Samstag 20.08.2016
Muffins und Wasser, das war unser Schnellfrühstück – um halb acht standen wir schon am Hoteleingang und da war er schon, unser Road Bear Shuttleservice, sogar deutschsprachig.
Dann ging alles sehr schnell, Papiere fertigmachen und ab zum Fahrzeug. Wir bekamen genau, was wir gebucht hatten, kein upgrade – schade!
Unser Modell ist ein Leprechaun, 25,5 foot, den wir Lepra Juan, oder kurz Juan, getauft haben. Hoffentlich fallen ihm nicht wie einem Leprakranken nach und nach die wichtigsten Teile ab.
Das Resteregal war zunächst noch recht leer, aber die Rückgeber brachten einige interessante Dinge mit, vor allem freute ich mich über den kleinen Gasgrill, den ich einem Mann direkt aus der Hand übernehmen konnte.
Wir rollten langsam vom Hof und zunächst ging es zum WalMart. Vier Einkaufswagen später und 313 $ ärmer kamen wir wieder raus – eine Pfanne (5$) und ein Wok (7$) waren auch dabei.
Beim dortigen McDonalds haben wir auch gleich mittags gegessen.
Weil wir einigermaßen früh dran waren, sind wir nicht den direkten Weg ins Valley of Fire gefahren, sondern haben einen Abstecher zum Hoover Dam am Lake Mead gemacht.
Der Hoover Dam wurde in den 30er Jahre gebaut und sollte u.a. als Wahlwerbung für den gleichnamigen Präsidenten dienen (der Damm wurde nach dem Präsident benannt, nicht umgekehrt), hat aber nicht geklappt, er wurde nicht wiedergewählt. Die Staumauer ist 220 Meter hoch, 379 Meter lang und 13 - 201 Meter dick. Sie staut den Colorado River zum 640 km² großen Lake Mead.
Einen Parkplatz haben wir nur mit Mühe und nur ganz oben bekommen, das Runterlaufen bei der glühenden Hitze war kein Spaß. Direkt auf dem Damm verläuft übrigens die Staatsgrenze Nevada/Arizona, so dass es auch zwei Zeitzonen gibt. Ich glaube aber, die Uhren gingen falsch.
Ein beeindruckendes Bauwerk! Auch beeindruckend, aber auf eher schockierende Weise – wie tief der Wasserspiegel liegt, genau zu erkennen am Farbwechsel. Wieviel mag allein Las Vegas abzapfen?
Den gleichen Weg bis Las Vegas zurück und dann weiter durch ödes felsenreiches pflanzenarmes Land bis zum State Park Valley of Fire. Den Namen hat der Park eigentlich, weil die roten Felsen in der Sonne glühen, aber vielleicht auch von der Hitze. Wir suchten uns eine schöne Site vor der bizarren Kulisse aus, markierten sie mit unserem Campingtisch und machten uns dann zunächst wieder auf den Weg zum Scenic Drive.
Den Trail zum Rainbow Point machten wir nur halb, aus Zeitgründen. Dafür waren unsere Schuhe ganz voll mit Sand. Wir wollten noch zur Firewave, die im Grundmann Reiseführer beschrieben ist, fanden sie auch, allerdings war die Sonne inzwischen hinter den Felsen verschwunden, deshalb glühte die Wave nicht mehr. Sah aber trotzdem sehr schön aus, mit ihrem Streifenmuster. Getroffen haben wir dort nur Deutsche, wahrscheinlich alle mit dem gleichen Reiseführer.
Bis wir zurück auf dem Campground waren, war es beinahe finster, bis Kathrin und ich gekocht hatten(Chili con carne + Brot + SourCream) war es stockfinster. Also „blind eating“ in unserer Sitzecke, denn die Kerze wollte bei dem starken Wind auch nicht brennen. Ab und zu flog ein Stück Brot nach links weg, dafür wehte von rechts eine Ladung Sand auf den Teller. Noch immer war es sehr, sehr heiß!
Dementsprechend schlecht habe ich geschlafen, genauer gesagt, gar nicht...
Hallo Laine
Wir haben den Leprechaun, 25,5 foot bereits 2x überführt und waren damit immer sehr zufrieden. (2 Personen)
Bei den Schlafplätzen müsst ihr sicher den Esstisch umbauen!
Weiterhin gutes Wetter und viele positive Erlebnisse.
Liebe Grüße
Werner
Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“ (Goethe)
Hallo Laine
bei der "halben" Wanderung zum Rainbow Point habt -ihr finde ich- nicht sooo viel versäumt. Ein netter Trail aber ohne abschließenden tollen Ausblick. (das gefällt uns immer gut
)
Die Wave ist schon toll, aber bei uns war das Wetter nicht so toll und daher die Eindrücke und Fotos nicht ganz so eindrucksvoll wie bei Sonnenschein und blauem Himmel. Hatte aber den Vorteil, dass der Weg dorthin nicht so heiß war.
Wir sind anschließend noch den White Dome Trail gegangen. Falls es dich interessiert, kannst Du hier nachlesen.
Windböen am Atlatl Rock CG kennen wir auch....ratzfatz fliegt aus heiterem Himmel alles weg was nicht festgemacht ist. Daher dann auch kein Lagerfeuer
Wir waren 4 Woche mit Pickup+Wohnwagen unterwegs.Falls es Dich interessiert:
https://www.womo-abenteuer.de/reiseberichte/geniesser66/4-wochen-suedwesten-suvwohnwagen-ab-bis-phoenix/anreise
VG Gabi
Viele Grüße Gabi
Wir haben uns in unserem Wohnmobil zu viert sehr wohl gefühlt. Vom Platz her war es gerade richtig.
Die Kinder waren im Alkoven untergebracht, mein Mann und ich haben uns das hintere Doppelbett geteilt. Umgebaut haben wir nur zwei Mal probehalber, dann war uns das "Gewerch" zu groß.
Hi Laine,
das Vof war in diesem Sommer auch unsere erste Nacht nach LAS und wir hatten die 120 Grad in Vegas
. Wir waren dieses Jahr im Zelt unterwegs. Da hat man nicht dann die ganze Nacht die Hitze auch noch von unten ... an Schlaf war für mich auch nicht zu denken....
LG Mike
Liebe Grüße, Mike
Experience!
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