Napa Valley (12.06.14)
http://www.parks.ca.gov/?page_id=477
Wir nehmen es heute gemütlich und starten langsam in den Tag. Nach einem reichhaltigen Frühstück geht es weiter Richtung Napa Valley. Unterwegs in Vacavill gehen wir im Premium Outlet einkaufen. Danach geht es weiter und wir fahren das Napa-Valley entlang. Die Gegend wird immer vornehmer und bald säumen nur noch Wein-Reben den Weg.
Im State Park bei St. Helena erhalten wir nicht unseren vorreservierten Platz. Wir nehmen es gelassen und begnügen uns mit dem zugewiesenen Platz. Auf dem von uns eigentlich vorreservierten Platz ist ein riesiges Chaos. Uns schwant Übles und leider behalten wir recht. Als die Familie „Flodders“ zurückkehren wird es laut; sehr laut. Es stellt sich heraus, dass diese Leute 3 Sites rund um uns herum haben. Es wird richtig unangenehm. Während wir auf unsere Site ein Picknick machen, laufen sie ständig über unsere Site. Es wird geschrien, gerülbst, gespuckt uns so weiter. Mein Mann geht zum Host und wir erhalten glücklicherweise einen anderen Platz etwas weiter weg. Hier hören wir die Familie zwar trotzdem, aber nicht mehr so störend. Wir haben nun keine Lust mehr nach St. Helena zu fahren. (Es gibt sogar vom State Park ein Shuttletaxi, das man bestellen kann.) Wir gehen, noch etwas spazieren. Leider hat die Poolanlage bereits geschlossen. Unsere Kinder macht es aber Spass mit Ihren Trottis herum zu kurven. Abends wollen wir eigentlich draussen essen, doch leider hat es uns einfach zu viele lästige Wespen.
Willits (13.06.14-15.06.14)
http://koa.com/campgrounds/willits/
Wiederum schlafen wir etwas länger und gehen es ruhig an. Wir fahren die Strasse weiter im Nappa Valley und durchqueren auch das Sonoma Valley. Weingut an Weingut reiht sich aneinander. Die Gegend hat auch viele Radfahrer. Das würde uns auch sehr gut gefallen. Aber bald erreichen wir den Hwy 101/Reedwod Hwy. Es ist wieder einmal Wochenende und zusätzlich „Fatherday-Weekend“ weshalb wir online an der Küste keinen Campingplatz gefunden. Deshalb übernachten wir halt in Willits. Aber auch dort ist der Campingplatz voll ausgebucht und das in einem 5'000 Seelendorf. Es befinden sich vor allem viele Amerikaner auf dem Campingplatz. Abends gibt es sogar Freilandkino. Trotz viel Betrieb ist es in der Nacht sehr ruhig.
Der Tag beginnt wie immer sonnig, doch mit leichten „Schleierwolken“!!!!. Die Kinder finden den Campingplatz toll, denn es gibt viele Attraktionen für die Kinder. Das Schwimmingpool, das Wasserspiel, der grosse Spielplatz, Minigolf, Streichelzoo oder sogar Fischen sind hier angesagt. Für uns so richtig erholsam, da die Kinder für sich alleine spielen können und den ganzen Tag herumtollen so dass sie am Abend ohne Wiederrede müde ins Bett fallen und schnell einschlafen.
Wir sind bereits früh auf und wir nehmen im „Lumber Jack“ eine echte Holzfäller-Mahlzeit ein!! Es hat bereits sehr viele Biker unterwegs. Vor dem Dinner stehen viele Harley Davidsons. Danach geht es den Redwod Higway Richtung Norden entlang.
Wahnsinn; im Minutentakt kommen uns Motorradfahrer entgegen. Es scheint, am Vaterstag fahren alle Männer quer durch die USA. Die Gegend ist sehr hügelig und es gibt zunehmend mehr Wald. Ein kleiner Umweg führt uns zu der „Avenue of the Giant“. Teilweise ist es mit den riesigen Redwoods ziemlich dunkel. Der Abstecher lohnt sich definitiv. Danach kommen wir durch das Städtchen Eureka, eine Holzindustrie-Stadt. Die Gegend scheint eher arm zu sein und es gibt viele Penner.
Patrick’s Point State Park
Am Patrick’s Point State Park beziehen wir unsere Site inmitten im Wald. Wir machen einen Spaziergang an die Algate Beach, welche bekannt für Ihre fossilien Steine ist. Da Meer ist rauh und es ist sogar bewölkt!!??!!. Die Temperaatur sinkt rapide, sobald die Sonne weg ist. Wir machen nicht nur das Lagerfeuer, weil es uns gefällt; nein es ist das erste Mal, dass wir froh sind um die Wärme.
Die Nacht war nicht so kalt wie erwartet, aber es scheint dafür wieder die Sonne. Wir entscheiden uns gegen den nahegelegenen Redwood, sondern wandern hier im State Park. Der Wanderweg geht hauptsächlich dem „Rim“ entlang und es gibt verschiedene Abzweiger zum Meer hinunter oder zu Aussichtspunkten.
Die Vegetation hier ist wieder sehr grün, viele Bäume, Moos und Farne säumen den Weg. Immer wieder haben wir aber Blick zum Meer. Am Palmer’s Point machen wir Halt und nehmen zur Stärkung etwas zu uns. Danach steigen wir die steilen Stufen zum Meer hinunter mit der Hoffnung Seelöwen zu sehen. Leider ist gerade Flut, und nur einige liegen auf den vorgelagerten Felsblöcken. Zurück zur Campsite geht es via Visitor Center. Übrigens, hier ist die äusserste Kante der riesigen tektonischen Platte, die Californien immer noch bewegt. Am Lagerfeuer wärmen wir uns, denn trotz Sonne ist die Temperatur zunehmend kühler.