Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

18 - Monterey

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Nicole75
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Beigetreten: 19.01.2017 - 17:02
Beiträge: 51
18 - Monterey
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Gefahrene Meilen: 
140 Meilen
Besuchte Highlights: 

Wetter: sonnig, 22°C

 

Nach dem Frühstück fahren wir nach Monterey auf den 17-Mile-Drive, eine Scenic Road mitten durch Pebble Beach, dem absoluten Nobelquartier an der Westküste, gespickt mit zahlreichen Golfplätzen und Resorts. Wir zahlen 10$ Eintritt, dafür bekommen wir eine kleine Broschüre der Strecke. Diese Strasse ist zum Glück mit unserem grossen Gefährt viel besser befahrbar als der Scenic Drive in Carmel und ist am Boden mit roten Strichen markiert, damit man nicht irrtümlicherweise vom Weg abkommt. Somit ist diese Fahrt viel entspannter als gestern. Wir kommen vorbei an wunderschönen Villen, herrlichen Küstenabschnitten und unzähligen Golfplätzen. Zwei Mal steigen wir an der Küste aus und sehen den Bird und den Seal Rock mit vielen Kormoranen und Seehunden, ausserdem ein paar Wellenreiter. Die sog. Lone Cypress ist für uns wieder ein überbewerteter Fall...

Für Monterey haben wir gestern extra nach einem RV-Parking gegoogelt, das wir dann nach ein paar Mal Umdrehen auch finden. Wir laufen der Cannery Road entlang (wir hatten uns die auch ein bisschen anders vorgestellt…) und essen im Lalla Oceanside Grill, wo wir gemütlich in einer Nische mit direkter Meersicht sitzen. Ich esse dort ein Gericht mit dem Namen «Cioppino», ein italienisch-amerikanisches Rezept aus San Francisco, eigentlich ein Seafood-Eintopf mit Tomatensauce, es ist ein Gedicht! 

Danach fahren wir bis zum Strand Rio del Mar, denn die Kinder wollen unbedingt nochmal baden. Bei 15°C Wassertemperatur wagt sich diesmal sogar mein Mann in die Wellen. Ich laufe wieder nur mit nackten Füssen am Strand entlang.

Die restliche Strecke bis zu unserem allerletzten Campground zieht sich sehr lange hin, denn durch die Agglomeration von San Francisco, wo sich eine Stadt an die andere reiht, haben wir immer wieder Stau. Ausserdem ist Feierabend-Zeit. Unser Navi empfiehlt uns zwei Mal Alternativrouten mit weniger Stau, die wir dann auch einschlagen. Somit kommen wir auf dem Anthony Chabot Campground im gleichnamigen Regional Park erst um 20 Uhr an. Es ist irgendwie unheimlich, so bei Dunkeln die Campsite zu beziehen. Zu den Nachbarn ist viel Abstand, wir sind praktisch allein. Eigentlich haben wir geplant, den Park noch ein wenig zu erkunden, aber dafür ist es nun leider zu spät.

Nach dem Essen sitzen wir um unser Campfire herum und geniessen den letzten Abend in der Natur. Als wir irgendwelche Tiere schreien hören, habe ich definitiv ein mulmiges und unsicheres Gefühl. Entsprechend schlecht schlafe ich in dieser Nacht.

entlang des 17-mile-Drive in Monterey

 

entlang der Cannery Road in Monterey

sehr empfehlenswertes Restaurant mit toller Sicht aufs Meer

Cioppino

 

Strand Rio del Mar