Heute heisst es alles zusammenpacken und weiterfahren. Wir haben es nicht eilig, deshalb frühstücken wir noch in aller Ruhe und geniessen nochmals die letzten Sonnenstrahlen.
Doch irgendwann müssen wir wohl oder übel zusammenpacken und antrailern. Das geht immer besser und gegen 9 Uhr fahren wir los. Und da wir uns inzwischen so an die Nevada/Arizona-Zeit gewöhnt haben (Aufstehen, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, wann wird es dunkel?) und zumindest meine Uhr auch etwas umständlich zum Umstellen ist, beschliessen wir in dieser Zeitzone weiterzuleben. Als keine Anpassung an die Utah-(Sommer-)zeit! Was wird überbewertet? Genau - Zeitzonen
.
Auch wenn das jetzt nicht der schönste Platz ist, so haben wir uns trotzdem wohl gefühlt und als Ausgangspunkt für all unsere Aktivitäten war er eigentlich ideal. Wir haben es die letzten Tage auch genossen, den Trailer stehenzulassen und nur mit dem Jeep unterwegs zu sein. Daran kann man sich gewöhnen…. . Aber man macht auch Meilen: Über 500 Meilen sind hier in der Ecke zusammengekommen .
Und nach der Entscheidung von Amy, keine reinen Camper mehr anzunehmen sehen wohl die neuen Gäste hier so aus .
Das letzte Mal fahren wir durch Page, dann geht es am hässlichen Kraftwerk weiter. Wir sind immer noch unschlüssig, ob wir nicht doch noch den Canyon X besuchen sollen. Wir wollen das mal davon abhängig machen, wie voll der Parkplatz ist und ob wir da überhaupt eine Wendemöglichkeit hätten. Also fahren wir gaaaaanz langsam an die Einfahrt heran und da wird uns die Entscheidung ganz schnell abgenommen – eine "Stufe" zwischen Strasse und Parkplatz. No chance mit unserer nicht vorhandenen Clearance . Somit hat sich diese Frage ganz schnell von ganz alleine erledigt
.
Die restliche Strecke ist eher langweilig und so sind wir ganz froh, als wir gegen mittag am Monument Valley ankommen. Das letzte Mal waren wir im Gouldings Campground und haben von dort aus verzweifelt versucht, einen schönen Blick auf die Buttes zu werfen . Deshalb haben wir mit dem Monument Valley noch eine Rechnung offen und deshalb haben wir es dieses Mal nochmals mitreingenommen.
An der Entrance Station bezahlen wir unseren Obulus in Höhe von 20 US$ pro Fahrzeug – ganz schön happig - bekommen aber wenigstens eine Übersichtskarte des Parks und fahren gleich weiter zum Campground – am Visitor Center drängeln sich schon die ganzen Bus- und Tagestouris: Nichts für uns .
Wir haben schon vor Monaten einen Platz auf dem Campground reserviert und haben so früh am Tag noch freie Auswahl – und entscheiden uns für die 20 – mit schöner Aussicht auf die Buttes.
Aber auch hier hat es jede Menge Bumper und wir müssen unseren Trailer wieder wie rohe Eier darüber fahren – das ist nicht lustig .
Der Platz selber hat eigentlich nicht viel zu bieten: Gravel, eine Sitzgruppe, kein Strom, kein Wasser, kein Lagerfeuer. Mit einem Code hat man Zugang zu sauberen Duschhäuschen und am Office gibt es WLAN.
Was hier aber zählt ist die unschlagbare Aussicht .
Wir relaxen ein bisschen und dann fahren wir los. Mit dem Jeep können wir natürlich den Seventeen Mile Drive selber fahren – und das war der zweite Grund, weshalb wir hier nochmals Halt gemacht haben - und in der Parkkarte ist der Drive mit allen seinen Aussichtspunkten erklärt.
Der Seventeen Mile Drive ist - wer hätte es gedacht - eine 17 Meilen lange dirtroad und hat elf Viewpoints, die wir natürlich alle abfahren.
Wow, der Drive ist einfach der Hammer. Es macht richtig Spass den Drive zu fahren und all die Haltepunkte anzufahren. Die geführten Jeep-Touren gehen noch weiter in das Gebiet hinein - für Selbstfahrer ist das nicht erlaubt - dafür müssen die aber auch den ganzen Staub schlucken .
Nach etwa 3 Stunden sind wir dann wieder am Campground Aber wir haben immer noch nicht genug - Bierchen mit Aussicht
Und dann geniessen wir das tolle Naturschauspiel – den Sonnenuntergang .
Wir können gar nicht genug davon bekommen .
Wow – das hat sich wirklich gelohnt und sind nun auch mit dem Monument Valley wieder mehr wie versöhnt .
Hi Nina,
die Aussicht ist schon der Hammer! Ich könnte mich heute noch ärgern, dass wir vor sieben Jahren auf dem Gouldings CG waren und nicht auf dem damals noch existierenden Mitten View CG. Damals haben wir gekniffen, weil es dort keinen Strom für die Klimaanlage gab und es war so unsagbar heiß im August...
Klasse Bilder von eurer Tour durchs Valley, das macht natürlich Spaß, wenn man dafür das richtige Fahrzeug hat!
Liebe Grüße
Elli
Scout Womo-Abenteuer.de
Hi Nina,
wir werden im Sommer zahlreiche eurer Highlights auch besuchen. Auch das MV steht bei uns auf dem Plan. Wiedereinmal tolle Bilder! Das erhöht meine Vorfreude!
Jetzt beginne ich doch über den Canyon X nachzudenken. Soviel teurer als die Antelopes ist der dann wohl gar nicht.
es War schon ok an der Leiter umzukehren. Vom Waterholes Canyon habt ihr das beste gesehen und oben war es bei uns zu heiss, der Arch süß.
LG Mike
Liebe Grüße, Mike
Experience!
Scout Womo-Abenteuer.de
Sagenhaft schöne Fotos von den Buttes ? Toll so eine Jeep Fahrt durchs MV
Liebe Grüße
Matthias
Scout Womo-Abenteuer.de
Südwesten USA in 5 Wochen Herbst 2014
Hi Nina,
kann mich nur anschließen, herrlich eure Bilder! Schon klasse mit dem Jeep zwischen den Buttes zu fahren, das würde uns auch gefallen!
Liebe Grüße,
Beate
Unser Reiseblog 5Jahreszeiten
Hallo Nina,
schöne Erinnerung an unsere passive Jeep-Fahrt durch das Valley ! Ist auch schon wieder 11 Jahre her
Grüße
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
Hallo zusammen,
schön, dass euch der Bericht, die Bilder gefallen - dankeschön
Elli, dann verstehst Du, was ich mit der noch offenen Rechnung meine
. Aber Strom für Klima ist im August einfach ein Argument, das nicht überbewertet ist
.
Wir haben unterwegs ein Paar getroffen, die im Antelope und im Canyon X waren. Antelope scheint wirklich total überlaufen zu sein, Massenabfertigung. Und das im April! Während sie im Canyon X eine kleinere Gruppe waren und viel Gelegenheit hatten zu fotografieren. Beide sollen toll sein.
Danke, jetzt wissen wir, dass wir nicht wirklich viel verpasst haben
.
Uns ist zum Teil wirklich erst während der Planung aufgefallen, was man mit dem Jeep unterwegs noch alles "anstellen" kann. Zum Beispiel eben solche Scenic Drives selber fahren
. Wir fanden es einfach nur toll. Vor allem eben das Monument Valley.
Bleibt gesund :-)
Nina
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi