Karten nicht ab. Ich habe eine ganzes "Visitenkarten-Mäppchen" voll davon. Diese nehme ich jeweils immer mit in die USA und sie werden immer akzeptiert. Manchmal sind die Vergünstigungen ganz ausserordentlich, manchmal nicht der Rede wert. Man sieht das jeweils an den Gestellen wo auf den Preisetiketten 2 Preise aufgeführt sind. Ohne (Kunden)Karte und "with card".
Die Anmeldung kostet nichts und ist mit keinerlei Nachteilen verbunden. Bei uns gehört das quasi zum USA-Urlaub mit dazu. Ich schaue nach dem Einkauf auf den Kassazettel und wenn da steht : "sie haben für 60$ gekauft und total 12.75$ gesavt" freue ich mich wie ein Schneekönig - das ist USA. Der Mensch ist wohl ein "Jäger und Sammler!"
PS unterdessen habe ich oben den Tag beendet
Herzliche Grüsse,
Fredy
Hallo Fredy,
Super Bericht
, DANKE!
Ordnung schaffen mittels Kartons haben wir im letzten Jahr erstmalig genossen, einer unserer Greenhorns hatte die Idee.
Das ist eine super Sache. Auch steht bei uns im Wohnraum ein Karton, dort kommt alles rein, was gerade keinen Platz findet, z.B. Brille, Leatherman, Gürtel, Kabel von irgend einem technischen Gerät, usw.
So habe ich ganz schnell aufgräumt und Peter muß nur im Karton suchen
Herzliche Grüsse Gisela
Hallo ihr Aufräumer,
diese Vorschläge beherzige ich auch sehr gern, denn nichts ist ärgerlicher als in den wenigen Urlaubsminuten nach wichtigen Dingen suchen zu müssen
.
Hallo Fredy,
deine Schilderung ist ja wieder richtig zum Einleben ! Nur weiter so !
Grüße
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
Hallo Fredy,
wenn ich Deine langen Tagesberichte sehe denke ich, man so ein langer Bericht und ohne Bild? Doch wenn ich dann angefangen habe zu lesen komme ich nicht mehr los und vertieft in den Bericht erlebe ich alles mit. Vielen Dank sehr schön geschrieben.
War erstaunt zu lesen, dass die Ladenöffnung bei Vons erst um 5:00 bzw. 6:00 Uhr beginnt. 2008 waren wir bereits um 4:30 Uhr im Walmart, hat Spaß gemacht die wenigen Kunden zu beobachten und die Angestellten die die Regale auffüllten. Dort haben wir bis ca. 6:45 Uhr eingekauft , mussten unseren Alkohol aber bis 7:00 Uhr an der Kasse zurück lassen, damit wir uns nicht vor 7 betrinken
Die Kartonage hat sich, wie Gisela schon schreibt, bei uns inzwischen bewährt, werden wir wieder so machen.
Liebe Grüße Peter
Hallo Fredy,
man bekommt regelrecht fernweh bei Deinen tollen Berichten!
Wir werden für 2012 wieder eine Überführung planen, aber das ist noch sooo lange hin.
Gruß
Senftutgut
Viele Grüße
Knut
Scout Womo-Abenteuer.de
Aus technischen Gründen befindet sich der Rest der Signatur auf der Rückseite dieses Beitrages.