Heute geht es endlich auf WoMo-Reise, raus aus der Stadt, rein in die Natur. Wir werden wieder gegen 06:00 Uhr wach in unserem schönen Zimmer und schauen der Sonne zu wie sie die Berge Stück für Stück weiter anleuchtet.
Gemütlich machen wir uns fertig und verlassen das Hotel zum Frühstücken diesmal nicht sondern nutzen das ARIA-Restaurant nach dem tollen Abendessen gestern auch heute Morgen noch einmal. Wir wurden erneut nicht enttäuscht, im Gegenteil es war das Geld auf jeden Fall wert. Das Frühstück hier war toll, umfangreiche Auswahl, nettes Personal, gute Qualität und nicht überfüllt mit langen Schlangen wie teilweise bei anderen Buffets.
Zurück im Zimmer packen wir schon einmal alles zusammen, begeben uns aber dann noch einmal zu Pool um die Zeit zu überbrücken. Wir warten ein paar Minuten bevor der Pool um 09:00 Uhr öffnet und es ist wunderbar leer. Die Sonne taucht langsam hinter den Häusern auf und wärmt uns immer mehr. Es wird ein paar Tage dauern bis es wieder etwas zu Schwimmen gibt, deshalb genießen wir das hier noch einmal. Gegen 10:30 Uhr sind wir wieder auf dem Zimmer und jetzt bereit zum Auschecken, das muss bis 11:00 Uhr erledigt sein. Das Auschecken geht schnell und wir haben noch 1,5 Stunden Zeit bis Road-Bear uns abholen möchte. Wir setzen uns vor das Hotel an die Wasserwand und beobachten den Springbrunnen mit den kleinen Fontänen welche farbig angeleuchtet werden.
Roswitha und Svenja gehen zwischendurch noch einmal zum Walgreen einkaufen und irgendwann begeben wir uns dann in die Tiefgarage und warten. Kurz nach halb 1 trifft der Road-Bear Transporter ein und wir erfahren, dass wir noch kurz am Flughafen vorbei fahren werden um eine Schweizer Familie aufzunehmen. Diese war bereits eine Woche mit dem PKW ab LA unterwegs und wird jetzt erstmals mit dem WoMo unterwegs sein. Der RB-Mitarbeiter teilt uns mit, dass heute 15 Übernahmen stattfinden werden. Wir sind nach der Ankunft auf dem RB-Hof mit 3 Familien gleichzeitig dran und müssen gleichzeitig den Papierkram erledigen. Wir nehmen keine zusätzlichen Versicherungen, dafür aber 4 Campingstühle.
Danach geht es an die Übergabe unseres Zuhauses für die nächsten gut 3 Wochen. Die Übergabe geht sehr zügig vonstatten und es bleiben keine Fragen offen. Auf das Dach dürfen wir nicht mehr wie noch vor 3 Jahren, das machte der RB-Mitarbeiter alleine. Schäden waren insgesamt so gut wie gar keine vorhanden, nur ein paar sehr kleine Macken die alle festgehalten werden.
Im Anschluss räumen wir das Wohnmobil schon komplett ein, damit haben wir ganz gute Erfahrung gemacht. Nach ca. 45 Minuten gegen 14:00 Uhr sind alle Koffer leer und alle Schränke voll. Der Kühlschrank ist noch leer und im Kofferraum ist noch Platz, deshalb wird ein paar Minuten entfernt der Wal-Mart angesteuert. Ein Ersteinkauf kostet immer etwas Zeit – bei uns diesmal 2 Stunden – und einige Dollar. Ein kleiner Grill kommt auch wieder ins Wohnmobil, ebenso noch ein paar Untensilien die man so benötigt. Dann geht es endlich los, schnell aus der Stadt hinaus und auf die I15 die wir nach einigen Meilen schon wieder Richtung Osten zum valley of fire verlassen. An der Eingangsstation halten wir an machen das obligatorische Foto.
Auf dem Atlatl Campground entscheiden wir und nach einer Rundfahrt für die Site 25, die liegt sehr schön und ist für die erste Nacht eine gute Wahl. Svenja und ich laufen zur Registration bevor wir unser Wohnmobil leveln.
Am Wasseranschluss bemerken wir Bienen die im Wasserhahn nach Wasser suchen. Ich mache den Hahn erst einmal etwas auf bevor ich den Schlauch anschließen kann. Die Bienen werden dadurch etwas nervös und schwirren hektisch herum. Ich warte 2-3 Minuten bevor ich den Schlauch schnell anschließe und mich wieder entferne. Wir haben Strom hier, das wird uns in der Nacht helfen. Aufgrund der Bienen entschließen wir uns das Abendbrot im inneren des Wohnmobils einzunehmen. Im Anschluss gehe ich auf Fototour, endlich wieder in der Natur
Zum Abschluss des anstrengenden Tages packen wir die Campingstühle aus und machen es uns noch etwas gemütlich vor dem Wohnmobil. Einer der Stühle ist eine Zumutung, die Stange geht immer aus dem Fuß und die Sitzfläche ist komplett durchlöchert. Darin sitzt man so tief, dass man mit dem Hintern fast den Boden berührt (nicht nur ich - wenn jemand denken sollte es liegt an meinem Gewicht)
Um 22:00 Uhr sind wir platt und legen uns erstmals in unser Bett welches wir die nächsten 3 Wochen innehaben. In der Nacht schwitzen wir kräftig und machen die Klimaanlage einige Mal an und wieder aus.
Morgen werden die Wanderstiefel erstmals geschnürt, wir sind total in Urlaubsstimmung.
Unsere Routendaten:
Erstellt mit GPS-Track-Analyse.NET
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Hallo Volker,
ein toller erster Womo-Abend im VofF. Fotos sagen mehr als tausend Worte.
Ich bin schon ganz gespannt auf den Yellowstone und die Black Hills. Aber das wird wohl nichts mehr bis zu unserem Abflug am 28.5 nach Denver, oder?
Herzliche Grüße
Sonja
Trakki.Reisen
Hallo Sonja,
vielen Dank. Der erse Tag mit dem WoMo ist schon immer etwas besonderes.
Yellowstone und Black Hills werden leider noch etwas auf sich warten lassen, im Moment hab ich nicht ganz so viel Zeit und hoffe im Mai noch 1-2 Tage einstellen zu können.
Liebe Grüße Volker