Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 63-67 San Francisco

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Simi
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Beigetreten: 02.02.2014 - 11:08
Beiträge: 31
Tag 63-67 San Francisco
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Gefahrene Meilen: 
58 Meilen
Besuchte Highlights: 
Fazit: 
Wir geniessen wieder einmal das Grossstadtleben

 

San Francisco (22.06.14-27.6.14)

 

Wir fahren über die Golden Gate Bridge (kostet je 7.-$ und muss vorher Online bezahlt werden, oder innert einer Frist von 30Tagen nachträglich, ansonsten riskiert man eine Busse und je nach Vermieter der Wohnwagen kann die Gebühr auch noch happig aussehen).  Der Verkehr auch weiter Südlich auf der Nr. 1  nach Pacifica ist stärker als erwartet. Teilweise sind die Strassen relativ eng. Aber es geht alles gut. Der eine Roadbear-RV hatte da weniger Glück, denn er musste auf der Goldengatebridge abgeschleppt werden. Sicher kein schönes Erlebnis. Wie in Grossstattnähe nicht anders erwarten, sind die Sites auf dem Camping eng aber nicht sehr schön, dafür direkt am Meer. Diese Seite von S.F. ist aber bekannt für Nebel (auch im Sommer) Das Wetter hier ist wirklich nicht gut. Wir machen einen Einkauf zu Fuss im nahe gelegenen Supermarkt. Am frühen Abend gaffen wir alle noch etwas fern. Das erste Mal im Camper in unserem Camper. Das schöne an dieser Site ist, dass man das Meer rauschen hört. Wir bestellen Online Tickets für den Bus (Hop on/off) und für ein Baseballspiel in San Francisco.

Nach dem Frühstück fahren wir mit unserem Mietwagen nach Downtown S.F. Nähe Chinatown (Sacramento/Vallejo) können wir für 18$/Tag parkieren. Wir haben die Map im Camper gelassen und wissen nun nicht genau, wo der Busstop ist. Ich habe im Kopf, dass im Chinatown/Business Destrict ein Busstop ist. Deshalb durchqueren wir das Chinatown zu Fuss. Uns hat ehrlich gesagt noch kein Chinatown, egal wo wir waren, gefallen. Auch dieses Mal nicht. Unsere kleine Maus, musste dringend auf das Klo. Ich habe nett in einem Restaurant gefragt, ob wir die Toilette benutzen dürfen, ich würde auch etwas dafür zahlen. Wir wurden dann auf die Strasse gesetzt. Nicht dass es ein Verständigungsproblem gewesen wäre, denn sie haben englisch gesprochen. Für einen Bruchteil einer Sekunde habe ich mir noch überlegt, ob ich meiner Tochter erlauben soll, vor dem Restaurant so mal hin zumachen. Natürlich hab ich das nicht gemacht und bin mit meiner Tochter unter dem Arm durchs ganze Chinatown gerast und hatte im Business Destrict im Starbucks Glück und die Kleine konnte sich endlich erleichtern. Nach einigen „falschen“ Bussen finden wir nun doch den Richtigen.

 

Bei der Fishermanswarf erhalten wir dann die bestellten Tickets. Wir starten dann auch gleich die Bustour. Die Guides der Touren erzählen aber hauptsächlich von ihren „Movies“. Wir geniessen die Fahrt und steigen nach 1 ½ Stunden aus. Hier ist es sehr touristisch. Viel mehr als noch vor 15 Jahren. In einem Fischrestaurant essen wir aber dann besser als erwartet. Doch nicht nur eine Abzocke. Leider sind alle Seelöwen weiter südlichgezogen zum brüten. Diese kommen erst Ende August zurück. Upps; wir haben den Kindern von den vielen Seehunden erzählt, die wir damals hier gesehen haben. Nur waren wir dazumal im April dort. Wir schlendern etwas am Pier entlang und sehen den Strassenkünstlern zu. Wir kaufen ein paar Ansichtskarten bei einem Chinesen und siehe da, er will meinen Mann mit dem Rückgeld bescheissen. Da wir diese Erfahrung bereits im Chinatown in NY gemacht haben, war mein Mann aufmerksam. Auch mir ist das etwas „komische“ Benehmen aufgefallen. In einem Drachenladen decken wir uns dann schliesslich mit Souveniers ein. Hier sicher etwas teuerer als sonst wo, doch haben wir danach nirgends mehr so schöne Windräder gesehen. Da das Licht heute gut ist, fahren wir gegen Abend noch über die Golden Gate Bridge zum „Headlands“ Aussichtspunkt. Nun ist es toll. Die Kinder sind aber langsam müde, es wird Zeit zurück auf den Campingplatz zu gehen.

