Gleich nach dem Frühstück sind wir in das etwa 60 Meilen entfernte Valley of Fire mit dem Mietwagen gefahren. Den Namen hatte das Tal aufgrund der leuchtend roten Felsformationen erhalten. In dem State Park waren noch andere Touristen und sogar ein Reisebus. Verglichen mit der großen Anzahl von Menschen, die sich in Las Vegas herumtreiben, waren hier aber wenig Leute.
Der Park war wirklich schön, und die Farbe der Felsen außergewöhnlich.
Zurück fuhren wir nicht über die Autobahn, sondern über eine, paralel zum Ufer des Lake Mead führende Landstraße. Die Landstraße führte über 60 Meilen herrlich geschwungen zwischen verschiedensten Felsformationen hindurch. Es herrschte wenig Verkehr. Der Straßenplaner muss ein passionierter Motorradfahrer gewesen sein, der hier seinen Traum von einer Motorradstrecke aus dem Bilderbuch verwirklicht hat.
Südlich von Las Vegas endete die Straße am Boulder Highway, von dem wir schnell wieder bei unserem Campingplatz waren.
In den Außenbezirken von Las Vegas konnte wir rege Bautätigkeit erkennen. Und auch in der Stadt sind viele Bezirke zu sehen, die erst vor wenigen Jahren entstanden sind. Daran ist zu erkennen, dass die Stadt schnell weiter wächst.