Durch den Generator unseres Nachbarn werden wir um 8 Uhr geweckt. Wir fragen uns, wozu benötigt man morgens Strom? Da es sehr kalt ist, machen wir erst einmal die Heizung an und warten mit dem Aufstehen, bis es warm ist. Leider fehlt heute die Sonne, es ist stark bewölkt und auch entsprechend kalt.
Mit dem Shuttle geht es dann zum General Sherman. Für ein Foto von uns vor dem Baum müssten wir uns in eine lange Schlange einreihen, also lassen wir das. Wir laufen den Congress Trail und sind erschrocken über die vielen Sequoias mit Brandnarben. Manche sind so groß, dass wir uns wundern, dass sie überhaupt noch leben und dabei auch noch große Kronen haben. Der Trail ist sehr beeindruckend und auch recht einfach zu laufen. Es ist alles asphaltiert.
Mit dem Shuttle geht es weiter zum Giant Forest Museum und von dort auf den Big Trees Trail. Diesen mag ich besonders, weil er so friedlich wirkt wegen des vielen Grüns in der Mitte. Durch die Informationstafeln erfahren wir viel über die Sequoias.
Beim anschließenden Besuch des Visitor Centers sehen wir uns einen Film über Bären an, der sehr informativ ist.
Den Rest des Nachmittags verbringen wir am und im Womo. Ein Nachbar kommt vorbei und möchte wissen, ob wir mit Roadbear zufrieden sind. Es stellt sich heraus, dass er Schweizer ist und lädt uns für den Abend zu einem Bier ein. Wir revanchieren uns mit den Lebensmitteln, die wir für die nächsten Tage nicht mehr benötigen und mit Eis für die Kinder. Es wird ein sehr netter Abend an einem wärmenden Feuer.