Um kurz vor neun passieren wir die noch unbesetzten Kontrollhäuschen des Arches National Parks. Wir machen uns auf den Weg zum Sand Dune Arch. Weiter kann man zurzeit leider nicht in den Park hineinfahren, da der Bereich von Devils Garden geschlossen ist. Wir erkunden das Arch, das nah an der Straße liegt und über einen kurzen Sandpfad zu erreichen ist.
Da es sehr windig ist und unsere Kinder Sand in die Augen bekommen geht es wieder zügig zurück zum RV. Im Anschluss fahren wir weiter zum Fiery Furnace. Wir schauen uns die Felslandschaft nur von oben an, da ein Permit für das Klettern zwischen den Felsen nötig wäre. Und weiter geht die Fahrt zur Wolfe Ranch. Dort angekommen wird eine Brotzeit eingelegt und dann geht’s los zum Delicate Arch.
Dieser Trail ist insgesamt 3 Meilen (4,8 km) lang und wird mit dem Schwierigkeitsgrad „Difficult Trail“ ausgezeichnet. Na dann mal schauen wie schwierig dieser Weg wirklich ist. Jeremias läuft wie fast immer den ersten Teil selbst.
Kurz bevor wir beim Arch ankommen trifft Jeremias die fünfjährige Sarah und beide laufen Hand in Hand bis zum Arch. Der Bogen ist wirklich groß, doch dort oben weht der Wind so stark, dass wir nicht sehr lange bleiben und Jeremias sich von seiner neuen Freundin wieder verabschieden muss.
Auf dem Rückweg wird bei einem großen Stein eine Pause eingelegt, da unser Sohn beschließt, dass dies seine neue Küche ist und er unbedingt dort jetzt etwas für uns alle kochen muss. Nachdem wir alle gut bekocht wurden, kommt Jeremias auf meinen Rücken, um den Rückweg doch etwas zügiger hinter uns zubringen. Also so difficult war der Weg jetzt nicht. Die letzten halbe Meile musste man etwas auf dem Felsen herum kraxeln aber es ist durchaus gut machbar gewesen.
Wieder am RV angekommen fahren wir weiter zum Lower und Upper Delicate Arch Viewponit. Da ich doch schon sehr platt bin bleibe ich mit den Kids im Auto und Dominique stiefelt alleine los. Als er zurück kommt meint er nur „du hast nichts verpasst es war dasselbe Arch nur von der anderen Seite“. Uns war nicht auf gefallen, dass er Name des Arches ja der Gleiche war.
Auf dem Rückweg legen wir noch Zwischenstopps beim Balanced Rock, sowie an verschiedenen Viewpoints ein, wo wir die Landschaft bei Abendsonne bewundern dürfen.
Danach fahren wir zum Campground zurück. Es wird gekocht und danach fallen wir alle müde in unsere Betten.