Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Vreni und Fredy mit RV und Jeep unterwegs

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Bernhard
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Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
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Rote Felsen

Hallo Fredy und Vreni,

das ist eine schöne Wanderung zum Einstimmen und Ankommen.

Dass die roten Felsen gleich so tiefrot sein werden,  damit hattet ihr wohl nicht gerechnet Laughing. Hat deine akribische Untersuchung der oberen Canyonteile einen forensisch verwertbaren Anhalt für die Ursache ergeben ?

Trocknet dieser Creek über den Sommer aus ?

Grüße

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

MichaH
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Beigetreten: 24.08.2009 - 15:59
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Wunderbar

Hi Fredy,

 

neben Bernhard`s Bericht ist Deine Routenbeschreibung nun schon die (mindestens) zweite spannende Geschichte hier.

Bei der Beschreibung der Zufahrt zu dem Red Cliffs Recreation Area kam mir die Gegend plötzlich wieder bekannt vor. Dort waren wir 2008 auch für genau diese, Eure Wanderung. Ich kann mich noch an die Durchfahrt unter der I-15 erinnern und auch daran, wie ich hinten von der Leiter des WoMo`s die Höhe prüfte. Ganz nah dran sozusagen und auch ohne diese extreme Vorsicht für`s WoMo nicht wirklich empfehlenswert. Da ist man im SUV relaxter.

Aber die Wanderung war toll! Auch über die Stelle mit dem Seil sind wir gekraxelt. Leider war damals Mitte Mai der Flusslauf schon trocken und nur wenig Restwasser in Tümpeln vorhanden. Das ist schon `ne schöne Gegend dort!

DANKE für Deinen vielen Details!

Freundliche Grüße aus dem Brandenburgischen von Micha

Quality content takes time!

Peter
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Hallo Micha, jetzt haben wir

Hallo Micha,

jetzt haben wir auch die Erklärung für die Blutspuren die Vreni so abgeschreckt haben Smile

Liebe Grüße Peter

 

 

Peter
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Beigetreten: 25.08.2009 - 20:51
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Hallo Fredy, schöne kleine

Hallo Fredy,

schöne kleine Tour , ist dieser Trail am Red Cliff ein Rundweg oder nur einmal hin und zurück?

Eure Fitness ist schon bewundernswertl, das bei Vreni die Vernunft gesiegt hat nach Erblicken der Blutspuren, tut dem kein Abbruch.

Liebe Grüße Peter

 

 

Fredy
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Beigetreten: 21.08.2009 - 14:53
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Red Cliffs Trail

Ich kann diese Gegend wirklich nur empfehlen. Wir waren soweit ich mnich erinnere zum ersten Mal vor 4-5 Jahren dort. Heute stelle ich fest, dass bereits mehrere Foris die Location kennen (wohl auch durch Grundmann und Karin war schon vor mir dort). Trotzdem ist das heute noch so etwas wie ein kleiner Geheimtipp. Bei dieser Gelegenheit erinnere ich mich ans Jahr 2002 wo ich zum ersten Mal in einem USA-Forum (usa-reise.de) mitmachte. In der dort entwickelten Highlight-Datenbank schrieb ich über das Valley of Fire : "es handelt sich noch um einen Geheimtipp. Die meisten Reisenden fahren von Las Vegas direkt in den Zion was schade ist!" Heute ist das ja ganz anders, heute gehört das VoF zum Standard-Programm.

Und so geht es dank beserer Information mit vielen Highlights. Wir waren sicher 10 mal in Page und wussten weder vom Horseshoe-Bend noch vom Antelope Canyon etwas. Heute standen, als wir den Waterhole Canyon besuchten, am Parkplatz zum Horseshoe-Bend sicher 10 WoMo`s und etwa 30 PKW, worauf wir auf den Besuch verzichteten - wobei wir eben schon mehrmals dort waren. Im Waterhole Canyon waren wir praktisch allein. Glücklicherweise gibt es noch so viel zu entdecken - wir können noch viele Reisen "füllen".

