15. Oktober 2024
Der Stellplatz erwies sich als gute Empfehlung von Womo-Abenteuer, denn er ist trotz seiner Nähe zur stark befahrenen US 89 sehr ruhig.
Hier wurde nach Auskunft des netten Rangers in der Paria Contact Station nebenan ein Hügel „oben von innen ausgehöhlt“, um Baumaterial zu erhalten. Abgebaut wird jetzt nur noch selten, dafür ist eine „Burg“ entstanden, die den Schall effektiv draußen hält. Vom Stellplatz blickt man nur auf deren „Mauern“. Für Ausblicke muss man drauf klettern.
Nach Blog-Time und ausführlichen Empfehlungen vom Ranger fuhren wir nur 2,5 km bis zum Trailhead der Nautilus mit dem Fahrrad und stapften von dort in der prallen Sonne fast einen gesamten Kilometer bis zur Nautilus. Urlaub kann so anstrengend sein :-)!
Die Felsformation hat nichts mit dem U-Boot aus dem Buch von Jules Verne zu tun, sondern ähnelt einem Perlboot. Ein Perlboot ist eine Tintenfischart mit Gehäuse in Schneckenform. Und die Felsformation sieht wie dieses Gehäuse aus. Dank Wikipedia gibt es hier die genaue Erklärung, im Bereich "Bau" ist ein Foto des Gehäuses.
Und so sieht der Fels aus:
Von oben in die Nautilus ...
der "Fotograf" ist deutlich zu erkennen ...
... und von unten mit dem Smartphone nach oben.
Wir sind 1 Stunde lang in, um, und um die Muschel herum geklettert, um zu staunen und fotografieren.
Und irgendwo auf dem Weg stand dann noch der Schneemann, der niemals schmilzt, zumindest in unser Zeit nicht
Nach einem kleinen Imbiss aus dem Kühlschrank ging es gestärkt zu den Toadstools, einer ziemlich bekannten Gruppe von Hoodoos nur wenige Kilometer in die andere Richtung. Erreichbar nur mit dem Auto. Der Parkplatz war gefüllt mit mehr als 25 davon (bei der Nautilus nur 2). Das Aufkommen von Selfie-Sticks stieg rasant, zumal der Weg einfach ist.
Die Ansammlung der fotogenen Gesteine verteilte sich wie die Besucher großflächig, so dass jeder die Möglichkeit erhielt, seine Wunschfotos zu machen.
gimme a smile
wo viele Touristen trampeln ...
Ein "Cairn" ist ein Wegweiser in Form eines Steinhaufens. Hier ist der Kindergarten zu sehen ...
...................................................... und hier die Version für Erwachsene
Danach ging es um die Ecke auf die Cottonwood Road. Diesmal von Süden her und nur 3 km weit zur nächsten Übernachtungsstelle.
Tisch und Stühle Richtung Westen ausgerichtet, wurde auf Sonnenuntergang, Komet und Mondaufgang (in dieser zeitlichen Reihenfolge) bei leckerem Essen und Hoodoo Kölsch gewartet.
ohne Hinweis auf den Alkoholgehalt, wir rätseln immer noch, hicks
so klein sieht er aus, denn er ist ja mind. 70 Millionen km entfernt
der nicht
So eine ruhige Nacht mit sanftem Summen der Stromleitungen.
16. Oktober 2024
Wir hatten von Hoodoos noch nicht genug. Einige holprige Kilometer weiter auf der Cottonwood Road geht der Weg zu den White Rim Rocks, wo in einer Ebene tiefer der Hoodoo Forest steht. Der Abstieg ist das Gegenteil vom Vortag. Mühsam und nur für Geübte.
Die Fotoobjekte sind umso zahlreicher, wenn auch mühsam zu erreichen. Monika stand kurz vor der Aufgabe. Ließ sich aber überreden. Aufgrund ihrer enormen Größe (bis zu 20 Meter Höhe) waren die Hoodoos schwer zu fotografieren.
Hier sind wir runtergekommen, fragt nicht wie ...
So sah es erst einmal aus
Und dann ist alles viel größer als wir dachten. Hier ist MIchael nicht nur Drohnenpilot, sondern das Maß ...
Wir haben nicht alles abgelaufen, weil es irgendwann zu mühsam und warm war. Nach kurzer Erholung ging es dann mit dem Wohnmobil zur Versorgung nach Page und wieder zurück. Im Dunkeln fuhren wir wieder zu unserer Burg.