Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 11 – Auf nach Sanibel Island

4 Beiträge / 0 neu
Letzter Beitrag
Freeriderz
Bild von Freeriderz
Offline
Beigetreten: 23.06.2017 - 22:45
Beiträge: 326
Tag 11 – Auf nach Sanibel Island
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
Freitag, 30. März 2018
Gefahrene Meilen: 
200 Meilen

Tag 11 – Auf nach Sanibel Island

Datum: 30.03.2018
Gefahrene Meilen: 200mls
Unterkunft: Periwinkle Park & Campground, Sanibel Island, Florida

 

Vor dem Sonnenaufgang klingelte auch heute unser Wecker und wir machten uns direkt auf zum Anhinga Trail. Nach wenigen Minuten Fahrt parkierten wir auf dem absolut leeren Parkplatz und liefen auf den Trail. Auf dem Boardwalk war absolut nichts los, dafür umso mehr im Wasser und Gestrüpp.

 

Uns wurde nicht zuviel versprochen, während die Tiere tagsüber einfach nur faul in der Gegend herumliegen, sind sie nachts/morgens umso aktiver. Das Highlight an diesem Morgen war ein Alligator, der direkt am Boardwalk seine Beute verspeißte!
Viele der folgenden Fotos sind Screenshots von Videos, ich bitte deren Qualität also zu entschuldigen!

  

 

Als dann immer mehr Alligatoren ihre Ausruhposition für den anstehenden Tag außerhalb des Wassers eingenommen haben, machten auch wir uns auf den Weg. Fazit zum Anhinga Trail: Tagsüber bekommt man auf dem Anhinga Trail einen großen Teil der Flora und Fauna geboten allerdings würden wir jedem empfehlen die Zeit aufzubringen, auch mal in der Morgendämmerung hier vorbeizuschauen um einige der Tiere in Action zu erleben.

Klar können wir jeden Touristen verstehen, der aufgrund begrenzter Zeit nur wenige Stunden in den Everglades verbringt und nicht wirklich in die Natur eintauchen kann, allerdings haben uns die vielen Tage in diesem Park wirklich geholfen diesem Naturwunder die Bewunderung entgegenzubringen, die es verdient. Die Everglades sind viel mehr als nur ein großes Zoogehege! Man muss vielleicht etwas abseits der ausgetretenen Pfade gehen, um die Faszination zu spüren, aber für uns hat sich jede Minute hier gelohnt! In den Everglades gibt es keine tiefen Canyons, hohen Berge oder weiße Sandstrände, sie mögen auf den ersten Blick auch öde und langweilig wirken. Wenn man sich aber auf diese Natur einlässt und ihr die Zeit und Aufmerksamkeit gibt wirken zu können, dann findet man hier ein ganz besonderes Fleckchen Erde! Das Durchhuschen und Abklappern von Shark Valley und Anhinga Trail wird dem Park nicht gerecht. Wer also die Zeit aufbringen kann, sollte hier definitiv mehr als nur einen Tag verbringen.

Nun verließen wir endgültig diesen Teil des Parks und machten uns auf nach Homestead. Wir frischten unsere Vorräte nun schon zum dritten Mal im dortigen Walmart auf und danach ging es in Richtung Sanibel Island.
Obwohl das Shark Valley auf dem Weg liegt, haben wir dort keinen Stop eingelegt. Viel mehr Everglades als die vergangenen Tage geht nicht! Beim Vorbeifahren haben wir aber festgestellt, dass es rund um den Tamiami Trail wesentlich touristischer zugeht als im Süden des Parks. Rund um das Flamingo Visitor Center waren selten mehr als 5 Fahrzeuge auf den Parkplätzen, hier platzten die Parkplätze aus allen Nähten. Dies bestärkt auch nochmal unsere Meinung, dass die meisten Touristen sich auf der Durchreise von der Golf-Küste nach Miami mit dem Shark Valley und dem Anhinga Trail begnügen.

 

Für den Weg nach Sanibel Island haben wir uns bewusst dazu entschieden nicht die Interstate zu befahren, sondern an der Küste entlang über den Estero Blvd. Im Nachhinein würden wir dies vermutlich nicht mehr so machen, da man auf dieser Strecke viel Zeit im Stop&Go-Verkehr verliert. Wenn man wirklich viel Zeit hat, lohnt sich das vielleicht. Ansonsten würde ich die Interstate empfehlen und die gewonnene Zeit lieber auf Sanibel Island verbringen.
Bevor wir auf die Brücke nach Sanibel Island gefahren sind, haben wir uns die Insel und Brücke erst einmal von dem Bowditch Point Park aus angeschaut. Von dort hat man einen schönen Blick auf Sanibel Island und Fort Myers Beach.

  

Nach der Ankunft auf Sanibel Island haben wir dann nur noch unseren reservierten Zeltplatz bezogen und den Rest des Abends entspannt.

Trakki
Bild von Trakki
Offline
Beigetreten: 24.11.2011 - 17:05
Beiträge: 7600
RE: Tag 11 – Auf nach Sanibel Island

Hi Jan,

der Anhinga Trail abends und morgens, alles richtig gemachtyes. Bei uns hat ein Ali am Morgen sogar gebrüllt. Wow, was für ein Erlebnis.

Mit Shark Valley habt ihr m.E. nicht viel verpaßt.

Sanibel hat uns sehr gut gefallen, mal sehen wie es euch ergeht.

Herzliche Grüße

Sonja
 

Trakki.Reisen

robbelli
Bild von robbelli
Offline
Beigetreten: 07.09.2012 - 07:53
Beiträge: 8624
RE: Tag 11 – Auf nach Sanibel Island

Hi Jan,

ach ja, der Periwinkle Trailer Park... Das war für uns eher ein "Schock"- Campingerlebnis im Zelt, verglichen mit den bis dato nur aus Europa bekannten Campingplätzen.

Hätten wir nicht irgendwann einen RV Urlaub in den Staaten gemacht, und die Campingsituation besser einschätzen gelernt, wäre dieses Land womöglich für uns fürs Zeltcamping nie wieder in Frage gekommen. Was wäre das schade gewesen!

Auf Sanibel Island hatten wir einen Kälteeinbruch. Silvester / Neujahr so um die 2°C, brrr. Waren wir nicht gerade optimal darauf vorbereitet indecision.

 

Beeindruckende Alligatorfrühstücksbilder.

Liebe Grüße

Elli
Scout Womo-Abenteuer.de

Freeriderz
Bild von Freeriderz
Offline
Beigetreten: 23.06.2017 - 22:45
Beiträge: 326
RE: Tag 11 – Auf nach Sanibel Island

Hallo Sonja,

ja, der Anhinga Trail am Morgen war eines unserer Highlights! Und in der Ferne haben auch wir immer wieder "Gebrüll" gehört. Wir sind auch davon ausgegangen, dass es sich dabei um Alligatoren handeln muss!

 

Hallo Elli,

ehrlicherweise haben wir nichts negatives von dem Platz zu berichten. Klar, er ist nur Mittel zum Zweck und landschaftlich nicht reizvoll, allerdings war der Platz und die sanitären Anlagen sauber und die Waschmaschinen haben auch ihren Job erfüllt. Was ist euch denn negativ in Erinnerung geblieben?
Das Wetter hat am ersten Tag auf Sanibel Island auch bei uns nicht ganz mitgespielt, wodurch der Eindruck von der Insel direkt mal getrübt wurde. Am zweiten Tag war dann aber wieder perfektes Badewetter! smiley