@Peter + Bernhard

Der Trail ist ein one-way d.h. man muss auf gleichem Weg zurück. Das Flüsschen wird im Sommer wohl mehr oder weniger trocken. Trotzdem kann bei einem starken Gewitter die Furt so anschwellen, dass man nicht mehr passieren kann und dort hinten blockiert ist. Das Problem beim Kletterfelsen ist, dass das Seil nicht gespannt ist, sondern nur oben befestigt. Wenn man also das Gleichgewicht verliert muss man sich gut anklammern und trotzdem pendelt man am Seil und kann sich am Felsen schon verletzen. Und so wie ich Micha und Kerstin kenne stammt das Blut sicher nicht von ihnen - die klettern wie die GazellenSmile Uebrigens beträgt die Day-use-Fee gerade mal 2$ pro Auto und wenn es wohl auch nicht kontrolliert wird, bitte ich Euch diesen kleinen Betrag zu bezahlen. Das Geld wird für den Unterhalt der Gegend verwendet. (Die Camping-Site ist 8$ inkl. day-use)

Herzliche Grüsse,

Fredy

 

Fredy
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Beigetreten: 21.08.2009 - 14:53
Beiträge: 8032
29. März 2011

Heute ist ein interessanter Tag für die Golffreunde unter EuchWink. Von Mesquite aus hatten wir ja den Golfcourse des Sand Hollow-Resort gebucht. Das ist einfach ein fantastischer Golfplatz. In den letzten 2 Jahren wurde er jeweils zur # 1 der "Public Golf Course" in Utah gewählt. Das Sand Hollow Resort sollte (soll wohl noch immer) zu einer ganz exklusivn Adresse ausgebaut werden. Leider kam die Wirtschaftskrise und heute sieht man dort ganze Parzellen bei denen die Infrastruktur fertig gestellt, aber kein Haus steht. Es ist ein wenig komisch wenn man die Strassen mit Beleuchtung, Stop-Schildern, Wegbepflanzungen sieht, aber kein Haus weit und breit.

Das Clubhaus ist ausgesprochen nobel und der Platz vom Feinsten.

www.sandhollowresort.com/golf/championship-course/

Wenn Ihr Euch die beiden Bilder rechts in den 2 Reihen unten anklickt, könnt Ihr Euch vielleicht vorstellen wie es ist, wenn man auf den roten Felsen steht und den Golfball etwa 160 m. "carry" (Distanz die der Ball fliegen muss ohne den Boden zu berühren) aufs "grün" zu spielen. Emotionen pur! Klappt das nämlich nicht, kann man lange suchenSmile

Das WoMo haben wir auf dem Walmart-Parkplatz in Hurricane abgestellt, da wir nach der Golfrunde noch zum White House-CG bei der Paria Contact-Station fahren wollen. Für Morgen haben wir ja den ersten Tag unser Permit für die Coyote Buttes South.

Wir spielen also ein gemütliche Runde Golf und geniessen die Landschaft und das schöne, warme Wetter. Beide spielen wir gut und mit Glück komme ich ums Golf-Schuhe putzen herum (der Verlierer putzt die SchuheSmile)

Am frühen Nachmittag machen wir uns auf den Weg, biegen in Hurricane rechts ab auf die # 89, lassen das Pipe Springs NM links liegen und erreichen das für uns berühmt-berüchtigte Fredonia (dort habe ich vor einigen Jahren irrtümlich Diesel getankt - aber das ist eine andere GeschichteWink) Von dort dann nach Kanab und weiter auf der # 89 bis rechts die Paria-Contact Station auftaucht. Diese ist zwar bereits geschlossen, aber wir parken das WoMo dort und fahren mit dem Jeep die 2 Meilen Gravel bis zum White House-CG um zu sehen ob noch Sites frei sind. 

www.womo-abenteuer.de/node/797

Es hat zwar einige Zeltler dort, aber es gibt noch freie Sites, was wir wegen des Lagerfeuers möchten (mit dem WoMo kommt man eh nicht an die Site heran). Gross fällt uns aber sofort ein Schild auf. Dort steht, dass campen auf dem Parkplatz nicht erlaubt ist. Das ist neu und für uns nicht so erfreulich. Wir beschliessen daher auf die Paria Canyon Guest Ranch auszuweichen. Die liegt bequem direkt neben der Ranger Station.

