Heute ging es mit einem kurzen Abstecher über Norfolk nach Williamsburg. Die Fahrt von den Outer Banks verlief zunächst relativ ereignislos. Richtung Norden kann man die Outer Banks ohne Fähre über Brücken verlassen. So sind wir dann nach ca 3 Std. Fahrt in Norfolk angekommen, wo wir die größte Marinebasis
der Welt im Rahmen einer Bustour besichtigen wollten.
Leider hat uns hier unser Wohnmobil das erste mal bisher im Stich gelassen. Bei einer starken Bodenwelle auf der Interstate löste sich eine Schürze hinten links an der Hinterachse und die Aufhängung schleifte am Reifen. So konnten wir nicht weiterfahren. Nach Telefonaten mit Roadbear war klar, in welche Werkstatt wir fahren mussten, um den Schaden reparieren zu lassen. Ich habe die Schürze mit einer aus Deutschland mitgebrachten Zange notdürftig repariert, so dass wir bis dahin fahren konnten. Dort angekommen, war die Schürze schnell repariert.
Tipp: Es macht auf jeden Fall Sinn, eine kleine Werkzeugausstattung aus Deutschland mitzubringen.
Leider habe ich auf der Emergency Lane, die sehr eng war beim Versuch nicht zu nah an den LKWs zu kommen auch noch die Stoßstange gestriffen, so dass wir die Abdeckung eines unserer Positionslichter verloren hatte und drei kleine je 0,5 cm große Dellen in der Seite hatten. Auch das Positionslicht konnte getauscht werden, bei den Dellen müssen wir sehen, was Roadbear sagt.
Durch die ganze Aktion hatten wir nur nun leider die letzte Bustour verpasst, wie uns die Dame im Visitor Center freundlich mitteilte. So haben wir uns dann etwas enttäuscht auf den Rest unserer heutigen Etappe begeben und sind auf den KOA Campground in Williamsburg gefahren. Dort haben wir den Abend mit Burgergrillen, auf einer schönen Holz-Hollywoodschaukel eines der teureren, aber unbesetzten Nebenplätze (auch außerhalb des wilden Westen kann man mal was ungesetzliches tun ) und schließlich einer weiteren Folge Revenge verbracht.
Der Übeltäter (und auch den würde ich natürlich gerne richtig rum drehen)