Nach dem Frühstück fahren wir gleich wieder zum Parkplatz, den wir Vortags bereits benützt haben. Dann steigen wir gleich in den nächsten Tourbus. Beim Alamo Square steigen wir aus. Leider sind 2 von den 6 bekannten Häuser wegen Revisionsarbeiten „eingekleidet“. Beim Spielplatz verweilen wir eine Weile und die Kinder toben sich aus. Unser nächster Stopp mit dem Bus ist in den Haight/Ashbury, dem Hippie-Viertel. Danach wieder weiter über die Golden Gate Bridge. Die wollen wir ja auch von nah sehen. Wir nehmen ein Picknick zu uns beim Vista Point und laufen danach etwas über die Brücke. Der Verkehrslärm ist aber enorm, deshalb entscheiden wir uns nach kurzen Metern wieder zurück zum Bus zu gehen. Beim Union Square ist unsere nächster Stop und hier erhoffen wir uns ein feines Restaurant zu finden. Wir landen im „Daily Grill“ und das Essen ist vorzüglich. Gleich neben an gibt es einen SF Giant Shop. Dort darf unser Sohnemann sich einen Baseballhandschuh aussuchen. Das hat er sich mit dem Urlaubs-Batzen von den Grosseltern gewünscht. Es wird langsam spät und wir fahren bei schönem Wetter in Downtown zurück nach Pacifica; im Nebel!

Wieder ist in Pacifica dichter Nebel und es hat in der Nacht sogar geregnet. Das sind wir uns gar nicht (mehr) gewöhnt. Wir machen heute einen Teil des 49 Miles Drive. Am Grissy Field parkieren wir und spazieren etwas im Park. Die Kinder können mit den Trotties fahren. Wir nehmen es gemütlich und geniessen etwas die Ruhe am Strand und gönnen uns einen Kaffe an der Marina. Nun geht es weiter zum Russian Hill. Es hat viele Leute. Da wir bereits mal auf dem Turm waren, geht es bald weiter. Da die Männer heute an das Baseballmatch nach Downtown gehen, fahren wir vor der Rushhour zurück zum Camping. In der Nähe des Supermarktes holen wir uns Mexikanisches essen. Die Tickets für das Baseballmatch kosten nur $30, das Parkieren beim AT&T Park aber $35.--. Was für eine Abzocke für 3 Stunden parkieren. Was solls, unser Sohn war begeistert, doch er zieht Eishockey und Fussball immer noch vor. Übrigens, SF verliert gegen Cincinati 3:2. Ein Erlebnis zwar, aber Baseball ist für uns Europäer schon  eher langweilig. 

 

 

Wir geniessen die Zeit in San Francisco. Es ist wirklich eine tolle Stadt. Wir hätten jeweils abends auch gerne etwas mehr von der Stadt erlebt. Doch konnte man nicht nur bei den Kindern die Müdigkeit jeweils ansehen. Deshalb waren wir meistens am Abend auch nicht zu spät beim Wohnwagen.

Nun freuen wir uns aber auf den Küstenabschnitt Richtung L.A.

Liebe Grüsse

Simi