Als wir dort eintreffen sind die einfachen Sites von Dauermietern? belegt und nicht gerade aufgeräumt. Wir nehmen deshalb eine Full-Hook-up-Site um all unsere Geräte aufzuladen und anderntags Wasser aufzufüllen. Der Besitzer ist ausgesprochen freundlich, der Platz hingegen wirkt unaufgeräumt und etwas vergammelt. Junge Hundewelpen tollen herum und unsere Site ist voll von ihren Hinterlassenschaften. Das scheint aber nur uns etwas zu störenSmile Dafür bringt uns der Besitzer auf Nachfrage eine Feuerschale und sogar Feuerholz und wir können uns in einer sauberen Ecke gemütlich einrichten. Die Nacht bricht schnell herein und nach dem Grillen und dem Lagerfeuer spannt sich ein klasse Sternenhimme über unseren Köpfen. Morgen geht es zuerst zur Ranger-Station um uns über das weitere Vorgehen zu informieren und bei guter Wetterprognose die Coyote Buttes South zu besuchen.

Es wird eine tolle Wanderung - das kann ich Euch versprechen.

Herzliche Grüsse,

Fredy

 

Gisela
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Beigetreten: 26.08.2009 - 14:49
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Paria Canyon Guest Ranch

Hallo Fredy,

das ist aber schade, dass Ihr den CG so vergammelt vorgefunden habt, (wir hatten ihn ja empfohlen).

Gut, dass der Abend dann doch noch etwas gemütlich war!

PS: Der Golfplatz ist ja klasse!Laughing

Herzliche Grüsse Gisela

 

Hüsch
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Beigetreten: 16.07.2010 - 18:34
Beiträge: 1262
Ich glaube, auf meiner

Ich glaube, auf meiner nächsten Reise kommt das Golf-Gepäck doch noch mit. Es kitzelt irgendwie unter den Fingern und ich habe schon so ein komisches Zucken im rechten Arm. Ich werde nur noch einen ebenso reiselustigen Golfer finden, daran wird es vermutlich scheitern...

Ich lese weiter mit hier, nachdem ich die ersten Seiten nun am Stück gelesen habe. Ich freue mich schon auf den Coyote Buttes Wink

Lieben Gruß Simon

Liebe Grüße

Simon

Janina
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Beigetreten: 25.08.2009 - 23:01
Beiträge: 1495
Schuhe putzen

Liebe Vreni,

ich glaube, da geht was nicht mit rechten Dingen zu! Wenn ich das Thema "Handicap" richtig verstanden habe, müsste doch entweder Fredy von Golfrunde zu Golfrunde enorm besser (und Du enorm schlechter) werden - wovon ich jetzt einfach mal nicht ausgehe... ODER... Ihr müsstet zumindest einigermaßen gleich oft Schuhe putzen. Ich höre aber immer nur davon, dass Du putzen musst. Hast Du mal die vertraglichen Bedingungen mit Deinem Mann überprüft? Ich werde den Eindruck nicht los, dass Dich da einer übers Ohr haut.

Wink

Grüßle, Janina

Fredy
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Beigetreten: 21.08.2009 - 14:53
Beiträge: 8032
Bmerkungren

@Gisela

Der CG auf der Paria Canyon Guest Ranch war schliesslich kein Problem. Wir sind ja erst am Spätnachmittag angekommen. Ich denke auch dass der für die Saison noch nicht in "Schuss" gebracht wurde. Die Freundlichkeit des Besitzers hat dann die "Unordnung" kompensiert. Ich glaube aber schon, dass Ihr (und auch Richard) bessere Erfahrungen gemacht habt.

@Simon und Gisela

Ja die Golfplätze in den USA sind in den roten Felsen einfach ein Traum. Dazu kommt, dass die Preise fürs "Greenfee" (Erlaubnis den Platz zu spielen) z.T. fast unglaublich niedrig sind.Dies gilt vor allem für die "Public"-Plätze, also Plätze die fürs durchreisende Publikum offen sind. In den USA ist Golf ein richtiger Breitensport. Da spielt der Supermarkt-Angestellte ganz selbstverständlich neben dem Manager.

@Janina

Ich möchte jetzt hier nicht über meine Tricks und Fertigkeiten beim Golfen diskutieren. Aber grundsätzlich ist es so, dass vor 41 Jahren als wir heirateten (unglaublich wie die Zeit vergeht) im Schweizer Eherecht festgeschrieben stand : "der Mann ist das Oberhaupt der Familie" und vor dem Zivilstands-Beamten hat Vreni zu diesem Passus "ja" gesagtSmile Vielleicht weiss sie also ganz einfach was sie zu tun hat! (Gut liest Vreni hier nicht regelmässig mitWink)

Herzliche Grüsse,

Fredy